Artikel mit dem angegebenen Tag "Stress"

Genug Musen, wenig Muße

Ein schönes Nyerk alle Miteinander. Wenn ich jetzt erklären würde, was Nyerk heißt und woher es kommt, würde ich wohl virale Werbung für ein Spiel machen, das gerade keine richtige Werbung verdient bis es ein paar mehr Server gibt. Ansonsten ist es aber gut. Klarheiten beseitigt? Es gibt im Moment so vielüber das man schreiben könnte, wenn ich die Ruhe dafür hätte. Ich habe anscheinend ein Kriegstrauma. Der Stress ist größtenteils vorbei und fast alle Aufgaben erledigt. Mit Sophie läuft es auch wieder gut und ich stelle mich auf einen schön weihnachtlichen Winter ein. Will jemand mit zum Weihnachtsmarkt? Ich nehme noch Anmeldungen entgegen. Offenheit für Fleisch-essen und Heißgetränke jeder Art wäre von Vorteil. Aber zurück zum schreiben. Mir fehlt die Muße, auch wenn ich genug Musen – oder Themen habe. Sarrazin hat meiner Meinung nach trotz falscher Analyse und Wortwahl wichtige Dinge angesprochen. Es gibt ein Integrationsproblem vieler Ausländer und von vielen Deutschen von erster bis dritter Generation. Natürlich wird man, besonders wenn man seine Wortwahl verwendet, mit dem Totschlagargument Rassismus torpediert. In Deutschland ist das normaler modus operandi. Viele wollen sich nicht Integrieren. Das hat nichts mit Dummheit zu tun und legt auch nicht nahe, dass z.B. manche Deutsch-Türken zu faul sind irgendwas zu lernen. Die Menschen sind einfach stolz auf ihre Kultur, sind sie natürlich gewohnt und leben sie weiter. Genauso gibt esüberall Chinatowns und Landstriche wo besonders viele Deutsche (außerhalb Deutschlands) leben. Die nehmen oft genauso wenig von der Sprache und Kultur auf, wie die von Sarrazin angesprochenen Gruppen. Da aber auch analytisches Betrachten oft als Rassismus gesehen wird, passiert sehr wenig. Andererseits benutzen auch intelligentere Fremdenfeindliche die Analyse zum verbreiten ihrer Botschaft. Trotzdem egal in welchem Gebiet, eine Analyse sollte ein Werkzeug bleiben und nicht schon durch das untersuchte Thema an Objektivität verlieren. So viel dazu. Jetzt arbeite ich mal schnell weiter. .: Metallica – I disappear...

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Nachtrag zu Gestern

Meine Gehirnfunktionen kehren langsam zu mir zurück. Die Betonung dabei liegt aber auf langsam. Erinnerungsversunken habe ich gestern einen Fehler gemacht. Die bloße Tatsache, dass ich manche Dinge jetzt verstehe, hat mir das Gefühl gegeben, dass ich es auch so machen kann. Aber die Rechtfertigung einer Sache kann sich nicht auf bloßem Verständnis derer aufbauen. Ich kann verstehen, dass man irgendwann einfach Ruhe braucht und sich kraftlos fühlt. Noch viel besser kann ich verstehen, dass es einen zermürbt, wenn man manchmal keine Lösung findet. Stress ist eine der häufigsten Todesuhrsachen unserer Zeit. Egal, ob die Tatsache nun belächelt wird oder nicht. Stress empfindet jeder Charakter anders, jeder hat eine unterschiedliche Schwelle, an der er zerspringt. Ich für meinen Teil, war erst selten an der Schwelle und noch seltener mal ein Stück weiter. Was mich runterbekommt, ist die Sehnsucht nach einer ruhigen Zeit. Nicht ruhig im Sinne von „keine Probleme und totenstill“ sondern Ruhe im Sinne von „ein deutscher Durchschnittstag“. Ungefähr so wie die komasaufenden Vollprolldeppen, die sich jedes Wochenende die Gehirnzellen wegtrinken. Also was nun? Weitergehts. Den Kopf in den Sand stecken ist keine Lösung, nur weil man jetzt versteht, warum man das tun könnte. Natürlich braucht jeder mal Ruhe. Aber man muss auch merken, wann man genug Ruhe hatte. Immerhin hört der Stress nicht auf, wenn man sich ausruht. Was ich in nächster Zeit brauche, sind eigentlich nur zwei Dinge. Zu allererst – ab ins Fitnessstudio. Meineüberschüssige Energie macht mich im Moment destruktiv. Zweitens mal keine sich anbahnende Verzweiflung, die durch verschiedene Personen einfach mal ab und zuüber mich hineinbricht. Ach etwas Drittes brauche ich doch noch. Ein gesundes Maß an selbstbezogenem Realismus für alle, die mit mir Reden. So findet endlich dieser teilweise kryptische Nachtrag sein Ende und ich kann wieder meine Kolumne weiterschreiben. Fnöööp! .: He is Legend – The...

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Ruhe Bitte

Ganz schön still hier. Ich wünschte mir, es wäre hier auch so still und es könnte mal in meinem Kopf so still sein. Manchmal glaube ich, dass Stress genauso ist, wie Energie. Er geht nicht verloren, sondern wandelt sich nur um. Jedes Mal, wenn man ein Stück erledigt hat, kommt das nächste. Für mich reicht es gerade. Kurz nachdem der ganze Dreck erledigt und ich wirklich erleichtert war, gingen andere Dinge los. Nichts was ich hier erklären will, weil ich es auch nicht kann. Ich könnte es nicht genau genug wiedergeben und ich will nicht unfair oder ungerecht sein. Ich weiß nur, dass mich alles ankotzt und aufregt. Ich wünsche mir das Gefühl mal nicht durch ein Minenfeld laufen zu müssen. Man wird irgendwann müde und paranoid. Einfach mal Leben wäre toll und ich will von keinem jetzt ein „das will ich doch auch nur.“ hören. Dafür bin ich jetzt zu egoistisch. Irgendwann ist man so weit runtergebrannt, dass man alles, was einem noch etwas Zufriedenheit spendet, mit Klauen und Zähnen verteidigt wird. Jedenfalls wirkt sich so langsam die nicht vorhandene Ruhe auf mein Studium aus, wie ein flammendes Inferno auf eine Bibliothek. Alle Ideen gehen verloren. Irgendwann will man nur noch etwas schlafen, weil es schön still ist. Wer mir jetzt Suizid-Gedanken einredet, liegt erstens daneben und sollte sich zweitens mal selbst untersuchen lassen. Das schlimmste ist aber, dass mich das ganze schon wieder an jemanden erinnert. An etwas, dass ich früher nicht verstanden hab. Aber es liegt wohl an fehlender Erfahrung und an fehlendem Einfühlungsvermögen, wenn man Dinge nicht versteht. Manche möchte man wohl auch nicht verstehen. Vorallem hatte ich kein großes Interesse daran, Dich noch mal besser zu verstehen. Aber vor einer Erkenntnis wegzurennen, ist so ziemlich eine der dämlichsten Sachen, die man machen kann. Genau wie sich nur dort abzugeben, wo man bestätigt wird. Mal sehen, ob ich meine Ruhe noch finde. Alles Gute. (Wobei gut noch zu definieren wäre Harharhar). Apro pos. Mein Sarkasmus steigt z.zt. ins unendliche. .: Evanesence – Going Under...

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