Artikel mit dem angegebenen Tag "Shakespeare"

Leb wohl

Ich sage ja, ich schreibe wieder mehr. Hier mal der Versuch eines „Leb Wohl’s“. Irgendwann wirds Zeit mit alten Dingen, nein Menschen – eher Freunden und Bekannten abzuschließen. Vielleicht schaffe ich ja mir manche Leute aus dem Kopf zu schlagen und mehr Geehiirrrnn in das hier und jetzt zu investieren. Da die fremden Federn mir gut stehen, nutze ich sie noch mal. Leb‘ wohl, du stehst zu hoch für mich im Wert Und bist von deinem Vorzug unterrichtet. Dein Ruhm hat einen Freibrief dir gewährt Und meine Rechte all auf dich vernichtet. Mein wurdest du allein durch freie Gabe, Nicht mein Verdienst gewann dies reiche Glück; Wie ich kein Recht auf soviel Schönheit habe, So fällt die Schenkung heut an dich zurück. Du gabst dich mir, dir selber unbekannt, Und kanntest wohl auch den Empfänger nicht! Ein Irrtum nur gab meinem Glück Bestand, Das mit Erkenntnis jäh zusammenbricht. Mein warst du nur in holder Träume Reich, Da war ich König; wach – dem Bettler gleich! – Sonett 87 – William Shakespeare Dazu reiche ich: .: Metallica – The Unforgiven II...

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Miep für Sophie

Beziehungen sind komplizierte Konstrukte. Mich wundert es immer wieder, dass so etwas funktionieren kann. Andererseits wundert es mich auch, dass es ab und zu nicht funktioniert. Ich sage es ja, alles kompliziert und verworren. Der Spruch mit dem „Dazu gehören immer zwei“ ist bei Problemen keine allgemeine Weisheit und eigentlich fast immer falsch. Genauso kann man sagen, dass jemand, derüberfallen wurde, mit schuld ist, weil er es nicht verhindert hat. An der Stelle schmücke ich mich mal mit den Federn anderer und widme das meiner Freundin: Für jene Zeit, falls je die Zeiten nahn, Da finster du auf meine Fehler siehst, Da deiner Liebe reicher Schatz vertan Und klug du deiner Freundschaft Rechnung ziehst; Für jene Zeit, da fremd du gehst einher, Kein Strahl mich deines Sonnenauges streift, Da deine Liebe, alt und inhaltleer, Sich streng in hohler Förmlichkeit versteift; Für jene Zeit hab‘ ich schon klar erkannt, Wie niedrig mein Verdienst und meine Art, Und gegen mich erheb‘ ich meine Hand, Daß sie das Recht zu deinen Gunsten wahrt: Dein Recht, mich zu verstoßen, kenn‘ ich an, Da mir kein Anspruch deine Huld gewann. – Sonett 49 – William Shakespeare Und dazu völlig unpassend: .: Ignite – My jugdgement Day...

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