Artikel mit dem angegebenen Tag "MMORPGs"

Vom Regen in die Traufe

Vom Regen in die Traufe

Im Internet, in der Informatik und auch (im besten Fall) in der Wirtschaft entwickelt sich alles schnell. Bei Online Rollenspielen trifft alles aufeinander. So wird inzwischen versucht den Kunden möglichst genau das zu geben, was sie haben wollen. Im Fall von Warhammer Online, das ja nun startet (ohne uns), wird das immer extremer der Fall. Nachdem viele Features wie einige Hauptstädte und Klassen, Charakteralterung und Crafting größtenteils gestrichen wurden, verging uns, wie vielen Freunden, die Lust. In der Community sieht das anders aus. WoW wird als dasüberkomplizierte, schwere Spiel dargestellt und Warhammer ist der Messias. Der fehlende Inhalt wird als Feature angesehen. „Crafting, Klassen, omfg lol Städte, mir voll wayne, will kloppn.“ So schallt es z.B. im War-Welten.de Forum. Abgesehen davon, dass ich Laute wie wayne hasse, ist auch der Inhalt ziemlich deutlich. Die Spieler wollen möglichst simpel andere stupide Spieler verhauen. Also das, wofür Shooter da sind und nicht ROLLENSPIELE. Bitte geht doch Shooter spielen oder Guild Wars oder ein anderen 3rd Person Prügler. – 4 hauptstädte und nur doppelt soviele chars wie in wow, die noch unterschiede haben, sind ja soooo schlecht. war richtig die zu kicken. wer brauch 3 tanks pro seite? – alterrungsystem = wayne sry, aber du kommst mir wie ein kleines kind vor welches etwas gesehn hat und es nun unbedingt haben will. da du es aber nicht haben darfst = wääääääh. du hättest garnicht erst sehn dürfen das es mehr klassen in der beta gab. dann hättest du erzählt wie doll WAR doch ist im gegensatz zu wows 6 char system ^^ manche leute darf man nicht aufklären, wenn sie merken wie der hase läuft heulen sie rum. bevormundet man sie, sagt ihnen aber nix von, dann sind sie brav. sagt man ihnen aber was ihnen vorenthalten wurde dann gibts wääääh. da ist man richtig froh das man im RL als bürger nix zu sagen hat, denn solche leute würden das land sonst ins nirvana stürzen darum funktioniert auch kein kommunismus, weil einfach die falschen auch was zu melden haben…schade, eigentlich das bessere system :> crafting nicht fertig? mir langt es, fix zeug holen und tränke baun fürs pvp. garnicht erst ewig mit dem mist aufhalten. wer farmen will kann ja wow zocken, ich wills nicht. – black83 Ich hätte niemals gedacht, dass WoW irgendwann Eckpfeiler der Komplexität wird. Bei solchen Leuten ists klar, warum weder Spiele noch Demokratie funktionieren. Wenn das...

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Evolutionstheorie

Ich habe mir mal die Mühe gemacht im Age of Conan Forum meine Meinung zu machen. Abgesehen davon, dass da eh niemand drauf hört und ich mich damit lächerlich mache, hoffe ich, dass zumindest 1-2 Spieler damit auf den Rechten Pfad gebraucht werden 😉 ????????Forenlink Für alle die da nicht reinschauen können, folgt jetzt das Posting hier: Auch wenn ich klar sehen kann, dass dieser Beitrag genug Grundlage für ausgibiege Hasstiraden bietet, möchte ich gerne ein paar Fragen aufwerfen und hoffe, dass sich wenigstens ein Bruchteil der Leser minimale Gedanken machen. Gedanken machen, genau darum geht es genau. Nichts beschäftigt die MMORPG-Community so sehr, wie der Konflikt zwischen traditionellen und mainstream MMORPGs. Damit meine ich nicht die Debatte zwischen normalen Spielern, Casuals und selbsternannten ProGamern (für mich gibt es seit Everquest 1 kein MMORPG mehr, bei dem sich jemand illusionsfrei ProGamer nennen könnte.). Die beiden Themen sind sich zwarähnlich, aber nicht gleich. Der Unterschied zwischen traditionellen und mainstream MMORPGs liegt sehr viel mehr am Spiel und die zweite Debatte dreht sich stärker um die Spielertypen. Natürlich liegt es am Spielkonzept, welche Art Spieler angezogen wird und genau daüberschneiden sich die Debatten. Wenn ich mich durchgehend wiederhole und von veschiedenen Spielen und Spielertypen schreibe, dann ist es wohl offensichtlich, dass auf die Unterschiede der Dinge hinauswill. Ja, natürlich, da liegt der Hund begraben und wenn man sich die Diskussionen rund um die Themen anschaut, dann ist Fifii schon wirklich lange tot, ohne dass sich alle Parteien etwas aufeinander zubewegen. Die größten Unterschiede zwischen traditionellen und mainstream MMORPGs, liegen für mich im Schwierigkeitsgrad und der Einsteigerfreundlichkeit. Wobei die beiden Punkte auch wieder miteinander zusammenhängen. Einsteigerfreundlichkeit bezieht sich kurz gefasst darauf, ob der Spieler direkt ins kalte Wasser geworden wird. Frei nach dem Motto „Go out there and kill things“. Kann eben die Einführung schon mit der Charaktererstellung und dem ersten Schwert enden. Die Schwierigkeit setzt sich auch wieder aus vielen Dingen zusammen. Wichtig sind wohl, wie stark die Mobs sind (wie gut man solo spielen kann), wie viel Fehlertoleranz ein Kampf hat und wie schwer die Quests zu erfüllen sind. Das mit dem Gruppenspiel ist so eine Sache. Wer will schon in Gruppen spielen, wenn sich alle beleidigen und statt zusammen an einem Ziel zu arbeiten, sich zu Tode kritisieren und die Gruppe verlassen. Andererseits ist auch nervig mit Leuten eine Gruppe zu bilden, die auf Level 40 nicht mal wissen,...

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Der König ist tot, es lebe der König

Es ist so weit, ein neues Zeitalter bricht an. Es gab eine Zeit, in der gab es gute MMORPGs und schlechte MMORPGs. Damals wuchs Loot noch auf den Bäumen und die Foren waren trollfrei. Nein nicht ganz. Aber irgendwie war alles weniger sinnlos beleidigend… denn dann kam World of Warcraft. MMORPGs wurden gleichzeitig massentauglich und behielten trotzdem noch die fesselnden (unter anderem auch sinnlos zwingenden) Elemente. Das Spiel war einsteigerfreundlich und simpel. Trotzdem hatte jeder zweite pubertierende Stumpen das Gefühl die Inkarnation Gottes gewesen zu tun. Denn nur er konnte vernünftig spielen, die Welt vom Dumpfsinn befreien und dabei ohne es zu Merken das Niveau weit unter den Gefrierpunkt sinken lassen.Und dann… dann war alles anders. Vanguard floppte mit dabei nicht zu unterschätzender Hilfe von Sony und Microsoft. Ein paar gingen zu Lord of the Rings Online und der Rest logte entweder fluchend für immer aus oder spielte weiter World of Warcraft. So wenige, waren es gar nicht, die weiter spielten. Immerhin hat World of Warcraft noch einen Kundenstamm von weitüber 9 Millionen Spielern. Natürlich sind das nicht nur sabbernde, pubertierende Evolutionsbremsen, sondern auch Anwälte (wobei deren Nutzen für die Evolution noch nicht geklärt ist), Väter, Sängerinnen und derörtliche Metzger. Diese fast 10 Millionen Menschen verbrachten die letzten Jahre am selben Ort, in anderen Sprachen und unter gleichgesinnten. Ein Großteil entwickelte einen ausgeprägten Tunnelblick und nahmen nur noch Dinge in World of Warcraft wahr und keine anderen Spiele. Darum bemerkten sie auch entweder die gute Konkurrenz gar nicht erst oder es scheiterte daran, dass das neue Spiel nicht genauso wie World of Warcraft war. Ich habe eine These zu Spielern oder im allgemeinen Menschen, die in einem statischen Umfeld Erfahrungen sammeln. Sie sehen das, was sie da erleben als Normalität an und haben Anpassungsschwierigkeiten an andere Systeme, je nachdem wie lange sie dem statischen Umfeld ausgesetzt waren. Egal was manüber World of Warcraft sagt, das Schlimmste daran war die Community. Dort wurden die Forentrolle nicht erfunden, aber jeder war irgendwie ein beleidigender, zickiger Troll. Unter diesem geistigen Inzest leidend, pflanzte sich das Verhalten immer weiter fort und Menschen mit einem gewissen Gemeinschaftssinn beschränkten diesen komplett auf ihre Gilde. Es war keine Community, sondern eine Gruppe von Menschen, die konkurierte, sich misstraute und zusammen eingesperrt war. Aber auch diese Spieler gehen vielleicht irgendwann mal fremd und spielen andere Spiele. Dort sind oft auch Foren und ihre Beiträge erkennt man oft...

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