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Schneller Leben

Tara, tara, die Ferien sind da. Ich fühle mich aber eher, als wären die Ferien noch weit, weit weg. Ich bin so entspannt wie Zement. Ich weiß nicht, woran das liegt. Die letzten Wochen war ich ruhiger. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich so viel tun möchte. Das sind immerhin meine letzten richtigen Semesterferien. Die nächsten Semesterferien bestehen komplett aus einem Praktikum und danach fange ich mit meiner Magisterarbeit an. Sofern alles nach Plan läuft, aber wann tut es das schon mal. In den letzten Wochen haben ich viele dieser Sachen gemacht, die man sonst eher hinausschiebt. Ich habe den Dachboden aufgeräumt und Frühjahrsputz im Schlafzimmer (alias der Lagerraum) gemacht. Gleich zwei Steuererklärungen den Weg bereitet und mich geistig darauf vorbereitet eine 2.000 Euro Reperaturrechnung zu bezahlen. Neben den Akten, sind auch meine PCs geordnet, alle Dokumente vernünftig strukturiert und benannt. Aber selbst die Hobby Sachen packe ich auf eine stressige Art und Weise an. Ich habe Lovecraft im Akkord gelesen und 3 Spiele gleichzeitig angefangen. Darauf habe ich 40 Space Marines mit GW’s Sprühpistole grundiert. Nach langem Ringen, habe ich sie aber wieder entfärbt und damit ein paar Tage arbeit und 40€ Farbe & Zubehör weggespühlt. Das Ergebnis war schlecht und ich bin Perfektionist, auch wenn ich mich dafür hasse. Jetzt lese ich 6 Monate Dungeon- und Dragon-Mazine nach und prügel die Regeln in mich rein. Das macht sogar Spaß. Dafür sieht die Küche bald wieder aus, als wäre dort eine Horde Bullen durchgerannt. In den letzten Wochen habe ich mich auch im Dawn of War II Forum stark zur Beta engagiert. Aber wie jedes Internet Forum, gewinnen entweder die Trolle oder die Fanboys, denn die Menschen, die rational etwas diskutieren wollen, werden wahnsinnig oder frustriert. Ich bin beides. Der schon fast stenoartige Aufzählungsstil dieses Eintrags zeigt wohl eines: Ich mach zu viel und dafür nichts richtig. Das stimmt auch. Ich möchte so vieles, dass ich mir für nichts richtig Zeit nehme und am Ende bleibt nichts schönes hängen. Ich mache jetzt erstmal alles, das weg muss und nebenbei konzentiere ich mich auf die Pen&Paper Rollenspielsachen, in der Hoffnung, dass wir das baldöfter hinkriegen. Aber eine andere Sache habe ich schon erledigt. Es gibt endlich die Seite „Texte“ in diesem Blog. Dort gibt es ein paar ausgewählte Veröffentlichungen von mir. Ich habe die Hoffnung, dass ich damit jemanden auf Ideen bringe und die Texte nicht zu schlecht sind....

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Wissensüberfluss

Neben anrüchtigen Bildern und raubkopierter Software findet man im Internet vor allem Informationen. Ein Vertreter von Wikipedia meinte auf einem Vortrag in Hannover einmal, dass Speicherplatz, besonders für Texte, heutzutage kein Thema mehr sei. Das spiegelt sich auch in der endlosen Produktion von Texten wieder. Ich denke nicht, dass es möglich ist jeden Tag alle neuen Texte zu lesen, selbst wenn man sich dabei auf eine Sprache beschränkt. Zwar habe ich nicht versucht alles zu lesen, was so erscheint, aber ich habe die letzten Tage viel zu ausführliche Runden im Internet. Mit anderen Worten: Mein Kopf explodiert. Selbst wenn man nur relativ regelmäßig Foren und Blogs patrouilliert und sich dazu auch Gedanken macht, kann schon ein großer Leseaufwand dabei entstehen. Blogs, Foren, Wikieinträge, Artikel und eMails haben mich die letzten drei Tage sehr stark beschäftigt und das etwas zu sehr. Zuerst einmal hat mich das Lesen vom eigentlichen Arbeiten abgelenkt. Zwar ist das Anhäufen von Wissen natürlich auch Arbeit und durchaus sinnvoll, besonders wenn es sich dabei um Diskurse in der Forschung handelt. Trotzdem habe ich die Dinge, die ich eigentlich erledigen wollte nicht mal angefangen. Außerdem habe ich mal wieder gemerkt, wie intensive Lesearbeit auslaugen kann, mich zumindest. Man muss eben selbst Zensor spielen und das Filtern, was man braucht, sonst steigt der Aufwand ins unendliche und die Projekte werden trotzdem nicht fertig. Ich erledige jetzt erstmal weiter den Ärger mit Google und dem Finanzamt (für den ich auch einiges an Lesestoff herangezogen habe), dann mach ich mal einen Tag Pause und kriege den Kopf wieder frei. Das schreiben leidet auch darunter, aber ich zwinge mich noch dazu die letzten Blogeinträge fertig zu schreiben. .: Powerman 5000 – When Worlds Collide...

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