Artikel mit dem angegebenen Tag "Leben"

Das Leben, die Demokratie und Du

Ja ich räume auf, noch ein Posting von letzter Woche, das nicht fertig geworden war. Anstatt heute direktüber Demokratie, politische Ideen und Willensbildung oder auch den politischen Prozess zu reden, streifen uns solche Themen nur, obwohl sie das Hauptthema offensichtlich stark betreffen. Um diese kryptische Formulierung mal aufzuschlüsseln: Ich schreibe heuteüber das Leben in der Demokratie. Demokratie, das heißt in Deutschland, Volksherrschaft durch Wahlen und Mehrheitsentscheide (dort endet Demokratie aber nicht!). Das heißt die Mehrheit oder ein Bündnis, das eine Mehrheit bildet, gibt den Ton an. Natürlichüben viele Akteure Einfluss aus, aber Entscheidungen werden meistens von (oder unter der Kontrolle von) Mehrheiten durchgesetzt. Genauer will ich das auch nicht aufschlüsseln, es reicht die Feststellung, dass es augenscheinlich politische Mehrheiten und Minderheiten gibt. Dasselbe kann man für kulturelle Strömungen sagen. Es gibt verschiedenste soziale Gruppen, ob das nun Goths, Punks, Prolls oder Ökos sind. Diese Gruppen sind natürlich verschieden groß und beeinflussen sich gegenseitig (durch positive oder negative Beispiele). Man kann auch teil verschiedener Gruppen sein, je nachdem wie sehr manche Charakteristiken in einer Gruppe dominant sind und zur Ausgrenzung neigen. Ein Goth könnte Mitglied eines Schützenvereins sein, aber würde wegen seinem Kleidungsstil wahrscheinlich auffallen oder auch ausgegrenzt werden. Man kann es niemals allen Recht machen. Ich finde Menschen neigen dazu nicht anecken zu wollen. Sie wollen sich anpassen, gemocht werden und Anerkennung bekommen. Da noch keiner den Sinn des Lebens wirklich aufgeschlüsselt hat, abgesehen von einer unromantischen biologischen Erklärung, sucht man sich den Sinn vor allem auch in anderen Menschen. Das heißt nicht, dass man nur bei anderen Menschen sein möchte, mir geht es da weniger um die Nähe, nein man orientiert sich auch an anderen. Das führt zu einem Problem: Was macht man, wenn man an der Gesellschaft teilhaben will, aber diese hoffnungslos den Verstand verloren zu haben scheint? Da es wohl außer Frage steht, sein eigenes Königreich auszurufen, muss das wohl imübertragenen Sinne tun. Wir leben zwar in Deutschland, das bedeutet aber nicht, dass man sich wie jeder andere Deutsche benehmen muss. Man muss sich selbst treu bleiben, aber kann auch etwas von anderen lernen. Man darf sich eben nicht komplett aus der Gesellschaft zurückziehen, sondern ein anderer Teil der Gesellschaft sein. Das lässt sich auf alle Teile der Individualitätübertragen, denke ich. Wenn ich z.B. mit einem Kilt, wie dasöfter passiert, durch die Stadt gehe, versuche ich höflich auf Fragen zu antworten, anstatt entweder „Deine Mudda du...

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Wenn das Gras wächst

Regelmäßig schreibe ich hier schon lange nicht mehr. Auch wenn schreiben meine Leidenschaft ist, ist sie nicht die einzige. Die letzten Monate ist immer wieder etwas passiert, die Tage schienen immer kürzer zu werden und die Stunden liefen nur so davon. Stress ist dabei nicht, was ich meine. Stress, wie ich ihn kenne, fühlt sich anders an. Natürlich war viel los die letzten Monate. Der Vortrag in Minden, die Arbeiten für das vorhergegangene Semester, das Blockseminar, Steuern, Mieter und natürlich Sophie, die nur in dieser Liste zuletzt kommt. Aber es war nicht der Stress. Ich habe mich in der Zeit leer und träge gefühlt. Alles war anstrengend, ermüdend und nichts aufheitern und befriedigend. Trotzdem hatte ich den Drang klarschiff zu machen, mich von altem Ballast zu befreien. So wurde dann langsam alles besser, auch wenn es weiterhin hoch und runter geht. Ich werde auf jeden Fall wieder mehr schreiben, es ist ein Teil von mir, einer der wichtigsten. Aber bis alles etwas besser läuft, wird es immer wieder zu kurz kommen. Es fühlt sich an als fange ich ein neues Leben in meinem alten Leben an. Ich will nicht, dass sich vieländert, es eben auch nicht wichtig viel zuändern. Aber ich muss mein Leben wieder mehr aktiv leben und nicht von einer Aufgabe zur nächsten straucheln. Eben zum Leben gehört für mich auch das schreiben. Das reflektierenüber „Was zum Geier habe ich da gemacht?!“ Also viel Spaß und bis zum nächsten Geier. Ich räume hier weiter auf, alles inklusive mir.übrigens fange ich an wieder mehr Last.fm und Facebook zu nutzen. Sucht mich doch mal. .: MC Frontalot – This Old man...

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