Artikel mit dem angegebenen Tag "Killerspiele"

(Fast) Ohne Worte: Expertenkreis Amok

Die wittern nach der Wahl von Schwarz-Gelb wohl ihre Chance. Werden sie sie kriegen? Jetzt machen Computerspiele natürlich wieder gewalttätig. Mehr noch, sie er höhen die Treffsicherheit. Ja wir sind alles kleine Scharfschützen, vielleicht haben sie auch nur Angst vor einem Militärputsch durch hochtrainierte Spieler. Die Taliban trainieren auch nicht in der Wüste, sondern auf LAN-Parties immerhin gibt es bei diversen Spielen Terroristen als spielbare böse Fraktion. Außerdem fordern sie eine europäische und internationale Harmonisierung des Jugendschutzrechts. Was heißt dabei harmonisieren? Unharmonisch ist neben China und Australien als einziges Deutschland. Harmonischer wäre international gesehen den Jugendschutz und dieses leidige Lobby- und Wahlkampfthema endlich zu beenden. Aber anscheinend denken sie, dass der Jugendschutz in anderen Ländern strenger ist als hier. Vielleicht hätten die Experten jemanden Fragen sollen, der sich damit auskennt. Natürlich war klar, dass in diesem Rahmen die Kinderpornosperren, eh Internetsperren wieder zum Zuge kommen. Hier der Linküber dessen Inhalt ich mich aufrege. „Expertenkreis Amok“ fordert Spielverbot und Internetsperren @...

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Sinnfragen

Abgesehen davon, dass alle am Rande erwähnen, dass der Vater des Amokläufers „schon irgendwie“ fahrlässig gehandelt hat, scheinen sich darum wenige zu kümmern. Selbst wenn Spiele aggressiv machen, es ist wesentlich schwerer mit bloßen Händen oder mit Killerspiele-DVDs bewaffnet amok zu laufen, als es mit Schusswaffen ist. Alle Jugendlichen hatten Waffen und Munition. Sie waren psychisch krank und gefährlich. Vielleicht ist das ganze hier auch der Führer-Gedanke. Irgendeiner muß Schuld gewesen sein. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es auch auf einmal keine Nazis mehr, obwohl kurz vorher noch alle gegen Ausländer geschimpft haben. Aber da war das Deutsche Volk ja nicht Schuld, sondern Hitler – er hat alle verführt. Im ersten Weltkrieg waren es auch nicht die Deutschen, sondern der Kaiser. Vielleicht liegt der Gedanke auch deswegen so fern, dass man Killerspiele konsumieren kann (allein das Wort Killerspiel ist eine politische Schöpfung) und trotzdem nicht gleich alles töten will. Klar eine eigene Meinung und ein Charakter ist nie gerne gesehen, aber trotzdem haben den nun die meisten, die nicht Hitler’s Helfer waren oder ihre direkten Nachfahren sind. .: Emil Bulls – Pure Anger...

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Und so gehts wieder runter

Ohne Worte Spiegel.de Edit: Doch ein paar Worte. Sie haben es geschafft innerhalb eines kurzen Artikels Porno-Gucker, Online-Spieler und Bondage-Liebhaber zu kriminalisieren. Als nächstes kommen Rockmusiker, dann Frauen in Hosen und vielleicht am Ende noch Farbige. Edit 2: Weiter gehts. Ich kenne Leute, die lesen pro Tag gut 2-4 Stunden Bücher, die sind dann wohl Buch süchtig. Sophie kann ohne Probleme 5h am Stück Serien gucken, die ist dann wohl ganz krank. Außerdem spielt die auch noch Klavier. Und ich? Ich spiele im durchschnitt pro Tag mindestens 1 Stunde, Lese 2 Stunden (Nachrichten usw.) und Schreiben? Davon fange ich lieber gar nicht erst an. Ich kenne leider keine Definition von Sucht. Aber unwissend wäre Sucht für mich, wenn man nicht mehr ohne etwas kann und die Kontrolleüber sein Leben verliert. Auf die Art sind vielleicht auch erfolglose Fußballspieler süchtig, die nie was für den Job und immer nur fürs Hobby getan hatten, das dann leider nicht der Job wurde. Oder die Irren, die an Autos rumbasteln, die die Modellbau machen – alle süchtig? Klar gibt es Computerspielsüchtige oder Internetsüchtige – aber nicht jeder der etwas exzessiv macht, ist gleich...

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Zerrspiegel

Ich werde aus dem Spiegel bzw. Spiegel Online nicht schlau. Der Spiegel hat so deutlich nachgelassen, dass ich ihn nur noch online lese und nicht mehr dafür zahlen will. Gleichzeitig führen sie eine konservative anti-Internet-Kampagne und springen auf jeden „Flavor of the Month“-Journalismus-Zug auf. Trotzdem gibt es auch immer wieder wahre Artikel wie diesen hier. .: Emil Bulls – Pure Anger...

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Verbietet Brot

Nach dem Amoklaufen in Winnenden habe ich mich schon gewundert, dass es noch nicht losging. Aber nun ist es wieder so weit. Das Verhalten hätte er natürlich nur von Computerspielen lernen können, nicht aus Filmen oder Büchern. Man findet die Spiele auch nicht bei vielen Menschen, die nicht Amoklaufen. Und dass ein Mitschüler gesagt hat, dass er genauso viel spielt und keine Probleme hat (Quelle: Spiegel.de), hat natürlich auch nichts zu sagen. Außerdem aß er ab und zu mal, wie alle anderen Amokläufer auch, Brot. Brot macht aggressiv. Verbietet Brot! Wieder wird nun bestimmt die Zensur verschärft. Die Amoklauf-/ Mobbingpräventionsprogramme der Psychologen, Schulen und Verbände, liegen aber bestimmt weiter unbeachtet in den Aktenschränken, weil kein Geld da ist. Während Schüler gequält werden und die Schützen fröhlich schießen. Aus einem anderen Artikel war die Feststellung lustig, dass er nicht mehr Zukunftsangst haben brauchte, als jeder andere Jugendliche auch (Quelle: Spiegel.de). Ich glaube die Zukunftsangst wird allgemein unterschätzt. Warum auch, die Spiele sind schuld: Als bestätigt gilt inzwischen die Vorliebe des Amokläufers für Waffen und gewaltlastige Computerspiele. Demnach hat er in den vergangenen Monaten viel Zeit mit Killerspielen verbracht und in seiner Freizeit mit Softair-Waffen geschossen. „Das kann ich bestätigen“, sagte der Polizeisprecher Klaus Hinderer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben bei ihm unter anderem das Spiel Counter-Strike gefunden.“ Derzeit würden die Daten auf K.s Computer ausgewertet, sagte Hinderer. Video: SPIEGEL TV „Dass der 17-Jährige auf der Flucht noch weiter um sich geschossen hat, ist ein Verhalten, das Jugendliche auch in Spielen wie Counter-Strike oder Crysis lernen können“, sagte der Präsident der Deutschen Stiftung für Verbrechensbekämpfung, Hans-Dieter Schwind, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und sprach sich für ein totales Verbot von Computer-Gewaltspielen sowie eine weitere Verschärfung des Waffenrechts aus. Schwind sagte, kaum jemand wisse, dass in Deutschland zehn Millionen legale Waffen und geschätzte rund 20 Millionen illegale Waffen im Umlauf seien. Jugendliche hätten darauf noch immer einen viel zu leichten Zugriff, weil sie einfach nur den Schlüssel für den Waffenschrank finden müssten. – Quelle:...

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