Artikel mit dem angegebenen Tag "Idioten"

Qualitätssicherung im Netz

Dazu fällt mir nicht viel ein außer: Unfug. Da könnte man auch gleich bei der Qualitätssicherung am Stammtisch oder im Privatgespräch ansetzen. Ich hoffe, dass das Satire ist, aber bei der Anti-Internet Kampagne des Spiegels der letzten Jahre, bin ich mir da nicht so sicher. Web-Regulierung @ Spiegel.de .: Bullet for my Valentine – Scream, Aim, Fire...

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Sinnfragen

Abgesehen davon, dass alle am Rande erwähnen, dass der Vater des Amokläufers „schon irgendwie“ fahrlässig gehandelt hat, scheinen sich darum wenige zu kümmern. Selbst wenn Spiele aggressiv machen, es ist wesentlich schwerer mit bloßen Händen oder mit Killerspiele-DVDs bewaffnet amok zu laufen, als es mit Schusswaffen ist. Alle Jugendlichen hatten Waffen und Munition. Sie waren psychisch krank und gefährlich. Vielleicht ist das ganze hier auch der Führer-Gedanke. Irgendeiner muß Schuld gewesen sein. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es auch auf einmal keine Nazis mehr, obwohl kurz vorher noch alle gegen Ausländer geschimpft haben. Aber da war das Deutsche Volk ja nicht Schuld, sondern Hitler – er hat alle verführt. Im ersten Weltkrieg waren es auch nicht die Deutschen, sondern der Kaiser. Vielleicht liegt der Gedanke auch deswegen so fern, dass man Killerspiele konsumieren kann (allein das Wort Killerspiel ist eine politische Schöpfung) und trotzdem nicht gleich alles töten will. Klar eine eigene Meinung und ein Charakter ist nie gerne gesehen, aber trotzdem haben den nun die meisten, die nicht Hitler’s Helfer waren oder ihre direkten Nachfahren sind. .: Emil Bulls – Pure Anger...

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Und so gehts wieder runter

Ohne Worte Spiegel.de Edit: Doch ein paar Worte. Sie haben es geschafft innerhalb eines kurzen Artikels Porno-Gucker, Online-Spieler und Bondage-Liebhaber zu kriminalisieren. Als nächstes kommen Rockmusiker, dann Frauen in Hosen und vielleicht am Ende noch Farbige. Edit 2: Weiter gehts. Ich kenne Leute, die lesen pro Tag gut 2-4 Stunden Bücher, die sind dann wohl Buch süchtig. Sophie kann ohne Probleme 5h am Stück Serien gucken, die ist dann wohl ganz krank. Außerdem spielt die auch noch Klavier. Und ich? Ich spiele im durchschnitt pro Tag mindestens 1 Stunde, Lese 2 Stunden (Nachrichten usw.) und Schreiben? Davon fange ich lieber gar nicht erst an. Ich kenne leider keine Definition von Sucht. Aber unwissend wäre Sucht für mich, wenn man nicht mehr ohne etwas kann und die Kontrolleüber sein Leben verliert. Auf die Art sind vielleicht auch erfolglose Fußballspieler süchtig, die nie was für den Job und immer nur fürs Hobby getan hatten, das dann leider nicht der Job wurde. Oder die Irren, die an Autos rumbasteln, die die Modellbau machen – alle süchtig? Klar gibt es Computerspielsüchtige oder Internetsüchtige – aber nicht jeder der etwas exzessiv macht, ist gleich...

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Aasgeier-Methodik

Ein gefundenes Fressen, anders kann man es wohl nicht beschreiben. Die Leichen sind noch nicht ganz kalt und schon werden sie geschlachtet und die Möglichkeit bis aufs letzte ausgeweidet. Amokläufe sind immer ein gefundes Fressen. Für Lobbies und Verbände, Zeitungen und Fernsehen und natürlich für die Politik. Alle sind dankbar für ein neues Thema, denn die Finanzkrise nutzt sich langsam ab. Außerdem musste bei all der Diskussion um Computerspiele als Kulturgut, wieder ein Gegenbeispiel gefunden werden, sonst wären unsere Medienzecken wie Dr. Pfeiffer auf längere Sicht arbeitslos. Generell fehlt Medien und Politik wohl anscheinend das kreative Element. Sie schaffen keine Inhalte, sondern nutzen Geschehnisse wie Parasiten oder Aasfresser aus. Ob nun Dinge zur Chefsache erklärt werden oder wieder eine Reihe von Berichten auf Frontalüber Killerspiele läuft. Während in den ersten 36h noch der Fokus auf den Opfern lag, werden diese jetzt post mortem missbraucht. Ihr Tod dient nicht dafür das in der Zukunft zu verhinden, sondern allein um Geld mit ihrem Leiden zu machen oder Wahlkampf zu treiben. So geraten die vielen Initiativen zur besseren Betreuung der Kinder und der Prävention von Amokläufen wieder aus dem Fokus der Medien. Verbieten ist immer einfacher und im Falle der Medien sind Artikel mit gedroschen Phrasen und einfachen Feindbildern, weniger aufwändig zu schreiben, als richtiger fundierter Journalismus. Und so beginnt alles wieder von Vorne. Solange den Menschen kein Gefühl von Hoffnung und einer Zukunft gegeben wird, werden weiter viele Kinder und erwachsene Menschen in Amokläufen umkommen. Ohne Spiele, werden auch nicht weniger sterben. Der Amokläufer war psychisch krank und hat die Therapie verlassen. Selbst das wird kaum noch thematisiert. Nach Ursachen wird nicht gesucht, sondern aus ausschlachtbaren Einzelheiten. Und genau diese Dummheit der Menschen löst die Wut aus, die irgendwann unerträglich wird. Aber wenigstens schaffen die CDU und SPD nun ein Wahlkampfprogramm zu erstellen, dass sich letztendlich einmal unterscheidet. Dafür mussten auch nur 17 Menschen sterben. Während die CDU ganz klassisch ein Killerspiele-Verbot fordert, möchte die SPD stärkere Kontrolleüber Schützenvereine. Könnte man sich auf die SPD verlassen, hätten sie wohl meine Stimme. Aber wer hilft den Opfern? Wer versuchtüber seinen Vorteil hinaus sowas in Zukunft zu verhindern? Für mich bleibt außerdem noch eine Frage. Selbst mit den ganzen Verboten, warum laufen in Deutschland, dem Land mit der stärksten Gewaltzensur der Welt, mehr Menschen amok, als in anderen Ländern? Deswegen bin ich auch skeptisch, dass ein Verbotüberhaupt etwas bewirkt. Ich bin jedenfalls auch...

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Verbietet Brot

Nach dem Amoklaufen in Winnenden habe ich mich schon gewundert, dass es noch nicht losging. Aber nun ist es wieder so weit. Das Verhalten hätte er natürlich nur von Computerspielen lernen können, nicht aus Filmen oder Büchern. Man findet die Spiele auch nicht bei vielen Menschen, die nicht Amoklaufen. Und dass ein Mitschüler gesagt hat, dass er genauso viel spielt und keine Probleme hat (Quelle: Spiegel.de), hat natürlich auch nichts zu sagen. Außerdem aß er ab und zu mal, wie alle anderen Amokläufer auch, Brot. Brot macht aggressiv. Verbietet Brot! Wieder wird nun bestimmt die Zensur verschärft. Die Amoklauf-/ Mobbingpräventionsprogramme der Psychologen, Schulen und Verbände, liegen aber bestimmt weiter unbeachtet in den Aktenschränken, weil kein Geld da ist. Während Schüler gequält werden und die Schützen fröhlich schießen. Aus einem anderen Artikel war die Feststellung lustig, dass er nicht mehr Zukunftsangst haben brauchte, als jeder andere Jugendliche auch (Quelle: Spiegel.de). Ich glaube die Zukunftsangst wird allgemein unterschätzt. Warum auch, die Spiele sind schuld: Als bestätigt gilt inzwischen die Vorliebe des Amokläufers für Waffen und gewaltlastige Computerspiele. Demnach hat er in den vergangenen Monaten viel Zeit mit Killerspielen verbracht und in seiner Freizeit mit Softair-Waffen geschossen. „Das kann ich bestätigen“, sagte der Polizeisprecher Klaus Hinderer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben bei ihm unter anderem das Spiel Counter-Strike gefunden.“ Derzeit würden die Daten auf K.s Computer ausgewertet, sagte Hinderer. Video: SPIEGEL TV „Dass der 17-Jährige auf der Flucht noch weiter um sich geschossen hat, ist ein Verhalten, das Jugendliche auch in Spielen wie Counter-Strike oder Crysis lernen können“, sagte der Präsident der Deutschen Stiftung für Verbrechensbekämpfung, Hans-Dieter Schwind, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und sprach sich für ein totales Verbot von Computer-Gewaltspielen sowie eine weitere Verschärfung des Waffenrechts aus. Schwind sagte, kaum jemand wisse, dass in Deutschland zehn Millionen legale Waffen und geschätzte rund 20 Millionen illegale Waffen im Umlauf seien. Jugendliche hätten darauf noch immer einen viel zu leichten Zugriff, weil sie einfach nur den Schlüssel für den Waffenschrank finden müssten. – Quelle:...

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