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Mansion of Madness

Es fällt schwer einen klaren Gedanken zu fassen. Der Geruch von fauligem Fleisch vernebelt eure Sinne. War da ein Schatten? Egal, ihr müsst weiter. Das Feuer im Hof breitet sich immer weiter aus. Während ihr über die Türschwelle schreitet, werft ihr noch einen letzten Blick zurück. Das Feuer brennt lichterloh. Das einzig gute ist, sie brennt auch. Die Leiche. Zumindest diese wird nicht wieder zu einem widernatürlichen Leben erwachen. Mit diesem beruhigenden Gedanken schreitet ihr in die Kellerräume hinab.   Gestern haben wir zum ersten Mal Mansions of Madness gespielt. Das hier soll ein kleines Review zum Spiel werden und grob den Spieleabend beschreiben. Mansions of Madness siedelt im Cthulhu-Universum an und ist damit ein Verwandter von Arkham Horror. Frei nach dem Motto: Wahnsinn? DAS IST ARKHAM! stürzten wir uns also auf das Spiel. Wie bei vielen Fantasy Flight Games ist das komplizierteste oder langwierigste der Aufbau. In der Box befinden sich Pläne für 5 verschiedene Spielfelder mit vielen Räumen, verstecken und Monstern. Das Spielprinzip lässt sich ganz gut beschreiben, wenn man andere FFG Spiele kennt. Es ist eine Art Arkham Horror mit Descent und etwas Tannhäuser. Falls ihr mit dieser Beschreibung nichts anfangen könnt, hier noch die lange Version. In Mansions of Madness erforscht ihr kleine Gebäude oder Grundstücke. Irgendwie seit ihr in eure ganz persönliche Horrorgeschichte getappt und versucht nun rauszufinden, wie ihr dort nun wieder rauskommt. Dafür müsst ihr Rätsel lösen und Monster überwinden (weglaufen zählt auch dazu). Ihr habt einen Gegenspieler, den Keeper. Er steuert alle Monster, kann spezielle Ereignisse auslösen und ist alles in allem die fiese Exfreundin, die euch das Leben zur Hölle machen will. In der kleinen Box hier, zähle ich ein paar Beispiele auf, was ich gestern Momo, Sophie und On-ni angetan habe. Falls ihr euch aber überraschen lassen wollt, überspringt den Teil einfach. Spoiler Momo hatte ein schönes Lagerfeuer angemacht, um sich aufzuwärmen. Verständlich, das Wetter war auch nicht gut. Er konnte nicht Wissen, dass ich einen Pyromanen benutzte, um das Lagerfeuer bis zum Ende des Spiels auf das halbe Spielfeld auszubreiten. Momo versuchte vor dem Feuer wegzurennen und viel dabei in ein Loch, das plötzlich aufgetaucht war. Sophie hingegen bekam immer mehr Ticks und hatte auf einmal Angst vor Kellerräumen. Während On-ni von einer Horde Zombies fast in Stücke gerissen wurde. Aber noch mal zum Anfang. Man wählt sich seinen Charakter aus einigen vorgefertigten Protagonisten aus. Vom Landstreicher bis...

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