Artikel mit dem angegebenen Tag "Chaos"

Blllaaarrrggghh

Das ist jetzt wieder die Zeit, wo mir die die Worte und auch die nötigen Vokale fehlen, um auszudrücken, was ich sagen will. Irgendwas zwischen Blargh und Wrümsch oder auch Fünününü würde passen, aber das letzte ist ein geschütztes Warenzeichen. Es ist wieder dasübliche. Die Uni macht sehr viel Spaß. Ich arbeite stark an der Planung einer Ausstellung zur Schlacht bei Minden 1759 mit und der Rest der Wochenstunden wird mit normalem, unwichtigen Kram aufgefüllt. Was mir wieder die Lust raubt, ist ganz was anderes. Der ganze Verwaltungsscheiß. Nichts gegen Verwaltungsmaßnahmen oder Struktur, nichts gegen Regeln oder Richtlinien. Ich meine eher, dass Chaos, das durch Mismanagement und fehlende Struktur entsteht. Dieses soll mein letztes Semester werden und alles ist wieder derübliche Wahnsinn. Morgen bin ich damit beschäftigt von Sprechstunde zu Sprechstunde zu rennen, um Dinge zu klären, die man auch in einer kurzen Email hätte regeln können. Nur leider gibt es auf diese Emails immer wieder keine Antwort. Ähnlich, nur schlimmer, sieht es bei einer anderen Sache aus. Ein Schein wurde mir falsch ausgestellt und ich muss klären, ob der korrigiert wird. Ich kläre das seit 4 Wochen, nur bin ich da der einzige. In den Ferien ist das Klären an der Festsetzung eines Termins zur Besprechung gescheitert. Jetzt in der Vorlesungszeit, muss ich in die reguläre Sprechstunde, die aber dank Voranmeldung auf Wochen (keineübertreibung) ausgebucht ist. Der Schein ist essentiell für meinen Abschluss. Ich muss wissen, ob ich das Teilgebiet nun abgeschlossen habe oder nicht. Ich konnte deswegen schon einen anderen Schein nicht machen, weil ich nicht wußte, ob das Teilgebiet nun abgeschlossen ist… oder nicht. Die Dozenten des anderen Scheines, gibt mir noch eine Chance und eine Verlängerung, um die Arbeit nachzuholen. Was mir aber nichts nützt, weil ich ja gar nicht weiß, ob ich die Arbeit machen darf. Am meisten hasse ich daran, dass es so aussieht, als würde ich nichts geregelt kriegen, weil der Student wieder seine Arbeiten nicht fertigkriegt. Ich weiß, dass Dozenten oft viel zu tun haben. Trotzdem ist ein Teil ihrer Tätigkeit eben die Ausbildung und das Unterstützen der Studenten. Wenn sie das nicht wollen, sollen sie sich die Forschungsaufträge an lehrfremden Institutionen suchen. Sie haben eine große Verantwortung bei den Studenten, denn bei uns zählt später „Mein Dozent war Schuld“ nicht, wenn wir bei Vorstellungsgesprächen gefragt werden, warum was schiefgelaufen ist. Ich versuche mir jedenfalls meine Motivation zu behalten. Gerade auch,...

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Surrender to nothing

Hier sind wir wieder: Meine Gedanken, mein Herz und ich. Aller guten Dinge sind drei. Der Schmerz darf draußen bleiben. Leider mischt er sich immer ein. Angeführt von meinen vier Apokalyptischen Reitern: Liebe, Hoffnung, Vertrauen und Glück zieht er im Schafspelz in mein Leben ein. Surrender to nothing or run, as far as you can. dröhnt es bei mir aus den Lautsprechern. In Flames – Pacing Death’s Trail ist das Lied der letzten Wochen. Ich werde niemals wieder wegrennen. Krampfhaft versuche ich das letzte bißchen Schutzschild aufzubauen, um den Treffer abzuwehren. Aber es hat schon getroffen. Ich habe den Treffer erwartet, ich bin ja nicht blind. Ich habe auch gedacht, daß ich ihn wegstecken kann. Jetzt merke ich, daß ich das gar nicht will. Ich habe ihre Augen gesehen, ihre Art. Aber was bringt das schon? Ohne fies sein zu wollen: In ihrem Profil steht, daß sie Chaos mag. Die Wahrheit ist glaube ich, daß sie davor Angst hat. Compassion, confession, it’s all a compromise. Dedication, domination, please, define the lines. Warum denken alle Leute nur noch, daß man durch Beziehungen etwas verlieren kann. Ich wollte mir erstmal die Frage gar nicht stellen, ich wollte in Ruhe mal jemanden kennenlernen. Sie hat sich doch auch wohl Gefühlt. Wir haben zwar einen total unterschiedlichen Stil. Wir würden wahrscheinlich nie in den gleichen Club gehen. Vielleicht weil mein Musikstil mir, meinen Freunden, Zielen und meiner Kleidung entspricht. Bei ihr ist das eher das Gegenteil. Er entspricht ihrem Charakter, deswegen mag ich sie ja auch. Naja zu Beziehungen gehören zwei Menschen, aber zu Gefühlen gehören vor allem zwei Dinge. Man muß sie erstens haben und zweitens auch zulassen. Sie meinte, daß die Entscheidung gegen mich gar nichts mit mir zu tun hat. Ein Paradoxon, das leider auch stimmt. Man kann Entscheidungen wunderbar gegen etwas fällen, wenn man es ganz aus dem Entscheidungsprozeß rausläßt. Das macht es leichter. Trotzdem war sie irgendwann beim Essen unsicher und aufgewühlt. Ich sehe doch, daß sie mit sich kämpft. Aber macht das einen Unterschied, nein. Ich kriege auch keine Chance irgendwas zu zeigen. Gerne hätte ich ihr geholfen, als sie die Hilfe später brauchte, aber sie hat mich weggeschickt. Sichöffnen heißt wohl auch immer Schwäche zeigen. Dabei ist jeder manchmal schwach, nur die meisten Menschen wollen das nicht wahr haben. Wenn sie das alles kalt gelassen hätte, hätte sie vorhin auch nicht den Stern abgeschossen. Gefühle haben...

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