Artikel mit dem angegebenen Tag "Angst"

Vier Tage Hölle

Es ist das hier jetzt das Ende aller Tage für mich? Diese Frage wird die nächsten Tage meine Begleiterin sein. Vorgestern habe ich mir ein schönes, kleines Moleskine Notizbuch gekauft. Ich liebe gutes Papier, darum konnte ich nicht anders. Sehr zum leidtragen meines Portemonais. Das geht aber kaputt, also wird es nicht mehr lange leiden. Gestern begann ich das Notizbuch mit einemähnlichen Eintrag wie diesem hier. Der Anfang eines guten Buches, einer guten Geschichte, läßt Freiraum für Phantasie und Möglichkeiten. Sehr treffend also, stellt sich mir seit gestern die Frage: Soll das hier das Ende sein? Ich hoffe nicht. Die Hoffnung stirbt zuletzt und sie wird nicht vorbei sein, wenn ich Montag meine Bluttestergebnisse bekomme. Ich habe Angst, aber Angst läßt sich nicht vermeiden. Man kann entweder vor ihr davon laufen oder ihr entgegentreten. Ich wußte nicht, was ich machen soll. Ich wollte weglaufen, wollte leiden dürfen, mich ausruhen und spüren wie sich andere, um mich sorgen. Ich wollte mich wichtig und nicht vergessen fühlen. Dann sah ich heute durch Zufall ein Bild von jemandem und dachte eingebildet:“Ha! So ein Spack. Mwahaha.“ Ehrlich gesagt denke ich das immer noch. Mensch das war aber auch ein Depp. Nein – ich schweife nicht ab, ich glaube das war eine Art Selbstfindung durch Anschauung. Ich sage selten, daß ich besser bin als jemand anderes, weil ich nicht daran glauben will, daß es bessere und schlechtere Menschen gibt. Jeder Mensch hat seine Vorteile und Nachteile, jeder hat Fehler und Schwächen. Trotzdem muß ich zugeben, daß ich mich, meine Freunde und auch sogar meine Feinde in vielen Dimensionen besser, fähiger und lebender als andere Menschen finde. Also denke ich ganz dreist, daß der Kerl, dessen Namen aufgrund vergangener Ereignisse ich hier nicht nennen darf, entweder eine Verschwendung genetischem Materials oder eine nicht genutzte Quelle durchschnittlichem Tierfutters ist. Und das sagt mir jetzt was? Das ich mich nicht auf der Liebe und Freundschaft der Menschen, die mir wertvoll sind, ausruhen will. Ich renne nicht vor der Frage weg, ob mein Leben ab Montag einen geringeren Horizont hat. Ich sehe bei all dem was ich durchgemacht, was ich geschafft habe und allem wofür ich stehe nicht ein genau jetzt meinen Mut zu verlieren wo ich ihn am meisten brauche. Ich habe eine wundervolle Freundin und glaube daran, daß mir ein gutes Leben bevorsteht. Angst wird immer ein Bestandteil davon sein, aber mein Mut wird mich nicht...

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Schock

Ich war jetzt wie im Schock die letzten Stunden. Der Schock weicht. Auch wenn ich denke, daß ich verstehe warum alles so passiert ist, macht es das nicht leichter. Ich glaube ein Schutzengel ist gerade gestorben. Unser Engel

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Windmühlen

Ich weiß leider immer noch nicht wie man Windmühlen bekämpft. Vielleicht, weil ich eben in manchen Dingen nur eine Windmühle sehe. Aber für andere sind es keine Windmühlen: Es sind Riesen, Ängste und innere Dämonen. Vielleicht es ist nicht wichtig, daß ich nicht sehe wogegen sie kämpfen, vielleicht sollte ich ihnen einfach helfen. Was mich davon abhält ist die Angst selbst zu einer verkannten Windmühle zu werden. Was wäre wenn Fragen führen nur im Kreis und selten vorran. Was jetzt ist, ist die Erkenntnis oder die Idee, daß Kämpfer immer Rückendeckung brauchen, daß Menschen eine starke Stütze benötigen. Egal ob gegen Dämonen, Monster oder Windmühlen. Entschuldige. .: My Chemical Romance – Helena...

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Warum?

Warum ist manchmal alles Pretty in Scarlet? Manchmal dann wieder alles nur noch Schwarz? Mir fiel auf, daß ich mich benehme wie ein Elefant im Porzellanladen. Nein – nicht wie der typische Elefant aus dem Sprichwort. Ich bin der Elefant mit Samthandschuhen und im sexy Samtdress. Ich ecke hier an, ich ecke da an und versuche mich so klein wie möglich zu machen. Es tut mir alles leid, immer stör ich dort wen, oder da und dadrüben, da habe ich wieder was kaputt gemacht. So wie sage ich das jetzt, ohne dass es sich egoistisch anhört. Hallo? Ich brauche auch Platz. Porzellan geht kaputt. Menschen tut man weh. Die Welt ist schlecht und Schweine können nicht fliegen. Ich tue niemandem absichtlich weh, aber manchmal ist das halt so. Mir wurde auch weh getan, und das sehr oft. Ich tue es nicht, um mich an der Menschheit zu rächen, ich tue es weil ich wieder meinen Weg gehen will. Ich sag so viel entschuldigung und benehm mich so vorsichtig, dass ich nirgends wo mehr hingehe. Ganz quietly hoffe ich, daß alle verschwinden, wenn was falsch ist. Das geht so nicht. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und ich muß das tun, dass ich für richtig halte. Ich tue niemandem Absichtig weh, aber manchmal lässt sich das nicht vermeinen. Das nennt man Leben, tut mir leid. Ich weiß von mir, dass ich weder unsennsibel noch verantwortungslos mit anderen Gefühlen umgehen. Manchmal ist das halt so. Mensch kümmert euch um euch selbst, ich kümmer mich um mich und was dann aus uns wird sieht man dann. Das klingt jetzt so nach Beziehungsgerede, aber es gilt wohl allgemein für alle. Trotzdem wünschte ich mir, es würde alles ganz quietly gehen. Märchen aufzugeben ist nie leicht. Im Feenland sieht es immer schöner aus, bloß jetzt ist da nicht mein Platz. Sondern hier, auch wenns weh tut. .: Guano Apes – Quietly...

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Brain, anyone?

Warum sind „what the fuck?“ die einzigen Worte, die mir gerade durch den Kopf schießen. Ein Stoßgebet fuhr heuteüber meine Lippen:“Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.“ Oder Ziegelsteine, ich wäre mit beidem zufrieden. Ich habe gerade eine Schreibblockade. Nicht weil ich nichts zu schreiben hätte, sondern weil es zu viel ist. Das hat den Charakter eines Mammuts, das zum Kochen in eine Friteuse gesteckt wird. Gut, machen wir aus dem Mammut mal Spaghetti Bolognese. Viel Bolognese. Es klingelte gestern und ichöffnete natürlich die Tür. Und im Spiel des Lebens sehen sie heute hinter dem völlig neuen und geheimnisvollen Tor 4: Ein wunderschönes Nachtschattengewächs Wo kommt die Pflanze denn her? Die hat sich doch letztes Jahr umgetopft (und warum haben alle meine Exfreundinnen Nicknames? Frauenschema(tm)) Eigentlich war ich froh sie zu sehen. Bei ihr gehts mir gut, sie versteht mich, ich verstehe sie. Bloß warum war sie hier? Weil sie mir helfen wollte im Spiel des Lebens. Sozusagen ein personifizierter Telefonjoker. Vielleicht habt ihr auch schon mal „Wer wird Millionär“ gesehen, es gibt Telefonjoker, die die Frage gar nicht erst verstehen. Ja genau – ich glaube ich kann das so stehen lassen. Der diplomatischst ausgedrückte Satz wäre jetzt:“Wir haben zu viele Probleme miteinander, um uns wirklich helfen zu können.“ Der egoistische, fiese und erste Satz, der mir durch den Kopf geschossen ist wäre:“Sie hat zu viele Probleme mit sich selbst und rennt zu viel im Irrgarten ihres Lebens herum, um mir helfen zu können.“ Ich weiß nicht, welcher stimmt. Ich bin aggro und halte mich an den zweiten. Und weitergehts. Meine Exfreundin, die sich in der letzten Zeit mit einer gewissen Planlosigkeit auszeichnete, was sehr verständlich war, brachte dabei aber immer auch einige gute Worte raus. Naja das ist seit gestern wohl vorbei. Sie ist die einzige, der ich im Moment nichtsübel nehme, weil sie auch die einzige ist, die sich logisch verhält. Aber (ja, das „aber“ an sich kommt immer dann, wenn man es nicht lesen will) seit gestern sagt sie nichts gutes mehr. Sie verhält sich wie ein kopfloses Huhn, weil es ihr weh tut und sie Angst hat. Ich hab sie lieb und es tut mir leid, aber so kommt sie nicht weiter und rennt bei mir gegen eine Wand. Verzweiflung hilft nie und keine Basis, außer für sozialen Selbstmord. Aller guten Dinge sind drei oder? Sicher, die Regel mache ich selbst voll. Eine SMS an die...

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