Artikel mit dem angegebenen Tag "2006"

In Memoriam

In Memoriam

Es ist wieder die Zeit der Bilder, der Worte, der Erinnerungen. Es ist wieder die Zeit der Gewinner, der Verlierer, der Toten und der Lebenden. Ein Jahr neigt sich wieder dem Ende zu und Momente werden Erinnerungen, werden Geschichte. Wir gedenken der vergangen Momenten, ehren die einen und verachten die anderen. Natürlich kann ich mich dieser Angewohnheit auch nicht wehren – nicht, daß ich es ausgiebig versucht hätte. Wenn ich an 2006 denke, dann denke ich vorallem an die Veränderungen, die es mit sich brachte. An die Menschen, die ich verloren habe, an die, die ich kennenlernte und an die Menschen, die mir treu gelieben sind. Ich erinnere mich an den späten Frühling als mein persönlicher D-Day stattfand und den Sommer in dem ein großes Stück gewachsen bin. Ich freue michüber die Nächte mit einem Engel im spanischen Exil. Eine sehr schöne Erinnerung sind auch die bunten Sterne, die der Flughafen an den Horizont malte und das Schnitzel ohne das ich den Platz nicht gefunden hätte. Ich danke Zumsel für meine erste Hello Kitty Erfahrung (omg!). Wirklich viel ist dieses Jahr passiert. Alles began mit einem Ende und in der dunkelsten Stunde wurden mir von meiner persönlichen Calliope die Mauern eingerissen. Den Calliope-Vergleich verdanke ichübrigens Momo, der mir mit „The Fool on the Hill“ den Leitfanden zur Selbsterkenntnis lieferte. Im Sommer wurde mir beigebracht, daß man neben Belafarinrod auch König Fußball und Bier verehren sollte. Von diesem Pfad bin ich aber leider wieder abgewichen. Meinen Frieden brachte mir schließlich Claudia, die ich viel zu lange nicht mehr gesprochen habe. Ihre „Somewhere over the Rainbow“ Version von Israel Kamakawiwo’ole, der leider auch schon tot ist, brachte mir, neben dem ganzen Schwermetal, Hoffnung. Wäre Calliope nicht gewesen, hätte ich wohl nie den Mut gehabt wieder mit dem Kopf durch die Wand zurennen. Die Wand war in dem Fall, daß:“Ich werde mich nie in Dich verlieben.“ von Sophie. Frei nach dem Motto „Wer zu letzt Lacht, ist ein verdammter, besserwisserischer Ignorant“, wurde sie vom Gegenteilüberzeugt und zeigt mir heute jeden Tag wie gut es war, daß ich diese Ignoranz an den Tag legte. Ich liebe Dich 🙂 und freue michüber alle Mühe, die Du Dir machst. Danke Dir für jeden Moment, den ich mit Dir sein darf. Respektiere Dich für die Kraft, die Du in uns steckst. Auch wenn das hier in einer langweiligen Aufzählung endet, so schwenken meine Gedanken gerade ins...

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