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Ebbe und Flut

Gepostet von am Jan 16, 2015 in Artikelbild, Blog, Das Wort, In Meinem Kopf | Keine Kommentare

Ebbe und Flut

Das Leben dreht sich immer ein wenig im Kreis, bewegt sich in bestimmten Zyklen. Manche davon bekommen wir nicht vollständig mit. Von der Geburt bis zum Sterbebett ist zum Beispiel einer, den wir nur bei anderen vollständig beobachten können. Andere haben wir schon hinter uns. Ein immer wiederkehrender Zyklus ist laut Desmond Morris „Halt mich fest“, „lass mich los“, „lass mich allein“, wie bei aufwachsenden Kindern sehr schön zu beobachten ist. Bedürfnisse und Wünsche ändern sich mit den Lebensphasen und jeder durchläuft diese drei Phasen immer wieder in zwischenmenschlichen Beziehungen. Oft wird gesagt, man trennt sich, weil man sich auseinander gelebt hat. Man fühlt sich mehr als Freunde oder Geschwister. Das Gefühl kenne ich gut. Das hatte ich nicht nur bei Sophie, auch bei anderen Frauen schon. Aber eben phasenweise. Das wichtigste ist für mich, sich nicht darauf zu konzentrieren, sondern es zu beobachten und zu akzeptieren. Irgendwann geht es dann wieder. Manchmal nach ein paar Wochen, manchmal nach einigen Monaten. Lieben zu können, heißt den Wandel akzeptieren zu müssen. Auch den Wandel des eigenen Herzens. Nichts ist ewig, auch kein Gefühl und auch kein negatives Gefühl. So kam es auch immer wieder zu „Halt mich fest“ Phasen bei mir, auch nachdem schon länger „lass mich los“ und manchmal „lass mich alleine“ den Ton angaben. Wer diesen Wandel nicht akzeptieren kann, kann keine dauerhafte, glückliche Beziehung führen. Sorgen und Panik zerstören alles. Wenn wir Ebbe und Flut beobachten, befürchten wir ja auch nicht, dass das Wasser irgendwo in einen magischen Abfluss läuft. Jedenfalls nicht nachdem man es ein paar mal beobachtet hat. Aber meistens scheint heute das Vertrauen und die Ruhe für so eine Beobachtung zu fehlen. Ich habe jetzt schon öfter gelesen, dass sich bei uns die Wegwerfgesellschaft auch auf zwischenmenschliche Beziehungen erstreckt. Das ist schade, weil unser Leben, unsere Erfahrungen und unsere Erinnerungen durch diese kurze Zeit begrenzt ist, die wir Leben dürfen. Für mich ist der Wandel in einer Beziehung von Vorteil. Wenn man sich liebt (wie auch immer die Definition ist) und in einer der nicht so anhänglichen Phasen ist, kann man die Zeit doch gut für das eigene Leben nutzen. Man konzentriert sich wieder auf das Individuum, das man ist. In einer späteren Phase, wenn die Bedürfnisse befriedigt sind, kommt man sich wieder näher. Nicht jede Beziehung macht das mit, nicht jeder Partner ist damit glücklich. Aber wenn beide den Wandel akzeptieren, ist es doch eine Möglichkeit. Beziehungen stehen immer unter dem Druck etwas besonderes zu sein. Dabei gibt es viele besondere Menschen in einem Leben, wie Familie, Freunde oder alte Partner. In Wahrheit bleibt eine Beziehung etwas besonderes, weil sich zwei Menschen füreinander interessieren und viel teilen und nicht, weil es die einzigen Menschen in ihrem Leben sind. Im Endeffekt ist es sinnlos vor dem Wandel Angst zu haben und ihn zu schwer zu nehmen. Man sollte ihn aufnehmen....

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Über Liebe/ Über Uns #update

Gepostet von am Jan 13, 2015 in Artikelbild, Blog, Das Wort, In Meinem Kopf | Keine Kommentare

Über Liebe/ Über Uns #update

Die Beiträge der letzten Tage sind schon fast ein kleines Buch oder eine Abhandlung darüber, wie ich mit allem Umgehe. Was ich denke und versuche anders zu sehen. Über eine Sache habe ich bis jetzt wenig nachgedacht und das ist die Liebe an sich. Das wäre dann auch das nächste logische Kapitel in meinem Verarbeitungsmarathon. Aber es hat sich gezeigt, dass ich an dem Punkt sehr wenig zweifle, sehr wenig daran ändere. Ich sehe Liebe heute noch genauso, wie vor zwei Jahren, wie vor sechs Jahren, wie vor acht Jahren. Ich fühle mich höchstens, selbst durch die Trennung, bestätigt. Ich kann nur davon sprechen was ich denke, was Liebe ist. Kein Gefühl ist stärker, komplexer, verwirrender und vielfältiger. Liebe steht für mich nicht im Gegensatz zu sexueller Anziehung und Schmetterlingen im Bauch, aber es ist für mich etwas anderes. Ich flirte sehr gerne, lerne sowieso gerne Menschen kennen und wenn daraus dann Schmetterlinge und guter Sex entstehen, dann ist das doch etwas Schönes. Aber Liebe kommt später. Liebe entsteht, wenn die Schmetterlinge langsam verschwinden. Wenn man über den Punkt der puren Leidenschaft hinaus ist. Wer das jetzt unromantisch, vernünftig und langweilig findet, hat unrecht und ich hoffe, ich kann das gut genug darstellen. In jeder Beziehung gibt es den Punkt an dem die Schmetterlinge dauerhaft oder zeitweise weg sind. Das ist ein Punkt vor dem ich Angst habe, ein Punkt an dem ich auch zwei, vielleicht drei Mal in meinem Leben war. Bei einer acht-jährigen Beziehung kommt das natürlich auch vor. Genauso wie es vorkommt, dass man auch Gefühle für jemand anderen entwickelt, von einer gewissen Anziehung bis hin zu Schmetterlingen. Warum sollte man in einer Beziehung bleiben, wenn die Gefühle woanders zeitweise intensiver sind? Das kann ich niemandem sagen, ich kann wieder nur sagen, wie es für mich ist. Ich habe irgendwann von der Vorstellung losgelassen, immer Schmetterlinge haben zu wollen. Was desillusioniert klingt, war einer der größten Segen für mich. Meine Ansprüche sind nicht niedriger geworden, aber meine Erwartungen haben sich geändert. Durch diese innere Freiheit konnte sich das Gefühl in mir von Schmetterlingen zu tiefer Verbundenheit, Mitgefühl und Vertrauen entwickeln. Zu Liebe. Eine Liebe, an die ich keine Erwartungen habe. So hat sich die Liebe immer entwickelt. Wenn ich mehr mit mir Probleme hatte, habe ich kaum gespürt, dass da etwas ist, außer einer guten und beruhigenden Gewohnheit. War ich freier und offener, habe ich mich auf Sie konzentriert, kam irgendwann ein tiefes, warmes Gefühl an vielen Tagen. Für mich ist es schwer zu sagen, wann man liebt. Selbst für mich, der jetzt sehr traurig ist, war es oft genug unsichtbar. Aber ich bin mir inzwischen trotzdem sicher, dass es Liebe war. Wo es vorbei ist, empfinde ich nur Mitgefühl und Fürsorge. Zum ersten Mal in meinem Leben, keine Wut, sondern nur der Gedanke, was man tun kann, nicht tun sollte. Das ist kein falsches Mitleid oder ein letztes klammern. Ich kümmere mich genug um mich. Es ist einfach, was acht Jahre lieben hinterlassen haben. Jetzt bin ich auch oft genug verwirrt und bin unsicher über meinen Weg. Aber ich denke, dass das wahre Liebe ist. Es kommt nur darauf an, was man damit anfängt. Liebe und Verknallt sein, sind ein wenig wie Glück und Vergnügen. Wenn man sich auf Liebe einlässt, wird sie, finde ich,...

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Über Glück… und Crack

Gepostet von am Jan 13, 2015 in Artikelbild, Blog, In Meinem Kopf | Keine Kommentare

Über Glück… und Crack

Ich glaube was alle Menschen im Leben vereint ist das Streben nach Glück. Wir alle wollen glücklich sein. Jeder hat dafür seinen eigenen Weg und die eigenen Methoden, um das zu erreichen. Viele suchen ihre Erfüllung in einer Partnerschaft, andere in Hobbies oder in der Arbeit. Selbst Workaholics und Schwerverbrecher wollen am Ende nur irgendwie Glück erreichen. Im Ziel sind wir Menschen gleich, doch der Weg ist eben oft unterschiedlich. Nicht jeder Weg führt zum Glück, viele sind Täuschungen. Wir tun vieles, um unsere Ängste zu lindern. Aber sind das wirklich Wege zum Glück oder gehorchen wir nur unserer Angst? Stattdessen ist es oft sinnvoller sich der Gründe der Ängste zu stellen und ihr damit den Nährboden zu entziehen. Wahres, echtes Glück darf keinen Ängsten gefolgt sein. Aber was ist es denn, was uns wirklich glücklich macht? Die Frage muss am Ende jeder für sich selbst beantworten. Jedem Menschen bereiten andere Sachen Vergnügen. Ich habe Spaß an Videospielen, am Kochen, an Sex, an Märchenfilmen und an vielen anderen Dingen. Manchmal konkurieren diese Sachen mit anderen Dingen. Sei es Spaß gegen Spaß oder wie es öfter ist: Spaß gegen Arbeit. „Muss ja“ gibt es für mich nicht. Wir alle könnten zu Hause bleiben und den ganzen Tag entweder Sturm der Liebe oder Youporn gucken. Wir tun es aber nicht. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Glück und Vergnügen. Uns kann etwas Vergnügen bereiten und trotzdem nicht glücklich machen. Glück oder glücklich sein ist etwas langfristiges. Glück braucht immer wieder Zuwendung, Arbeit und Vernunft. Es sind oft die langweiligen, vorsichtigen Entscheidungen, die uns glücklich machen. Eines der einfachsten Beispiele ist wohl, ob man fremd geht. Für den Moment kann es ein Vergnügen sein, aber später wird es uns auf die eine oder andere Weise belasten und eben nicht glücklich machen. Glück entsteht aus den langfristigen, wohl überlegten Entscheidungen. Zwar glaube ich auch, dass man manchmal einfach Springen muss und nicht immer nur vorsichtig gehen kann. Aber ich glaube das Springen, das ich meine, ist kein hinwegsetzen über Vernunft und Zweifel, sondern eher ein eingehen von Risiken und ein Trotzen der Ängste. Glück braucht eben Arbeit, Vergnügen nicht unbedingt. Vergnügen ist wie Crack. Wenn man sein Leben darauf aufbaut, lebt man immer von Dosis zu Dosis und zwischendurch fällt man tief. Wir fangen an unser Leben vollzustopfen mit Freunden, Hobbies und positiven Ablenkungen. Was natürlich nicht falsch ist, aber wegen der Gründe auch nicht richtig. Wenn man jeden Abend ins Pub geht, weil man möchte, ist es auch etwas anderes als es zu tun, weil einem sonst die Hände zittern. Basiert man sein Glück auf Vergnügen, macht einen das abhängig und da spreche ich aus eigener Erfahrung. Wenn das Vergnügen nämlich ausbleibt, ist man auf Entzug. Irgendwann reichen einem die Reize auch nicht mehr. Man braucht immer mehr. Mehr Freunde, mehr Hobbies, mehr Spiele, mehr Spaß. Gerade in unserer heutigen Welt ist es besonders schlimm. Wir sehen in der Werbung, auf Facebook, bei Freunden und im Web immer nur das Vergnügen der anderen. Wir sind ewig dabei uns selbst zu verbessern, weil uns immer gesagt, wurde, dass wir jede Chance der Welt haben. Wir sind etwas besonderes, wir können alles werden, wir MÜSSEN alles werden, machen, testen, versuchen, leben und erreichen. Irgendwie haben wir aber auch dieses Anspruch an uns selbst. Selbstoptimierung...

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Schmerzhafte Lehren

Gepostet von am Jan 12, 2015 in Artikelbild, Blog | Keine Kommentare

Schmerzhafte Lehren

Manchmal ist einfach alles Scheiße. Heute ist so ein Tag. Eigentlich war gestern Scheiße. Aber Mist genug dafür, dass heute auch kaputt ist. Wenn jemand, dem ich gut getan und Hoffnung gegeben, mich tief verletzt, Möge ich ihn zu meinem höchsten Lehrmeister machen. – 6. Vers zum Üben des Geistes Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass ich diesen Satz in der letzten Zeit zitiere. Er hilft mir mich auf mich zu konzentrieren. Ich gebe zu, dass ich ihn nicht ganz verstehe. Aber für mich bedeutet er zwei Sachen. Man kann annehmen, was man bekommt, auch das Schlechte. Und man kann aus dem, was man eigentlich nicht möchte, etwas positives machen indem man etwas lernt. Jedes Problem ist eine Schulung in Geduld, Mitgefühl und Ausdauer. Durch die Probleme überdenke meine Positionen. Darum gebe ich gerne zu, dass die Trennung viele positive Sachen ausgelöst hat. Die Trennung war dafür nicht nötig, Sie war aber der Auslöser. Alles hätte auch anders passieren können. Aber es ist nun mal im Moment so. Wer weiß was morgen ist und was gestern war, ist schon vorbei. Aber es gibt einige Fragen, die noch an mir nagen. Auch wenn die Antworten darauf weder wichtig sind, noch etwas ändern. Manchmal will man ja auch keine Antwort. Am Ende macht es aber keinen Unterschied. Ich kann mir sagen, dass ich beiden Situationen etwas positives abgewinnen kann. Das geht sogar gut, meine Einstellung hat sich in den letzten Monaten geändert. Auf der Neustartseite stehen acht Jahre Spaß, Arbeit und Liebe. Das ist ein Viertel meines Lebens, das ich mit ihr verbracht habe. Die Sachen, die ich jetzt schon gemerkt habe, ist viel davon, was einen Neustart vielversprechend machen würde. Dazu gehören aber zwei und das ist auch gut so. Die Abschließen-Seite hat auch viele gute Gründe. Vor allem immer Gründe, die mehr handfest wirken als „acht gute Jahre“. Das ist immer einfacher zu sagen, ich mag die und die Situation nicht. Ich mag es nicht, wenn sie das sagt. Glück, ist manchmal ein sehr diffuses Gefühl. Vergnügen und Spaß sind da einfacher, weil sich das meistens auf einzelne Situationen bezieht, genau wie Ärger. Das Spiel hat Spaß gemacht, das Gespräch hat mich geärgert. Aber Glück ist ein langfristiges Gefühl. Dazu schreibe ich aber die Tage was. Ich werde einige Sachen nicht vermissen. Alleine ist es immer einfacher, jedenfalls der Alltag. Dafür ist er aber auch schöner. Zu zweit können Probleme auch einfacher werden. Aber trotzdem einige Sachen werde ich nicht vermissen. Einige Sachen habe ich auch lange vermisst und vielleicht finde ich die ja mal.  Ich sehe jetzt einige Sachen, die ich nicht in meinem Leben möchte. Und ich bin froh, dass das ständige Gefühl der Angst, das ich seit Jahren hatte, jetzt weg ist. Ich bin auch froh über ein paar andere Sachen die ich erkannt habe. Wir bewerten oft Situationen als gut oder schlecht. Wir lehnen sie ab oder sind gierig nach mehr. Ich versuche in den Situationen versuche ich meine Gefühle zu analysieren. Warum fühle ich mich so? Was löst das in mir aus? Dann versuche ich es zu akzeptieren und weiterzugehen. Situationen sind selten wirklich schlecht noch gut. Unsere Einstellung zu einer Situation, macht meistens den Unterschied. Natürlich gibt es extreme, wie Schlußmachen oder ähnliches, bei denen die innere Ruhe selten ausreicht. Aber danach...

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Über das Anhaften und den klebrigen Geist

Gepostet von am Jan 8, 2015 in Artikelbild, Blog, In Meinem Kopf | Keine Kommentare

Über das Anhaften und den klebrigen Geist

Meine größte Charakterschwäche ist das Anhaften. Also der Wunsch Situationen, Menschen, Ideen und Dinge festzuhalten. Dazu gehört das Klammern an Menschen genauso wie sich von Wahrheiten abzulenken. Ich habe früher in Beziehungen immer sehr geklammert und war, generell aufs Leben bezogen, ein ziemlicher Kontrollfreak. Ich dachte, wenn ich mir die größtmögliche Mühe gebe und immer das richtige tue, wird alles klappen. Selbst wenn man immer das richtige tun könnte, hätte das nicht funktioniert. Das Leben hängt nie von einem alleine ab. Keine Beziehung hängt nur von zwei Menschen ab. Grundsteine für den eigenen Erfolg können von anderen gelegt werden. Fallen für eine Beziehung entstehen schon bevor man sich kennengelernt hat. Alles ist vergänglich. Das ist eine Tatsache gegen die ich mich immer noch wehre. Jede Situation ist vergänglich, jeder Gegenstand ist es, jeder Mensch und jede Beziehung. Selbst wenn eine Freundschaft oder eine Liebe bis zum Tod hält, verändert sie sich genau wie die Menschen. Man empfindet nicht mehr so wie am Anfang, neben Schmetterlinge kommt ein tiefes Gefühl des Vertrauens. Irgendwann brennt vielleicht kein Feuer mehr, dafür ist es wie Sonnenschein, der einen wärmt, schützt und nährt. Aber Veränderung kann man nur akzeptieren, wenn man die Vergänglichkeit akzeptiert. Das Leben kann man nur akzeptieren, wenn man sich der Endlichkeit aller Dinge bewusst ist. Wenn ich die Menschen auf der Straße sehe, merke ich, dass Veränderung gut ist. Stellen wir uns einmal vor, jede Situation würde ewig währen. Wir würden nicht mal von A nach B kommen. Wir würden immer Kinder sein, im gleichen Restaurant sitzen oder ewig streiten. Aber auch auf weniger extremer Ebene ist es gut, dass alles endet. Selbst das schönste Gespräch wird irgendwann langweilig. Würde nichts enden, würden wir uns auch nicht weiterentwickeln. Nicht nur die guten Dinge sind vergänglich, sondern auch die schlechten. Nach jeder Zeit, kommt eine andere. Schlechtes wird nicht unbedingt durch Gutes abgelöst, aber auch Schlechtes endet. Eben deswegen ist Anhaften schädlich. Es produziert Leid, weil man sein Herz an Dinge heftet, die endlich sind. Aber was heißt das für den Alltag? Soll man immer gleich aufgeben? Für nichts kämpfen? Ich habe den richtigen Weg nicht gefunden. Aber natürlich soll man sich für Dinge und Menschen einsetzen. Das ist aber der schmale Grad. Für etwas arbeiten, aber nicht daran kleben. Ist man sich der Vergänglichkeit bewusst, werden auch Alltagssituationen zu etwas besonderen. Man kann vielleicht Ärger eher ziehen lassen, weil man eben weiß, dass es sowieso nicht ewig hält. Nur ohne Anhaftung kann man Achtsam sein. Wenn man immer nur an gestern festhält ist man genauso wenig im aktuellen Moment, wie wenn man nur an morgen denkt. Gestern ist vorbei. Morgen kommt erst noch und meistens anders als man denkt. Im jetzt werden Entscheidungen getroffen und im jetzt findet das Leben statt. Der Moment ist das einzig reale. Alles andere existiert nicht mehr oder noch nicht. Was heißt das jetzt für mich? Ich versuche nicht anzuhaften und zu nehmen was kommt. Ich gehe von einer Situation zur nächsten und bleibe offen. Gleichzeitig lote ich aus, wie es um meine Gefühle für Sophie steht und ob ich nur anhafte oder wirklich etwas weiter versuchen möchte. Zu einer kleinen Erleuchtung im Alltag kam es schon durch die Trennung. Ich habe seit langem Angst, dass wir uns trennen. Angst, dass ich ohne sie nicht...

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Über Mitgefühl

Gepostet von am Jan 7, 2015 in Artikelbild, Blog, In Meinem Kopf | Keine Kommentare

Über Mitgefühl

Mitgefühl ist ein schwieriges Thema. Besonders für so einen egozentrischen Menschen wie mich. Ich denke viel an andere Menschen. So ist es nicht. Ich fühle mit, sorge mich und wünsche allen nur das Beste. Aber ich denke auch oft, dass ich etwas besser weiß. Das ich helfen kann, ja muss. Deswegen mache ich oft Vorschriften, statt Angebote. Selbst wenn ich recht habe, geht es darum nie. Ich habe nur aus meiner Position recht. Dabei geht es doch nicht mal um mich. Verrückt oder? Das sind die Täuschungen denen man sich hingeben kann. Mit Sophie ist das alles geplatzt. Sie hat mich enttäuscht. Ich habe mich enttäuscht. Auf mehr als eine Weise. Ich wurde eben auch ent-täuscht. Eine Täuschung hat sich aufgelöst. Nicht zuletzt durch das Gespräch mit meinem Trainer. Seitdem bin ich frei. Ich denke nicht mehr nur an mich. Ich denke an Sie, an euch alle. Aber nicht mehr indem ich denke, so oder so muss es sein. Ich nehme nur noch was kommt und fühle mit. Ich bin nicht transzendiert, was immer das bedeuten mag. Ich stehe nicht über meinen Bedürfnissen, meiner Gier. Aber ich bin einen Schritt weiter. Alles was ich für Sophie empfinde ist Mitgefühl. Sie ist in einer schweren Situation, nach einer schweren Entscheidung. Ich versuche nicht mehr zu Urteilen, obwohl ich natürlich meine Meinung habe. Nur ist sie eben das. Eine Meinung, keine Wahrheit, keine Regel, nur meine kleine Sichtweise aus meinem Mikrokosmos. Das macht mich, wie gesagt, frei. Alles „muss“ hat sich aufgelöst. Ich bin frei von Angst, nicht frei von Trauer. Aber Leid ist ein Teil des L(i)ebens. Vor allem verstehe ich den folgenden Satz ein wenig mehr: Ärger und Sorgen sind Teil des Lebens – betrachte sie als göttliche Geschenke. Ich weiß nicht, ob ich irgendwann zurückfalle in alte Verhaltensmuster. Wahrscheinlich schon. Aber Mitgefühl befreit mich und das werde ich nicht vergessen. Es heißt nicht, dass ich meine Bedürfnisse aufgebe. Mitgefühl heißt auch, dass man für sich selbst sorgt, sonst schadet man irgendwann anderen. Ich glaube alle Menschen wollen nur glücklich sein. Wir wissen nur nicht wie und machen uns auf dem Weg oft unglücklich. Uns fehlen die Werkzeuge und die Weitsicht. Wir können auch nicht hellsehen, nur auf unserem Weg wachsen. Mein Lernauftrag wäre der folgende: Wenn jemand, dem ich gut getan und Hoffnung gegeben, mich tief verletzt, Möge ich ihn zu meinem höchsten Lehrmeister machen. – 6. Vers zum Üben des Geistes Ich war mal, vor langer Zeit, ein sehr rachsüchtiger Mensch. Das liegt immer noch in meiner Natur. Aber Rache macht aus einem Leiden viele. Die wenigsten tun absichtlich weh und die meisten von denen, tun es aus Selbstschutz. Im Grunde kommt es aber darauf zurück, dass wir alle nur glücklich sein wollen. Und das kann ich...

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Idealisierte Angst – Vom Wegwerfen und Stillstand

Gepostet von am Jan 5, 2015 in Artikelbild, Blog, In Meinem Kopf | Keine Kommentare

Idealisierte Angst – Vom Wegwerfen und Stillstand

Angst ist ein essentieller Bestandteil unseres Lebens. Deswegen ist das bei weitem auch nicht das erste Posting über Angst. Angst bewegt uns, sie motiviert uns, sie kann uns ergreifen und ersticken. Angst kann aber auch gesund sein, ist sie aber selten. Was nicht als der Angst als solches liegt, sondern wie wir mit Ihr umgehen. Auch wenn ich nicht viel über Angst geschrieben habe, gibt es ein wunderbares Posting über die Natur der Angst: Fear of failure, fear of not being good enough, fear of letting go of control, fear of being alone, fear of abandonment, fear of discomfort, fear of missing out, fear that you’re not OK as you are or your life isn’t OK as it is, fear that some ideal won’t come true. And these all boil down to the same fear: fear that you won’t be OK, that you’re not good enough. A lack of trust in yourself, and in the present moment. – Fear is the Root of Your Problems. http://zenhabits.net/fear-not/ Er beschreibt wie alle Alltagsängste eigentlich dieselbe Angst sind; und für mich stimmt diese Feststellung. Fast alle meine Ängste haben damit zu tun, dass ich Angst davor habe, dass mein Leben kaputt geht. Dass ich nicht das Maximum aus meinen Möglichkeiten heraushole. Ich habe wenig Angst etwas zu verpassen, wie viele andere meiner Generation. Aber eben Angst nicht das best mögliche Leben geführt zu haben, ich habe eben nur eines. Diese Angst ist irrational. Wie viele der Ängste. Der größte Teil der negativen Dinge in unserem Leben haben mit Angst zu tun. Wann immer wir uns wegen Problemen unwohl fühlen, ist der wahre Grund die Angst. Werden wir gefeuert, haben wir wahrscheinlich Angst unseren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten zu können. Aber auch Angst davor nicht gut genug zu sein. Bewerben wir uns ständig, hängen aber im gleichen Job fest, ist es ähnlich. Aber auch die Angst etwas zu verpassen kommt dazu. Die Angst, sich falsch entschieden zu haben. Leid können wir in unserem Leben nicht verhindern. Aber Angst führt zu noch mehr Leid. Sie sorgt dafür, dass sich leiden verstetigt. Angst muss sich nicht immer wie Angst anfühlen, nicht im klassischen Freitag der 13./ Kettensägenmassaker-Stil. Angst kann sich als Wut, Traurigkeit, Druck, Unbeständigkeit und ähnliches äußern. Aber auch durch eine gewisse Fröhlichkeit, das Ablenken von Problemen, falscher Optimismus und das Unterdrücken der eigenen Reflektion. Die Natur der Angst ist, dass sie uns zwar beeinflusst, aber meist unsichtbar ist. Angst äußert sich nur direkt in der extremsten und reinsten Form. Was wir gegen Angst tun können, lest am besten auf Zenhabbits nach. Im Grunde geht es darum die Angst zu erkennen, die Gründe herauszufinden, sie zu akzeptieren und sich von unrealistischen Idealen zu verabschieden. Das ist sehr schwer. Angst entspringt im oft aus dem Missstand zwischen dem, wie wir uns eine Situation idealer Weise vorstellen. Eine der häufigsten Ängste heutzutage ist die Angst stehen zu bleiben. Ich höre das immer wieder, von vielen Personen und nicht nur von einer bestimmten, falls Ihr das jetzt denkt. Die Angst hatte ich auch mal, bin aber seit langem drüber Weg. Die Wahrheit ist, wir bleiben nie stehen. Wir gehen immer weiter, entwickeln uns weiter, aber laufen vielleicht nicht unserem idealisierten von unserem zukünftigen ich entgegen. Das soll nicht heißen, dass wir in schädlichen Situationen verweilen sollen und wir...

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Eo ipso

Gepostet von am Jan 5, 2015 in Artikelbild, Blog, In Meinem Kopf | Keine Kommentare

Eo ipso

Warum blogge ich, wenn es mir schlecht geht? Warum blogge ich überhaupt? Ich wollte sowieso wieder bloggen, wie es bei mir ja so schön heißt. Warum ich es nicht getan habe ist relativ simpel. Das worüber ich bloggen wollte darf ich nicht sagen. Erst in ein paar Wochen. Aber das bringt mich zum Punkt: Bloggen ist öffentlich. Es zwingt mich ehrlich zu sein, weil jeder mich darauf ansprechen kann. Das ist sogar auch schon passiert und nicht nur bei Freunden. Durch das Bloggen muss ich beim reflektieren Antworten finden zu denen ich stehen kann, weil ich sie für wahr und richtig halte. Außerdem wurde das auf Lifehacker gut zusammengefasst: earn about how your mind works, and you’ll be much better at all of this. For me, the best ways are meditation and blogging. With meditation (read how to do it) you watch your mind jumping around, running from discomfort, rationalizing. With blogging, you are forced to reflect on what you’ve been doing in life and what you’ve learned from it. It’s a great tool for self-growth, and I recommend it to every young person – How to Decide what to Do with your life. http://lifehacker.com/how-to-decide-on-what-to-do-with-your-life-1588240029 Bloggen ist Meditation. Es ist eine geistige Übung, die mich zum erkenne, sortieren und reflektieren meiner Erfahrungen und Eindrücke zwingt. Darüber hinaus holt es mich aus der aktuellen Situation raus und schafft eine neue. Ich bin nicht mehr am Arbeiten, Aufräumen, Streiten, Kochen, Einkaufen, Fernsehen – ich bin am Nachdenken. Es lässt mich langsamer werden und ich warte darauf, dass mich meine Erlebnisse einholen. Man rennt nicht immer weiter. Die Reizüberflutung hört für einen Moment auf und man bringt seine Gedanken Stück für Stück in Ordnung. Oft merke ich selbst erst was ich wirklich denke, wenn ich es aufschreibe. Ich schreibe etwas, das sich nicht richtig anfühlt, korrigiere es und finde einen passenderen Gedanken. Wichtig ist dabei nichts festzuhalten. Die Postings entwickeln sich oft anders als gedacht und deswegen ist es für euch, sorry, oft konfus oder literarisch nicht einfach. Aber der Blog ist oft für jeden eine Möglichkeit in meinen Kopf zu gucken. Warum man das auch immer wollen...

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Vom Streben nach Glück

Gepostet von am Jan 2, 2015 in Artikelbild, Blog, In Meinem Kopf, Menschen | Keine Kommentare

Vom Streben nach Glück

In den Zeiten der schnellen Informationen, dem Leben irgendwo zwischen Facebook, Youporn und Bauer sucht Frau, liegt es Nahe die Gesellschaft als oberflächlich zu beschreiben. Tinder ist dabei vielleicht die Krönung. Zwei Menschen entscheiden anhand ein paar gestellter Bilder, ob es die Liebe des Lebens ist. Gut, wenn ich jemanden bei Happy Döner anspreche, liegt das auch nur daran, dass ich sie süß finde. Aber es ist weniger gestellt, weniger künstlich. Genauso werden auf Facebook nur die Sonnenseiten des Lebens gezeigt. Der Alltag versteckt sich irgendwo hinter Urlaubs- und Partyfotos, Jubiläen und Geburtstagswünschen. Aber schon bei 100 Freunden, wird man nur mit regelmäßigen Ausnahmezuständen konfrontiert. Party und Urlaub erscheint als Dauerzustand. Das Problem ist nur, dass wir keine oberflächlichen Wesen sind. Wir können uns zwar so verhalten aber unsere Natur ist anders. Ich glaube das Streben danach Glücklich zu sein, ist etwas was in unserer Natur liegt. Jeder hat dafür seine eigenen Wege und ich glaube die meisten von uns auch sehr ungesunde Wege. Ich übrigens auch. Wir machen unser Glück immer an externen Dingen fest. Job, Geld, Personen, Liebe. An den Orten wo wir sind. An der Freude auf die Orte. Glücklich zu sein heißt heute vor allem sich zu verwirklichen. Seine Persönlichkeit entfalten zu können in allen Bereichen seines Lebens. In uns steckt so viel. Wir sind alle gebildet und oft überqualifiziert und das macht das Entfalten unseres vollen Potentials schwer. Die meisten Jobs sind nicht eher simpel und eine zu finden, der einen völlig erfüllt ist schwer. Nur was soll man tun? Noch mal studieren, was anderes anfangen? Ein ganz neues Leben? Eine andere Stadt? Wir sehen bei anderen immer was klappt, die Häuser, die Autos, die Pferdepflegerinnen. Aber selten, was nicht klappt. Gerade wenn es sich um die Gefühlswelt handelt. Wir versuchen auch immer nach außen glücklich zu wirken, was es nicht einfacher macht. Gerade deswegen haben viele Menschen gerade unter #notjustsad über Twitter versucht auf Depressionen aufmerksam zu machen. Es ist wichtig zu sehen, dass bei anderen auch viel falsch Läuft. Ich verstehe vollkommen, dass man Angst hat die falschen Wege zu gehen. Für jede Tür durch die man geht, macht man viele Türen zu. Aber immer alles als Verlust zu betrachten zerstört was man hat. Man wird immer mehr verpassen als man erlebt. Es kann nicht immer nur darum gehen, wo man hin will. Sonst ist man nie glücklich, weil man nirgends ankommt. Der Weg, also das hier und jetzt, ist eben auch das Ziel, weil er das einzige ist, das real ist. Alles andere ist entweder nicht mehr oder wird erst noch werden. Und nur wer weiß wo er ist, kann einschätzen in welcher Richtung sein Ziel liegt. Ich glaube Glück kommt von Innen. Alles andere kann uns zwar glücklich machen, bietet aber kein wahres, beständiges Glück. Solange wir es von äußeren Sachen abhängig machen, haften wir immer Dingen an und an diesen Dingen liegt dann unser Glück. Wahres Glück erfahren wir nur, wenn wir glücklich mit uns sein können. Dann sind wir zufrieden, gelassen und flexibel. Nur wie man dieses Glück in sich findet, kann ich auch nicht sagen. Für mich ist es besonders schwer den Frieden mit Fehlern zu machen, die ich gemacht habe. Besonders wenn sie anderen weh getan haben. Ich verzeihe mir Fehler nicht, aber anderen sofort. Niemand macht Fehler...

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Last one standing

Gepostet von am Jan 1, 2015 in Artikelbild, Blog, In Meinem Kopf | 2 Kommentare

Last one standing

Hier sind noch einige Postings in der Warteschlange. Angefangen, halbfertig, fast fertig. Und das Posting, das es zuerst auf die Seite schafft, ist ein Schlußmachposting. Nach über acht Jahren ist es mit Sophie und mir vorbei. Eigentlich wollte darüber nichts schreiben, aber das ist einfach, wie ich Dinge verarbeite. Besonders, weil es dieses Mal anders ist. Ich bin ganz anders. Und es tut weh, alle 2 Tage von irgendwem darauf angesprochen zu werden, der noch nicht Bescheid was. Jeder kann mit mir drüber reden und ich trinke gerne ein Bier mit euch allen. Nur dieses „aus Versehen“ ansprechen ist doof. Weil meine Postings immer so lang sind, schaut euch einfach nur den letzten Absatz an. Enden tun immer weh. Für den Verlassenen sind sie auch immer etwas sinnlos. Deswegen klingt das hier immer wie das Gestammel eines Liebeskranken. Aber das ist es nicht nur. Ich denke nicht, dass ich mich völlig belüge, sogar eher, dass ich mich sehr wenig belüge. Am Ende ändert es gar nichts, getrennt ist getrennt. Genau deswegen sollte ich mich nicht daran festhalten wie das jetzt geendet. Aber das habe ich trotzdem. Über acht Jahre waren in ein paar Tagen vorbei. Ohne wirkliches Reden. Ich verstehe ihre Gründe. So anmaßend das auch klingt, ich verstehe ihre Gründe vielleicht besser als sie. Viele davon hätte man mit einem Gespräch aus der Welt schaffen können. Aber eben das hat in letzter Zeit gefehlt. Oh ja, das klingt ziemlich selbstbetrügend, wenn ich das hier so lese. Ist es aber nicht. Denn durch die Trennung habe ich mein Selbstbewusstsein wiedergewonnen. So paradox das auch klingt. Das ist auch der Grund für diesen Beitrag. Aber um es aus dem Weg zu kriegen: Natürlich möchte ich Sophie wieder. Oder eher von vorne Anfangen. Wenn Kuscheln vor vier Wochen noch das größte Hobby war, ist da meiner Meinung nach noch eine Basis. Aber durch die Trennung ist auch viel positives passiert und ich hoffe, dass es ihr gut geht. Die letzten Jahre waren Job-mäßig, wegen der Häuser und meine Gesundheit wirklich anstrengend. Es waren so viele Umbrüche und sehr viel, was nicht geklappt hat. Sophie und ich waren da die einzige Konstante. Irgendwann wusste ich nicht mehr, ob ich alles ohne Sie schaffe. Ich weiß jetzt wieder, dass ich es tue. Ich weiß so einiges wieder. Mal alleine zu sein tut auch gut, um sich wieder zu finden. Ich weiß vor allem wieder, dass meine innere Stimme nicht nur Bullshit redet. Vor allem, dass ich nicht alleine bin mit meinen Ecken und Kanten. Ich meine jeder hat Ecken, aber ich dachte immer meine wären besonders schlimm. Das Leben geht weiter, mich erstaunt nur wie gut und wie schnell das geht. Fehlen tut sie mir und alleine hier zu sein ist hart und wie gesagt, ich mag sie wieder. Aber es geht weiter, auch wenn ich viel investieren würde, damit wir es versuchen. Was ich auch merke ist, dass single sein genauso uninteressant ist, wie ich es in Erinnerung hatte. Ich hatte mich auch hin und wieder gefragt, ob eine so lange Beziehung ist, was ich wirklich will. Inzwischen bin ich mir sicher, dass es so ist. Ich mag es neue Leute kennenzulernen, ich mag es auch weg zu gehen (wenn auch nicht oft) und was mit Freunden zu machen. Aber das schließt sich bei mir...

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