Trackback-Versuch: Bilder und Texte

Bei DigiReg geht es gerade um die Unbeliebtheit der Bilderquellen. Bilder sind ein Werkzeug, wie Text und Stimme. Wobei Bilder immer der Kunsthistorik zugeschoben werden und einem selbst ab und zu übel nachgesagt wird, dass man mit Bildern versucht vom Inhalt abzulenken. Dabei spiegeln gute Bilder den Inhalt wieder, ergänzen ihn. Vielleicht liegt es daran, dass Bilder einen offensichtlicheren Interpretationsspielraum lassen als Text. Man erschließt sich Bilder zwar schnell, aber oft unterschiedlich. Bilder wirken, selbst wenn es nur Diagramme sind, bunt und lebendig; und dadurch vielleicht für manche Menschen unseriös und nicht nüchtern genug.

Meiner Meinung nach sind Bilder eine gute Untermalung, eine Ergänzung. Viel Inhalt kann sehr knapp, aber trotzdem datengewaltig wiedergegeben werden. Der Punkt der unterschiedlichen Interpretation ist ein Trugschluss. Uns wird im Studium beigebracht mit Texten zu Arbeiten, Quellen zu interpretieren, aber kaum Bilder zu erschließen. Wenn es eine standardisierte Methode geben würde, dann wären die Interpretationen auch einheitlicher.

.:  Pearl Jam – Even Flow :.

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