Mrz 26

Ganz formlos nur so nebenbei:

  • Merkel ist eine Meisterin darin, den Anschein zu erwecken etwas wichtiges gesagt zu haben ohne dabei etwas auszusagen.
  • Das markanteste, was die Medien und die Regierungsarbeit heute von der im dritten Reich unterscheidet ist, dass heute das System einen anderen Namen hat und die Hakenkreuze fehlen.

.: Bad Religion – Punk Rock Song :.

Mrz 26

Es gibt ein paar Dinge, die man beim ernsthaften Schreiben beachten sollte. Man sollte einen klaren Kopf behalten, möglichst neutral beurteilen und einen gewissen emotionalen Abstand zum Thema halten. Das fällt mir ab und zu etwas schwer. Hinzu kommt jetzt gerade auch noch, dass ich vom Umfang des Ganzen so erschlagen bin, dass ich hier gar nicht genau auf alles eingehen kann und will. Immerhin ist das nur ein Blogeintrag und kein Buch. Also hier, nur einmal exemplarisch, ein paar Dinge, bei denen ich mich frage, was das noch mit Demokratie zu tun hat.

Was sind alles Vorraussetzungen für eine funktionierende Demokratie?

Ohne jetzt einmal die offizielle Liste demokratischer Eckpunkte rauszuholen, gehörten für mich vorallem die  folgenden Punkte dazu:

  • die Möglichkeit der Partizipation des Bürgers am Staat
  • die Informations- und Meinungsfreiheit
  • die Transparenz des politischen Prozesses
  • die Gleichheit der Menschen
  • die Gewaltenteilung
  • die Bildung, politische Meinungsbildung und Verantwortungsbewußtsein der Bürger

Das sind doch schon einige Punkte, wie sieht es denn damit bei uns aus? Neben der grundsätzlichen Möglichkeit der Partizipation, ist die Fähigkeit zur Partizipation eine wichtige Vorrausetzung. Darunter fällt die Bildung der Menschen und auch, was in Deutschland besonders schwer zu sein scheint, die Meinungsbildung. Zuletzt muss man auch noch das Gefühl haben, dass seine Meinung etwas bewirkt und sie aussprechen – oder grundsätzlich überhaupt erst das Interesse daran haben.

Bei uns ist Bildung immer noch eine Sache der Herkunft und des Geldes. Das zeigt sich nicht nur im Studium, sondern auch in der Schule. Es wird sich in einigen Jahren zeigen, was es für die Politik und die Gesellschaft bedeutet, dass so viele Hauptschüler auf einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Abstellgleis landen. Dabei sind Hauptschüler alles andere nutzlos und dumm. Natürlich sind Hauptschüler schlechte Physiker und Geisteswissenschaftler, aber wenn unsere Welt nur aus Akademikern bestehen würde, wäre ihr sehr wenig geholfen. Der Zugang zu Bildung und die politische Meinungsbildung sind Schlüsselelemente einer funktionierenden Demokratie. Das Volk muss sich emanzipieren, da die Macht vom Volk ausgeht. Sonsten funktioniert Politik so, wie ein Gartenschlauch den niemand festhält, während er mit voll aufgedrehtem Wasser umherpeitscht.

Die öffentlich rechtlichen Medien sind auch ein Grundstein unserer Demokratie. Sie sollen uns Informieren, Unterhalten und auch den politischen Prozess transparenter machen. Der Staat hat keine Befugnisse bei ihnen und sie werden unabhängig vom Staat finanziert, um jede Kontrolle zu unterbinden und damit ein gefärbtes Programm zu verhindern. Warum sind dann z.B. Kurt Beck und Roland Koch im Verwaltungsrat des ZDF? In den anderen Medienanstalten sieht das nicht besser aus. Es gibt kaum eine Position, die nicht einer Partei zugehörig ist. Soviel dazu.

Aber was uns schon erschreckend stark vom demokratischen Prinzip abbringt, ist die Liebe der Politik zur Zensur. Volljährigen, mit allen Rechten und Pflichten ausgestatteten Bürgern, wird der Zugang zu Informationen verwehrt. Vorallem wird der Umgang mit solchen Medien (darunter fallen auch Texte) nicht gelehrt. Man kann sich keine eigene Meinung bilden, verstehen warum etwas schlecht ist oder vielleicht auch einen Kern Wahrheit enthält. Man kann von allem etwas lernen.

Es werden aber nur Tabous geschaffen. Ein “psst das sagt man nicht”, genau wie teilweise mit unserer Nazi Vergangenheit umgegangen wird. Das Verbot von Hakenkreuzen und das Schweigen über die Zeit, hat wohl den Rechtsradikalismus noch nicht besiegt. Genauso wenig, wie das Verbot von Killerspielen den Jugendlichen Hoffnung geben wird und in Zukunft Amokläufe verhindert. Nein es wird nur Medienpolitisch agiert. Man möchte sich nur Positionieren, den Schein eines wirksamen politischen Prozesses erwecken und so wird eine Subkultur unseres Landes stigmatisiert und kriminalisiert.

Eine weitere antidemokratische Tendenz ist für mich der Überwachungswahn. Es scheint so, als wäre das Internet, was den politischen Konsens angeht, grundsätzlich böse und als müsste man dort alles überwachen, weil dort jede Tat geplant wird. Aber ich denke es ist anders. Könnte man jedes Kneipengespräch, jedes Treffen zu Hause überwachen, wäre auch das schon geschehen. Voratsdatenspeicherung, das Prokollieren von Emails, IP Adressen und so weiter, wird immer weiter vorran getrieben. In England wird darüber nachgedacht, auch soziale Netzwerke wie Facebook zu überwachen. Das ist schon nicht mehr Stasi 2.0, das geht noch weit darüber hinaus. China und Australien haben es vor gemacht: Die Internet Zensur. Während man sich in China nicht viel um demokratische Prinzipien scherrt, sieht das in Australien normalerweise anders aus. Aber dort kam die Internetzensur zum Schutz der Bürger vor bösen Webseiten und ist nun bis ins perverse vorran getrieben worden. Gestern wurden die Eckpunkte für unsere, technisch ineffektive, Internetzensur beschlossen. Damit soll die Kinderpornographie besiegt werden. Völlig wirkungslos, wie Experten sagen, da sich die Zensur mit Proxyservern umgehen lässt und der Großteil der Kinderpornographie über private Computer- oder Handynetzwerke vertrieben wird.

Es wird wahlkampf getrieben, perverser Wahlkampf. Wahlkampf damit unsere freiheitliche demokratische Grundordnung abzuschaffen. Wer nicht dafür ist, ist ein Feind. Das Recht zur Ausübung einer Opposition wird moralisch unterbunden. Wer für die Informationsfreiheit und gegen die Internetzensur ist, wird zum Kinderficker degradiert, da er zulässt, dass die Kinderpornographie stattfindet. Dabei gehen viele davon aus, dass genau wie in Australien, das nur der Anfang ist. Bei dem Verbotswahn unserer Politik (und auch des Volkes) ist es kaum vorstellbar, dass es dabei bleibt. So fordert Ministerin Schavan auch prombt das Verbot von Gewaltseiten im Internet. Was sind nun Gewaltseiten? Gehören dazu auch eSports Seiten und Seiten von Actionspielen? Immerhin wurde in Stuttgart jetzt auch nach dem Amoklauf ein eSports-Tunier verboten.

Meinungen werden Manipuliert, die Grundrechte angegriffen und die Politik verkommt zur Show. Ich habe das Gefühl, dass das Widerstandsrecht eines meiner wichtigsten Grundrechte in der Zukunft sein wird. Ich würde gerne Anklage gegen viele Mitglieder des Bundestages und der Landesregierungen erheben. Allen vorran Ursula von der Leyen und Wolfgang Schäuble wegen Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung.

Es gibt so viel zu sagen und so viel zu schreiben, aber das soll es erstmal gewesen sein. Denn leider gibt es genug Verpflichtungen, die einen von soetwas fern halten.

PS: Auch sehr schön ein passender Eintrag auf Spiegelfechter.de

.: He is Legend – The Seduction :.

Mrz 18

Man muss nicht das Rad immer neu erfinden, darum nur mal kurz zwei Links auf zwei gute Artikel. Ich habe genug selbst geschrieben und man erfährt sowieso mehr, wenn man viele Meinungen zu einem Thema einholt.

Winnenden und mediale Verantwortung @ Spiegelfechter.com

Deutschland sucht den Super-Opel-Retter @ Spiegelfechter.com

.: Michal Jackson – Beat it :.

Mrz 18

Jetzt was richtig kurzes. Irgendwann begann der Spiegel damit hauptsächlich die Interessen seines Verlages zu vertreten, der anscheinend panische Angst davor hat zu sterben. Seitdem wird gegen die Google-Generation gehetzt aber auch alle Freeware-, Open Access- und Internetinitiativen gehetzt. Natürlich haben sie auch mit ihrem folgenden Artikel ein wenig recht, aber trotzdem zeigt es vor allem eines: Jedes Newsportal schreibt dasselbe. Die Meldungen der Nachrichten Agenturen, etwas abgeändert und umgeformt – das hat man ja schon in der Schule gelernt. Ich finde auch aus diesem Artikel spricht etwas panische Wut.

Wie Google News Redaktionen ausbeutet

.: Disturbed – Indistructable :.

Mrz 18

Nur einmal wieder etwas Kurzes. Mir scheint langsam wirklich als denkt keiner mehr selbst. Als gebe es nur einen Hauptstrom, dem alle Fische folgen (ich wollte mal den vorbelasteten Begriff Mainstream vermeiden). Das sieht man auch daran, wie empfindlich die Börsenkurse seit der Finanzpanik auf die Presse reagieren. Ein Minister sagt etwas gutes, auf einmal steigt die Börse wie verrückt. Dann wird in einer Zeitung Panik gemacht, schon rasen die Kurse in den Keller. Als würde sich die wirtschaftliche Entwicklung im Minutentakt definitiv ändern und als hinge sie nur davon ab, was ein paar Persönlichkeiten sagen. Natürlich kann ich verstehen, wenn Meldungen wie “Conti schließt alle Werke” die Aktie vernichten. Aber ob nun jemand das Wirtschaftswachstum auf -2,5% oder -2,55% schätzt, krempelt die Weltwirtschaft nicht um. Es scheint alles reaktionär und panisch.

Aber das gilt nicht nur für die Finanzmärkte. Die (deutsche ?) Öffentlichkeit war schon öfter reaktionär, wenn auch auf eine eher gefrustete Art und Weise. So sucht man auch beim neusten Amoklauf händeringend um Erklärungen. Spiele sind dabei natürlich ein einfaches und für viele unbekanntes Mittel.  Immerhin leben in Deutschland immer noch verhältnismäßig alte Menschen, die keinen eigenen Kontakt mit Computerspielen als Medium gemacht haben. Die Öffentlichkeit dürstet es nach einer Erklärung der Tat, um auch die Angst zu beruhigen, dass soetwas auch bei ihnen passieren könnte. Es ist eine Absicherung und ein enormer Wunsch nach dem Verständnis der Tat.

Trotzdem kann der Wunsch nach Verständnis nicht so groß sein, sonst wären nicht nur die simpelsten und einfachsten Lösungen beliebt. Es werden wieder Sündenböcke hingerichtet, ohne wirkliche Ursachen zu suchen, darum ist die Lösung auch  nicht von Dauer. Wenn keine wirklichen Lösungen angestrebt werden, ist es kein Wunder, dass immer und immer schärfere Versionen der Placebo-Lösung keinen Effekt haben. Das Problem ist aber auch der Druck, der durch Presse und Öffentlichkeit entsteht. So zieht z.B. Kaufhof alle Spiele ab 18 Jahren aus dem Angebot zurück.

Wenige Artikel sehen sich das Problem genauer an, so wie dieser Artikel der TAZ. Alles was bleibt und sich verkauft ist Panik. Das schade und keine Lösung.

.: The Prodigy – Invaders must die :.

Mrz 17

Tja so ist das manchmal. Egal, wie man es macht, man macht es falsch. Ich habe mich ja auf einen Nebenjob in Hannover beworben, der mir von einer Bekannten empfohlen wurde. Der Job war wirklich gut, auch wenn es etwas komisch war, dass die Cheffin die ganze Zeit über diverse Angestellte gelästert hat. Im allgemeinen hat mir aber das versprochene ehrliche miteinander umgehen gefallen.

Auf jeden Fall wurde immer wieder betont, wie strikt und unflexibel die Regeln sind. So, dass man in das “Korsett” passen muss oder Probleme bekommt. Sie kritisiert gerne, meinte sie und  falsche Freundlichkeit kann sie nicht ausstehen. Gut: stressige Cheffinen mit einem Hang zum verbalen Amoklaufen bin ich irgendwie gewohnt ;-) . Also war das kein Grund zum Absagen. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

Mrz 14

Abgesehen davon, dass alle am Rande erwähnen, dass der Vater des Amokläufers “schon irgendwie” fahrlässig gehandelt hat, scheinen sich darum wenige zu kümmern. Selbst wenn Spiele aggressiv machen, es ist wesentlich schwerer mit bloßen Händen oder mit Killerspiele-DVDs bewaffnet amok zu laufen, als es mit Schusswaffen ist. Alle Jugendlichen hatten Waffen und Munition. Sie waren psychisch krank und gefährlich.

Vielleicht ist das ganze hier auch der Führer-Gedanke. Irgendeiner muß Schuld gewesen sein. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es auch auf einmal keine Nazis mehr, obwohl kurz vorher noch alle gegen Ausländer geschimpft haben. Aber da war das Deutsche Volk ja nicht Schuld, sondern Hitler – er hat alle verführt. Im ersten Weltkrieg waren es auch nicht die Deutschen, sondern der Kaiser. Vielleicht liegt der Gedanke auch deswegen so fern, dass man Killerspiele konsumieren kann (allein das Wort Killerspiel ist eine politische Schöpfung) und trotzdem nicht gleich alles töten will. Klar eine eigene Meinung und ein Charakter ist nie gerne gesehen, aber trotzdem haben den nun die meisten, die nicht Hitler’s Helfer waren oder ihre direkten Nachfahren sind.

.: Emil Bulls – Pure Anger :.

Mrz 14

Ohne Worte Spiegel.de

Edit: Doch ein paar Worte. Sie haben es geschafft innerhalb eines kurzen Artikels Porno-Gucker, Online-Spieler und Bondage-Liebhaber zu kriminalisieren. Als nächstes kommen Rockmusiker, dann Frauen in Hosen und vielleicht am Ende noch Farbige.

Edit 2: Weiter gehts. Ich kenne Leute, die lesen pro Tag gut 2-4 Stunden Bücher, die sind dann wohl Buch süchtig. Sophie kann ohne Probleme 5h am Stück Serien gucken, die ist dann wohl ganz krank. Außerdem spielt die auch noch Klavier. Und ich? Ich spiele im durchschnitt pro Tag mindestens 1 Stunde, Lese 2 Stunden (Nachrichten usw.) und Schreiben? Davon fange ich lieber gar nicht erst an. Ich kenne leider keine Definition von Sucht. Aber unwissend wäre Sucht für mich, wenn man nicht mehr ohne etwas kann und die Kontrolle über sein Leben verliert. Auf die Art sind vielleicht auch erfolglose Fußballspieler süchtig, die nie was für den Job und immer nur fürs Hobby getan hatten, das dann leider nicht der Job wurde. Oder die Irren, die an Autos rumbasteln, die die Modellbau machen – alle süchtig? Klar gibt es Computerspielsüchtige oder Internetsüchtige – aber nicht jeder der etwas exzessiv macht, ist gleich süchtig.

Mrz 14

Ich werde aus dem Spiegel bzw. Spiegel Online nicht schlau. Der Spiegel hat so deutlich nachgelassen, dass ich ihn nur noch online lese und nicht mehr dafür zahlen will. Gleichzeitig führen sie eine konservative anti-Internet-Kampagne und springen auf jeden “Flavor of the Month”-Journalismus-Zug auf. Trotzdem gibt es auch immer wieder wahre Artikel wie diesen hier.

.: Emil Bulls – Pure Anger :.

Mrz 13

Ein gefundenes Fressen, anders kann man es wohl nicht beschreiben. Die Leichen sind noch nicht ganz kalt und schon werden sie geschlachtet und die Möglichkeit bis aufs letzte ausgeweidet. Amokläufe sind immer ein gefundes Fressen. Für Lobbies und Verbände, Zeitungen und Fernsehen und natürlich für die Politik.

Alle sind dankbar für ein neues Thema, denn die Finanzkrise nutzt sich langsam ab. Außerdem musste bei all der Diskussion um Computerspiele als Kulturgut, wieder ein Gegenbeispiel gefunden werden, sonst wären unsere Medienzecken wie Dr. Pfeiffer auf längere Sicht arbeitslos. Generell fehlt Medien und Politik wohl anscheinend das kreative Element. Sie schaffen keine Inhalte, sondern nutzen Geschehnisse wie Parasiten oder Aasfresser aus. Ob nun Dinge zur Chefsache erklärt werden oder wieder eine Reihe von Berichten auf Frontal über Killerspiele läuft.

Während in den ersten 36h noch der Fokus auf den Opfern lag, werden diese jetzt post mortem missbraucht. Ihr Tod dient nicht dafür das in der Zukunft zu verhinden, sondern allein um Geld mit ihrem Leiden zu machen oder Wahlkampf zu treiben. So geraten die vielen Initiativen zur besseren Betreuung der Kinder und der Prävention von Amokläufen wieder aus dem Fokus der Medien. Verbieten ist immer einfacher und im Falle der Medien sind Artikel mit gedroschen Phrasen und einfachen Feindbildern, weniger aufwändig zu schreiben, als richtiger fundierter Journalismus.

Und so beginnt alles wieder von Vorne. Solange den Menschen kein Gefühl von Hoffnung und einer Zukunft gegeben wird, werden weiter viele Kinder und erwachsene Menschen in Amokläufen umkommen. Ohne Spiele, werden auch nicht weniger sterben. Der Amokläufer war psychisch krank und hat die Therapie verlassen. Selbst das wird kaum noch thematisiert. Nach Ursachen wird nicht gesucht, sondern aus ausschlachtbaren Einzelheiten. Und genau diese Dummheit der Menschen löst die Wut aus, die irgendwann unerträglich wird.

Aber wenigstens schaffen die CDU und SPD nun ein Wahlkampfprogramm zu erstellen, dass sich letztendlich einmal unterscheidet. Dafür mussten auch nur 17 Menschen sterben. Während die CDU ganz klassisch ein Killerspiele-Verbot fordert, möchte die SPD stärkere Kontrolle über Schützenvereine. Könnte man sich auf die SPD verlassen, hätten sie wohl meine Stimme. Aber wer hilft den Opfern? Wer versucht über seinen Vorteil hinaus sowas in Zukunft zu verhindern?

Für mich bleibt außerdem noch eine Frage. Selbst mit den ganzen Verboten, warum laufen in Deutschland, dem Land mit der stärksten Gewaltzensur der Welt, mehr Menschen amok, als in anderen Ländern? Deswegen bin ich auch skeptisch, dass ein Verbot überhaupt etwas bewirkt.

Ich bin jedenfalls auch für solche Darstellungen dankbar: Für mich ist Tim K. irgendwie auch Opfer.

.: Rage Against the Machine – Wake Up

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