Nov 20

Ich bin alles, nur nicht durchschnittlich, damit meine ich nicht, dass ich unterdurchschnittlich groß oder überdurchschnittlich schwer bin. Mein Lebenslauf ist alles andere als gradlinig. Wobei die Idee der Gradlinigkeit von Leuten in einer Wirtschaft aufkam, die diese Gradlinigkeit oft selbst nicht bieten können.

Ich habe vor der Uni versucht einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Für einen optimistischen Grünschnabel wie mich, stellte das damals kein Problem dar. Dachte ich zumindest, denn in Wirklichkeit sah das anders aus. In dem Jahr kamen damals 103 Bewerber auf 1 Ausbildungsplatz in Hannover, wie ich später mal in einem Artikel gelesen habe. Nach vielen, sehr vielen Bewerbungen, kamen wenige Bewerbungsgespräche und gar kein Ausbildungsplatz. Mir wurde gesagt, dass ich mit 19 zu alt bin, dass ich leider keine berufliche Erfahrung vorweisen kann und auch ab und zu, dass ich mit meinem Abitur überqualifiziert bin.

Die Logik dahinter scheint aber eine andere zu sein. Meine Monteure meinten öfter zu mir, dass sie auch keine Abiturienten nehmen, weil der Betrieb (so wie es bei mir auch gewesen wäre) nur eine Zwischenstation ist. Viele Studieren danach oder machen sich selbstständig, die wenigsten bleiben. Eine Ausbildung sei zu teuer dafür, dass der Betrieb danach nichts davon hat, meinten sie. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

Nov 7

Nur kurz eine kleine verbale Entgleisung am Rande. Was zum Teufel ist eigentlich mit den nahezu demokratischen Staaten im Moment los. Nachdem unser gutes Bundesverfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung hier einschränkt, geht hier bestimmt bald der nächste Versuch los. Aber hier ist alles noch relativ in Ordnung. Während man Chinas Zensur Internet-Zensur schon fast akzeptiert hat, gibt die Zensur-Welle in Australien von neuem zu denken. Natürlich sind es immer dieselben Gründe: Terrorismus oder Kinderpornographie. Man will die Kinder schützen oder eben die freie Welt. Trotzdem werden solche Zensuren selten für gute Zwecke genutzt. Man greift ein, will unter Druck setzen oder geht auf Lobby-Interessen ein. Aber auch die Briten haben einen Plan nachdem die Nackt-Scanner nicht so gut angekommen sind. Sie speichern lieber gleich jede Art von Kommunikation. Da ist auch nicht so wichtig, sich vorher zu überlegen, was denn gesetzmäßig vertretbar ist. Wenn man alles aufzeichnet, ist sicherlich schon was gutes dabei.

Also willkommen im Wunderland der Zensur und Kontrolle. Ein kleiner Faschist steckt wohl in jeder Demokratie. Es kommt einem so vor, als wäre die Meinungsfreiheit nur eingeführt worden, weil es unmöglich war jede Meinung zu überwachen. Sobald es geht, interessiert sich auf einmal jeder dafür.

In diesem Sinne suche ich mir schon mal eine Therapiegruppe. “Hallo, mein Name ist Philipp… und.. und ich habe eine Meinung.” Für alle anderen, die sich schon mal daran gewöhnen wollen, empfehle ich das hier.

.: Metallica – My Apocalpyse :.

Nov 6

Aller guten Dinge, drei und so. Noch mal etwas Frust. Ich versuche mich gerade wieder mit einem meiner Lieblingsdozenten wieder gut zu stellen. Die Beziehung vor einem Jahr den Bach runter als ich immer wieder krank war und im Krankenhaus davor. Da bin ich natürlich irgendwann nicht mehr gekommen. Aber auch wenn ich für den Krankenhausauffenthalt nicht wirklich etwas kann, hat er mich wohl als faulen, doofen Studenten abgestempelt.

Jetzt versuche ich den Ruf wieder gut zu arbeiten, aber ständig versteht er mich falsch oder sieht nur das negative an meinen Aussagen, ohne wirklich auf etwas einzugehen. So schnell gebe ich nicht auf, aber das ist einfach nur blöd.

.: AC/ DC – Back in Black :.

Nov 6

Und noch mal: Hell yeah! Was war in der letzten Zeit so los? Außer dass ich gerade einen inneren Redeschwall hatte. Es war viel zu tun, wie zum Beispiel der Vortrag im Mindener Museum, der sehr gut gelaufen ist. Mir macht die Arbeit im Praxisseminar sehr viel Spaß. Es ist wesentlich besser etwas zu erarbeiten, ob eine Gruppen- oder Einzelarbeit, als sich mit Referaten, die keinen Interessieren und auch ohne Interesse gefertigt worden, zu hören. Außerdem nervt mich gerade, dass die Leute hier im Seminar sich über Make Up und andere Studenten lästern, anstatt einfach die Klappe zu halten oder mitzuarbeiten. Äh, ich höre mir gerade wieder eines dieser öden Referaten an, bei denen eh keiner zuhört. Der Student redet mehr über seine Probleme mit der Literatur, als übers Referat. Zwar ist das auch interessant, aber er hätte sich ja nicht nur auf die Anfangsliteratur beschränken müssen. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

Nov 6

Hell yeah! Alles ist geschafft. Von Wikipedia über Minden bis hin zur Transnationalisierung der Medienpolitik ist alles erledigt. Ich bin endlich mit allem fertig, schon seit Freitag, aber es war noch keine Zeit zu schreiben. Es ging weiter nach Hamburg zum Konzert von Emilie Autmn auf das sich Sophie schon gefreut hat. Sie vergöttert die Musikerin, was ich schon verstehen kann. Ich empfinde auch großen Respekt für die Dame, dafür wie sie ihren Weg trotz aller Hindernisse geht. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen