Aug 30

Wie schnell die Zeit vergeht, sieht man an der Häufigkeit wie oft bestimmte Daten wiederkehren. Wir nutzen Daten, Skalen und Formeln, um uns das Leben greifbarer zu machen. Mit dem Chaos können die meisten Menschen nicht umgehen. Alles muss greifbar, verständlich und in mundgerechten Häppchen sein. Aber es ist oft nicht so einfach etwas in diese Häppchen zu teilen, besonders weil das Leben zu groß und zu komplex ist, als das eine Person es verstehen könnte.

Trotzdem sitze ich bei bewölktem Himmel mit Tiffy im Garten und mache mir gedanken über das Leben. Die Schmetterlinge geben sich Mühe, es nach Sommeraussehen zu lassen und warum gerade immer wieder Spinnen auf mich herunterfallen, will ich gar nicht wissen.

Ich habe im Moment gar keine Lust einen Blogeintrag zu schreiben. Ich schreibe lieber an meinen Hausarbeiten (ja, ehrlich!) und überlege mal eine Kurzgeschichte zu schreiben. Mir fallen immer so viele Dinge ein, über die ich schreiben könnte. Von Horror bis Humor. Vielleicht kann ich das ja kombinieren? Wer denkt, ich soll mal eine Geschichte schreiben, kann das hier in den Comments hinterlassen. Bei vier Ja-Stimmen fange ich an, da hier aber immer gähnende Leere herrscht, bin ich aber sicher.

Ja warum schreibe ich überhaupt? Ganz einfach: Wenn dieses Posting erscheint, sind Sophie und ich ganze zwei Jahre zusammen. Deswegen auch die Einleitung. Auch wenn ich eher chaotisch angelegt bin, ich mag Jubliäen sehr gerne. Trotzdem kann man nicht alleine von der Zeit darauf schließen, wie groß die Leistung war, zwei Jahre überstanden zu haben. Das klingt jetzt so, als wäre es ein Schicksalsschlag (in die Eier), dass wir zusammengekommen wären. Nein! Das war es nicht, aber es war eine sehr schwere Zeit. Wenn ich an meine Krankheit, Geld- und (noch bestehenden) Unisorgen denke. Dazu kamen ihre Probleme mit sich, mit mir, mit der Arbeit und den Freunden. Aber egal, wie es gerade um uns stand, wir waren immer füreinander da, haben für uns immer das ich zurückgestellt. Aber jetzt geht es darum zulernen auch ich im uns zu sein.

Wenn man nicht weiß, wer man ist und wohin mal will, fällt es schwer, mit jemandanderem irgendwohin zu gehen. Man nimmt falsch auf, was der andere ausstrahlt und gibt schlecht wieder, was einen bewegt. Das macht es nicht leicht was übereinander zu lernen und das muss man, immer wenn man eine Beziehung führt. Wie heißt es so schön: Man lernt nie aus. Aber gerade in Beziehungen wird das oft vernachlässigt. Man muss sich zuhören und immer wieder offen sein für neue Seiten. Jeder von euch entwickelt sich weiter, im Kleinen wie im Großen. Es gibt bestimmt noch Dinge, die ihr selbst nicht über euch wisst und andere Dinge ändern sich. Ihr seid also ständig in Bewegung und so ist es auch euer Partner.

Ich habe zum Beispiel gestern etwas neues über mich gelernt. Jahrelang mecker ich über das schlechte Wetter und gestern fand ich heraus, dass ich es sehr schön finde, bei leichtem Wind, bewölktem Himmel und 14°C draussen zu sitzen. In der melancholischen Stimmung, kann ich wunderbar arbeiten. Genau, wie ich jetzt bei 10°C mehr mit Portwein diesen Eintrag schreibe.

Ich messe auch und versuche alles in eine Skala zu packen. Die zwei Jahre waren eben nicht einfach nur zwei Jahre. Es war schwerer als das meiste andere. Aber ich habe mich weiterentwickelt, gelernt und bin gewachsen. Alles dank Dir. Es kamen neue Hobbys, an Talente zu glauben, die ich für nutzlos hielt und die Fähigkeit mittem im Dunkeln an das Gute zu glauben. Es waren eben nich einfach nur zwei Jahre, es war eine wunderschöne Zeit. Voller Lachen, Tränen und nicht viel dazwischen.

Wegen Dir kann ich stolzer darauf sein, ich zu sein. Auch wenn ich gut fand, etwas anders zu sein, habe ich nie gemerkt, dass ich auch etwas besonderes bin. Dafür bin ich Dir dankbar. Ich kann nicht alle Aspekte beleuchten, alles aufzählen und alles zeigen. Ich kann nur sagen, dass ich über die Zeit froh bin und noch froher, mit Dir hier zu sein.

.: 36 Crazyfists – I’ll go until my Heart stops :.

Aug 21

Ich bereite mich gerade auf die Exkursion vor. Wer will mal raten oder wer weiß es?

Wort in Kurrentschrift und Wort in Kurrentschrift

.: Emilie Autumn – Second Hand Faith :.

Aug 20

Es ist mal wieder so weit, wie jedes Jahr, findet gerade die Games Convention statt. Auf der Spielemesse werden neben den neuesten Spielen und Spielchen auch wichtige industrierelevante Dinge besprochen. Wie jede Branche fragt sich die Spieleindustrie natürlich, wohin es in Zukunft gehen soll. Während die Umsatzstärkste Branche der Kulturindustrie zwar immer größere Gewinne macht, sieht man langsam, dass die Entwicklung auf der Strecke blieb (für mich seit gut 7 Jahren).

Und auch, wie in jeder anderen Industrie,  hat jeder seinen Sündenbock, seine Sicht und seinen oft schon an Blindheit erinnernden Knick in der Logik. Auf der einen Seite sind Menschen wie Steve Meretzky, die sich für mehr Innovation und bessere Narration aussprechen. Die Spiele auch heute noch als Kulturgut ansehen, denn gerade wo sie ihre Akzeptanz im Kulturkreis bekommen, ist das kaum noch für die Entwickler selbst wichtig.

Auf der anderen Seite stehen Leute wie Cevat Yerli von Crytek. Er sieht die Zukunft der Spiele in besserer Technik, realistischerer Grafik und macht die Konsolen als Bremse für die Entwicklung aus. Außerdem müssen Spiele effizienter und billiger Hergestellt werden, um eine höhere Qualität zu erreichen. Das würde man z.B. mit dem Auslagern von arbeitsintensiven Prozessen in Billiglohnsektoren schaffen. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

Aug 15


Me, Myself and I

Ursprünglich hochgeladen von chaosphoenx

Meine neue Brille ist da! Yay. Ich sehe also bin ich!

.: Celldweller – Switchback :.

Aug 13

… als Kriegswaffe, Propagandamittel und Leitmedium. Ich möchte mal wieder auf einen Spiegelartikel verweisen. Schön sind auch die Stellen, die die Autoren nicht unterstreichen, aber trotzdem wichtig sind. Mal wieder ist zwischen den Zeilen lesen angesagt, nicht nur für Historiker und Soziologen.

Gathmann, Meiritz, Sonnberger: Wie die Wahrheit den Krieg verlor.

Und noch Musik

.: Smashing Pumpkins – Doomsday Clock :.

Aug 6

Nachdem Killerspiele ja schon allgemein als böse angesehen werden, Spielzeugpistolen teilweise verboten wurden und Alko-Pops eine der Wurzeln allen Übels ist, kommt jetzt ein neues Feindbild ans Tageslicht. Die Frage ist nur, wann eingesehen wird, dass Entmündigung nichts mit Erziehung zu tun hat.


Überraschungseier-Verbot auf n24.de

Ich werde jedenfalls bald in essbare Schaumstoffbälle investieren. Es wird bestimmt darauf hinauslaufen, dass eben diese bald das einzig erlaubte Werkzeug, Besteck, Spielzeug, Transportmittel und Haustier sind. Abgesehen von den Schusswaffen eines Schützenvereins, die dürfen noch besessen werden. Ist eben Tradition.

.: The Offspring – Pretty Fly :.

Aug 1

Hm, was bedeutet es eigentlich, wenn zwei Menschen unanbhängig voneinander bei einem Bild an dieselbe person denken? (Die Person ist nicht auf dem Bild :p)

[15:15] ChaosPhoenix: http://i50.photobucket.com/albums/f349/NowhereMan42/Kittygun.jpg
[15:15] Ashe: auch von on-ni

[15:15] ChaosPhoenix: http://i50.photobucket.com/albums/f349/NowhereMan42/Kittygun.jpg

[15:16] momo: omg !!!!!!!!
[15:16] momo: a on-ni rifle

Aug 1

Heutzutage scheint sich fast jeder jugendliche mit Elektronik und elektronischen Medien aus. Alle haben Handys, Ipods und einen Studivz – Account. Aber im Seminar über die Nutzung elektronischer Medien in der Geschichtswissenschaft prägte sich ein anderes Bild.

Computer sind zwar mehr Teil des Lebens der jungen Studenten (zu denen ich mich auch noch zähle), aber davon darf man nicht auf das Verständnis der Dinge schließen. Computer werden benutzt, um zu Chatten, eMails abzurufen, auch um Nachrichten zu lesen. Sie sind immer noch Anwender, Benutzer mancher Dienste, aber nicht mehr. Es besteht oft kein Interesse über das schlichte benutzen eines Programmes hinaus. Eine größere Vertrautheit mit dem PC als solches und den Möglichkeiten entsteht nicht.

Man muss also stark unterscheiden und darf nicht verallgemeinern. Man ist vertraut mit Google, Web.de oder Studivz. Aber nicht mit Computern als solchen. Das Wissen wird auch nicht auf ähnliche Dienste übertragen. Damit meine ich, dass zwar Expertise in der Nutzung von Google erarbeitet wird, aber eben nur für Google. Historicum.net, das eine deutlich bessere Adresse für manche historische Komplexe ist, kennt kaum jemand. Außerdem kann trotz der Erfahrung mit anderen Netzportalen, die Bedienung nicht gleich erschlossen werden.

Es ist oft als speichern die Menschen ihre Erfahrungen absolut. Also losgelöst voneinander. Erfahrungen mit  einer Suchmaschine wie Google, können schlecht auf Yahoo übertragen werden. Man lernt es von neuem, statt ähnliche Erfahrungen zu übertragen, zu vernetzen und zu nutzen.

Noch ein Mal: Man geht jetzt mehr mit dem Computer um, aber nur mit einzelnen Diensten. Es ist ähnlich wie mit Autos. Die meisten Menschen (in Deutschland) benutzen sie, aber ein verschwindend geringer Teil könnte eines Bauen. Also besteht wesentlich mehr Lehrbedarf, als es den Anschein hat und als man es in Lehranstalten oft wahrhaben möchte.

.: Gallows – In the Belly of a Shark :.

Aug 1

So zweiter Artikel in der planlosen Zeitüberbrückungs-Aktion. Eben im Gespräch mit Gecko fiel mir, mal wieder, etwas auf. World of Warcraft an sich, ist gar nicht so schlimm. Auch als erfahrener Online-Rollenspieler hat es mir Spaß gemacht, auf eine andere Weise. World of Warcraft hat seinen Platz.

Das Problem ist nicht World of Warcraft selbst, sondern die Spieler mit ihrer “was ich von Mama nich kenne dat essich auch nicht” Engstirnigkeit und die Publisher/ Entwickler, die natürlich etwas vom großen Kuchen abhaben wollen. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

Aug 1

Ich habe die ganzen letzten Tage immer was gemacht. Mal hier 5 Stunden den Blog überarbeitet, mal da was für die Uni getan  und nicht zuletzt, sehr viel aufgeräumt. Heute sollte mein “Hey Du hast doch Ferien”-Tag werden. Theorie und Praxis sind zwei verschiedene Dinge. Bis jetzt habe ich heute, außer zu Chatten, nicht wirklich viel gemacht. Alles was ich getan habe war, darüber nachzudenken was ich denn tun kann.

Da meine Freizeit mir gerade so wertvoll erscheint, ist nichts gut genug, dass ich es tue. Also verschwende ich meine Zeit mit überlegen. Mit anderen Worten, ich führe eine Rechnung durch, die sich selbst terminiert und bin wohl abgestürzt.

Darum fange ich jetzt wenigstens an zu schreiben, um etwas sinnvolles zu tun, bis ich etwas schönes tue.

.: Wamdue Project – King of my Castle :.