Nov 26

Workload heißt das Zauberwort der Bachelorstudiengänge. Nein, eigentlich ist es ein  allgemeines Zauberwort. Workload beschreibt die Arbeitsbelastung, also den Aufwand den man für einen Teil des Studiums betreiben muss. Der Workload beschreibt aber nur einen Teil des Alltages. Zu akademischen Belastungen kommt noch das liebe Geld, komische Freunde und nervige Familienmitglieder. All das weswegen man sich manchmal gerne in einen kleinen Turm zurückziehen will, der irgendwo auf einem hohen Berg steht und von menschenfressenden Gefahren umgeben ist. Studieren wäre nicht so kompliziert, wenn man es in Ruhe machen könnte. In Ruhe heißt in dem Fall nicht, dass es lange dauern soll, sondern einfach Ruhe. Ruhig, totenstill, wie auf dem  nächstgelegenen Friedhof um 3 Uhr Nachts. Es sei denn DarkMelancholie und Nightwish666 halten dort ein Schäferstündchen  ab. Aber sowas kommt eben auch mal vor.

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Nov 15

Hier ist der zweite Artikel, sehr passend, da die Bahn die GDL auf 5 Mio Euro verklagen will:

Feindbilder

Was Menschen zusammenschweißt sind oft Feindbilder. Der Feind meines Feindes ist mein Freund ist ein altbewährter Grundsatz. Dabei sind die Gründe dafür, warum jemand/ etwas ein Feind ist, so vielfältig wie Menschen, die Feinde haben. Wobei der Begriff “Feind” oft etwas zu hart ist. Sündenböcke, Antagonisten, Pechvögel, Randgruppen und immer wieder beliebt die Vertreter des Neuen. Das sind die vermeintlichen Teufel gegen sich die Allgemeinheit einschwören kann. Nichts hilft besser über den Frust, die Fehler und das Grau des eigenen Alltags hinweg, als wenn man mit den Bekannten und Freunden, den Kneipenkollegen und Friseurinnen über die aktuellen Feindbilder lästern kann. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

Nov 15

Hier habe mal wieder zwei Artikel für den Avalist (die Fachbereichszeitung) geschrieben. Das eine ist ein überarbeiteter Artikel des Blogs und das andere ist wieder random Ranting. Hier Nummer 1:

Spreu und Weizen

Als angehende Geschichtswissenschaftler lernen wir, objektiv und strukturiert zu arbeiten. Prozesse sollen gut gegliedert und wahrheitsgetreu augenscheinlich gemacht werden, damit man ihre Ursachen erkennt und versteht. Manchmal kann man diesen Anforderungen aber nicht gerecht werden. Besonders wenn man selbst betroffen ist, gerät man in Gefahr, seine Objektivität zu verlieren. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

Nov 3

Zeit ist kostbar, besonders wenn man viel zu tun hat. Da zum Beispiel ein Seminar bei mir noch nicht statt findet, habe ich sogar etwas Zeit. Die wird teilweise, wie immer, mit PC Spielen verbracht. Deshalb folgt auch nur eine kleine Information. The Witcher ist ein wunderbares Erstlingswerk von CDProjekt, das als klassisches Rollenspiel eine Geschichte für Erwachsene erzählt. Der Fokus des Spiels liegt auf den Entscheidungen des Spielers, die die Story sehr verändern. Als negativ Punkt wäre das im Nahkampf verbuggte Pathfinding zu erwähnen, dass ab und zu für Tode sorgt. Dazu kommt noch, dass sich CDProjekt extrem viel Mühe bei der Atmosphäre gegeben hat, diese aber an manchen Stellen fehlt. Aber das sind kleine Makel, unterm Strich bleibt The Witcher das beste Rollenspiel seit vielen Jahren.

Dann habe ich mir noch vor ein paar Tagen Hellgate: London ausversehen gekauft. Ja man kann Spiele ausversehen kaufen, die Geschichte ist mir aber gerade zu peinlich :-P Keine Sorge, ich wurde schon mit 47€ bestraft, ich hab was draus gelernt. Hellgate: London zeigt sich monoton und verbuggt. Während The Witcher tadellos läuft, auch wenn man von einem kleinen Entwicklerstudio durchaus etwas anderes hätte erwarten können, crashed Hellgate öfter als man verkraften kann. Zwar finde ich die Endzeit-Level sehr stimmungsvoll, aber durch öde Killquests, eine Story, die sich auf “oh du bist deeeeer Held” – Dialoge beschränkt und einen schlecht implementierten Multiplayermodus, kommt eine schreckliche Monotonie auf. Der Spielspaß leidet darunter, wie das Stadtbild Londons unter der Apokalypse.

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.: Disturbed – Sons of Plunder :.

Nov 1

Ich war am Montag in einem Vortrag über Wikipedia von der Wikimedia, der im hannoverschen literarischen Salon stattfand. Ich habe nur mal meine Gedanken dazu in Worte gefasst.

Eines der Grundmerkmale von Wikipedia ist die Freiheit. Die Inhalte Wikipedias sind für jeden frei verfügbar, man kann sie kopieren, publizieren und selbst verwenden. Alternativ kann man auch an Wikipedia selbst mitarbeiten. Jeder kann Inhalte bestimmen, schaffen oder verändern. Diese Mitarbeit ist nicht nur ein Feature von Wikipedia, sondern auch Basis für ihre Existenz. Ohne diese Arbeit könnte Wikipedia nicht kostenfrei existieren und müsste wirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund stellen.

Lassen wir mal den wirtschaftlichen Aspekt beiseite. Wie viel Freiheit hat das Wissen selbst, um sich in der freien Enzyklopädie zu entfalten. Wie schon erwähnt kann jeder Beiträge verfassen und verändern. Das ist so leicht dahin gesagt, aber ist es auch so ohne Einschränkungen möglich?

Natürlich nicht. Die Beiträge müssen ständig auf ihre Qualität, Richtigkeit und Rechtmäßigkeit geprüft werden. Diese Aufgabe übernehmen wieder Freiwillige aus Wikipedias Community. Mehr noch, diese Freiwilligen definieren auch Wikipedia selbst, indem sie Rahmenrichtlinien und Grundprinzipien schaffen.

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