Verrottende Grüße!
Ich bin gerade das erste Mal seit Tagen wieder in der Lage zu schreiben. Wie in meinem letzten Beitrag erwähnt, muß ich Pillen schlucken. Warum? Ich habe einen Herpes, den ich eigentlich nicht haben sollte. Nein, meine Kronjuwelen verrotten nicht, sondern im Gesicht. Und auch nein – ich habe nicht wieder an Toiletten gelutscht, jedenfalls nicht in der letzten Zeit. Das dritte Nein folgt sofort: Ich habe mich auch nicht bei jemandem angesteckt. Diese Art von Herpes sollte ich nicht bekommen, es sei denn, ich bin um die 80 Jahre alt. Die zweite Möglichkeit ist, daß mein Immunsystem im Arsch ist. Wir tippen also auf die Zweite. Nur jetzt stellt sich die Frage: Warum ist mein Immunsystem so weit unten? Stress ist ein Faktor, aber einer der nicht ausreicht.
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Wehe wenn sie losgelassen sollte das Motto mancher Eltern manchmal heißen. Moment! Dieser Beitrag richtet sich vor allem an Mütter. Aber wenn ich hier den Mann an der Theke sehe, will ich nicht den Eindruck entstehen lassen, daß vorwiegend Frauen manchmal etwas instinktgeleitet sind. Sehr hilfsbereit zeigte der Mann gerade einer Frau den Weg zu ihren Freundinnen. Dieser Gesichtsausdruck ist nahezu unbeschreiblich. Aber ich war weniger damit beschäftigt Adjektive für diese debile Gesichtslähmung zu finden, als mir ein „Vorsicht frisch gewischt“-Schild zu besorgen. Immerhin will ich nicht, daß hier jemand auf seiner Sabberspur ausrutscht und mein Lieblingspub wegen einer horrenden Schadenersatzsumme geschlossen wird.
Hey was habt ihr erwartet? Daß ich jeden Tag schreibe, wenn ich unbekanntes Terrain erkunde? Ich wollte ja, aber es gab dort kein Internet! Na gut, doch es gab Internet, aber ich hatte wichtigeres zu tun. Aber ab heute fange ich langsam an die Emails, PNs, Postkarten und SMS zu beantworten. Es ist schön vermißt zu werden, auch wenn es ungerecht ist das zu sagen.
Ich werde wohl nach und nach Berichten was alles passiert ist. Wie ich meine neue Liebe fand und sie mit einer anderen verband. Wie ich im Schicksalsberg versuchte mein Seelenfeuer zu schmieden und es dank der Hilfe fleißiger Goblins auch schaffte.
Aber um mal ganz von Hinten anzufangen: Ich sitze hier und trinke Le Filou, einen Wein, den man gut als flüssigen Zucker verkaufen könnte. Aber, wie immer, schmeckt mir süßer Alkohol. Auf meinem neuen, großen Bildschirm laufen japanische Narutofolgen während meine Freundin im Moment in Frankreich ist. Ja, Freundin. Seit dem 30.08. ist es vollkommen offiziell und gut. Gut? Ich habe nicht die Menge an Worten, die ich brauchen würde, um es wirklich zu würdigen. Glaubt mir einfach ich bin glücklich und zufrieden.
Naja seit ich mit Sophie zusammen bin entwickele ich eine Liebe zu neuen alkoholischen Wundern und Animes.
Eigentlich würde ich jetzt schlafen, aber WoW sich in den Kopf gesetzt zu haben, daß es die Arbeit meiner letzten Tage mit einem Bluescreen zu nichte machen müsse. Aufgeben ist aber für Sissies, dazu später mehr.
Erstmal zu heute. Die Sieben Samurai
Einer der Standardsätze, die einem im Leben begegnen, ist wohl:”Jedes Ende ist ein neuer Anfang.” Es ist einer dieser Sätze, den man in den dazugehörigen Situationen selten hören will. So traurig es auch ist, daß er ein Ende vorraussetzt, so wahr ist er aber auch.
Hic sunt dracones findet sich oft auf mittelalterlichen Karten. Wahrscheinlich, um das Ende der bekannten Welt und / oder Gefahren zu markieren. Ich bin wohl zwangsweise vor ein paar Monaten zu neuen Ufern aufgebrochen. Nein – nicht das andere Ufer! Hier, wo ich jetzt bin, ist viel neu für mich, viel unbekannt und nicht viel so, wie es mal war. So fängt dann wohl eine neue Reise, ein neuer Abschnitt an.
Hic sunt dracones!
