Jul 29

Ich darf das hier nicht schreiben. Verdammt ich darf es nicht mal denken. Du weißt, daß ich es denke, aber ich weiß nicht, warum Du das hier noch ließt. Was hätte ich tun sollen? Ich hätte es getan! Aber es geht nicht immer leicht, nicht immer einfach. Auch wenn ich mir das oft so gemacht habe. Ich denke es, denn ich habe Erinnerungen, auch wenn ich gar nicht will, daß Du das weißt.

.: H-Blockx – How do you feel? :.

Jul 27

Es gibt einen Zeitpunkt an dem wir jeden Treffen, jeden Angst erleben und jedes Glück ergreifen können. Wenn wir uns ausruhen, wenn wir schlafen und uns in den Träumen einholt, was uns im Leben beschäfftigt. Wenn wir Wach sind, legen wir die Phantasie in Ketten. Egal wie fest diese sind, sie ist nie ganz frei. In unserem Träumen reagiert sie, schöpft aus unseren Ängsten, Hoffnungen und Erinnerung. Träume können wir als unseren besten Freund und unser schlimmster Feind betrachten, aber in Wirklichkeit sind sie ein Teil von uns. Sie sprechen aus, was wir nicht zu sagen vagen, und zeigen uns was wir verdrängen. Wenn man aus einem Traum erwacht und merkt, daß der Traum der Realität entspricht, zaubert es uns ein Lächeln auf das Gesicht. Auf der anderen Seite, wenn wir Träumen und beim aufwachen bemerken, daß nichts von dem mehr stimmt, nichts aus dem Traum bestand hat, dann ist das der bittersüßteste Moment an diesem Tag.

Egal wie man sieht, Träume sind Teil unseres Lebens. Heute Nacht weiß ich nicht, ob ich träumen möchte, weil ich Angst vor dem Aufwachen habe. Aber wozu lebt man, wenn man sich nicht traut Träume zu haben?

.: Rise Against – Give it all :.

Jul 26

Erzählenswertes gibt es im Moment wenig. Aber ich wollte mal wieder ein paar Worte hierlassen, da sich wieder Menschen beschweren, daß ich so wenig schreibe. Also den kleinen Kater habe ich jetzt Goliath getauft, weil ich nichts netteres finde, das seine Zerstörungswut ausdrückt. Eine seiner knuffigeren Seiten ist, daß er Wassermelone mag. Er leckt nicht nur daran, sondern er ißt sie richtig. Das und der Fakt, daß ich kuschelbedürftig bin, läßt mich auf ignorieren, daß er es sich gerade in den Briefen und Rechnungen bequem gemacht hat.

Ansonsten gehts hier rund. Ich war den zweiten Tag hintereinander im Fitneßstudio und versuche es einfach mit Beschäfftigungstherapie. Das klappt mehr oder weniger gut, weil ich einige Menschen lieber in meiner Nähe hätte. Aber generelle Unlust, Streß und Urlaub stehen dem leider im Weg.
Ich bin froh, daß ich noch Freunde habe, viele die sich melden, auch wenn sie nicht da sind. Da versuche ich den Fakt zu vergessen, daß ich mich lieber irgendwo anlehnen würde, als täglich ins Studio zu rennen. Aber man sollte lieber was tun, das einem Spaß macht, als gar nichts zu tun, wenn das Optimum gerade nicht zu erreichen ist.
In diesem Sinne spiel ich nachher Prey durch, teste CivCity: Rome & Civ 4 Warlords Addon und danach wird wieder gelevelt. Aber jetzt müssen andere Dinge getan werden.

Julez & Agi.. danke, daß es euch gibt.

.: Rise Against – Give it all :.

Jul 24

Auf zwei Dinge habe ich mich gestern vor dem Schlafen gehen gefreut. Zum ersten mein knapp 20°C kühles Schlafzimmer und zum zweiten auf heute. Ich wollte um 8:00 Uhr aufstehen, eine Runde Schwimmen gehen und dann ins Fitneß Studio, um danach gestählt und zufrieden nach Hause kommen zu können.
Beim aufwachen geschahen mehre Dinge fast gleichzeitig. Untermalt von einem Iiierks schon Aufstehen? – Gedanken bemerkte ich, daß keine Sonne in mein Zimmer scheint, worauf mein kleiner Speckbauch anfing zu grinsen. Als ich zum Wettertest meinen Kopf aus dem Fenster streckte, sah ich einen Himmel der den Anschein machte, er müßte sich gleich übergeben. Es war zwar angenehm warm, aber unangenehm schwül und dunkel. Die angenehme Temperatur vermochte es nicht die unangenehmen Umstände zu übertreffen. Also tat ich das einzige, was mir in dieser Situation sinnvoll erschien. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

Jul 23

Moin,
es ist Sonntag und ich habe das zweite Mal hintereinander zehn Stunden geschlafen. Noch eine Sache, die ich seit einigen Monaten nicht mehr gemacht habe. Leider habe ich auch gestern eine Sache gemacht, die ich seit Jahren nicht mehr gemacht habe.
Mit dem Updaten des Blogs wurden meine alten Design- & Informatiktriebe wieder geweckt. Das Updaten des Blogs, Suchen der Plugins usw. war ja kein Problem. Bloß dann stellt sich eine durch Julez ausgelöste Designfrage. Nein halt, ganz so war das nicht, sie ist zwar eine Frau, aber nicht an allem Schuld. Hey, hey – nur ein Scherz ;-) Die Designfrage stellte sich schon vorher, dem ganzen hier würde ein neues Outfit auch mal gut stehen. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

Jul 22

Huhu,
ich hab mal die Gallerie etwas upgedated und bin im allgemeinen mal dabei online Ordnung zu schaffen. Das bedeutet auch, daß ich den Blog update, was zu einer kleinen Downtime führen kann.

Neue Bilder in:
Sabber!
Ich selbst

.: Powerman 5000 – The End is Over :.

Jul 22

This is going to be huge!
Also sechs Tage habe ich nicht geschrieben. Sechs Tage in denen ich krank, glücklich, traurig, müde, zu wach, verzweifelt und wiedergeboren war. Also was ist passiert?
Zum ersten habe ich wieder gelernt, daß auf mein Gefühl verlass ist. Leider! Die Erkenntnis, daß ich recht habe mit dem was ich denke, hat mich 2 Tage in einen Ausnahmszustand versetzt indem ich außer aufzuräumen und meinen Monitor anzustarren nichts mehr hinbekommen habe. Ich war noch mal so weit unten, wie am Anfang dieser drei Monate. Das Problem bei der Sache war, daß ich bis Dienstag meine unendliche Geschichte fertigschreiben mußte. Das Referat, das ich schon seit 4 Wochen halten soll. Es kommt aber nie dazu, weil mein Dozent eine manigfaltige Begabung dafür hat, Termine zu verschieben und Pläne über den Haufen zu werfen. Dieser Haufen war inzwischen auf die größe einer Kleinstadt angewachsen. Ausgerechnet, als es mir mies ging, mußte ich ihn abarbeiten. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

Jul 16

und ich bin zu faul für eigene Worte, dafür gibts ein Lied.
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Jul 16

Oh man ich bin zu alt für sowas. Das ich durcheinander bin ist ja nichts neues, aber ich lass mir selten den Tag dadurch durcheinander bringen. Noch seltener Tage. Noch seltener Tage, an denen ich Referate schreiben sollte. Aber so ist es geschehen, es ist passiert und es ist immer noch so. Es wird zwar gesagt, daß man immer will, was man nicht bekommt. Aber ich möchte eigentlich nur, was ich früher schon hatte und auch jetzt noch gerne hätte. Mit Situationen, die man nicht ändern kann, sollte man sich abfinden und auf eine Gelegenheit warten, daß man sie ändern kann. Nur wenn sich Situationen immer zu ändern scheinen aber dann doch wieder einrasten und sich nicht nicht bewegen, ist das nur noch frustrierend.
Mit anderen Worten: Ich bin frustriert. Zwischendurch schreibe ich immer ein paar Sätze für die Uni, lese meine Texte, aber den Hauptteil der Zeit bin ich in Gedanken. Alles verschiebt sich, alles worauf ich mich freue oder was greifbar scheint, ist erst da und dann wieder am Horizont. Meine Schmetterlinge verhungern gerade, genau wie die Hoffnung darauf, daß andere zwischenmenschliche Verhältnisse einen tiefere Entwicklung erfahren. Was ich feststellen kann ist aber, daß durch impulsive Verzweiflungsaktionen, höchstens Frust entsteht.

.: Farin Urlaub – Noch einmal :.

Jul 13

Come to where the Textflut is. Nein, ich habe nichts Besseres zu tun, als Werbeslogans zu mißbrauchen. Die Texte tun es dem Schweiß gleich und sprudeln fröhlich hinaus, was aber leider nicht für Referate gilt. Diesen Textschwall bekam Vanessa leider auch schon ab und ich hoffe, sie nimmt es mir nicht zu krum. Ich bin auf dem Weg zu meiner Mutter, um meinen neuen Untermieter abzuholen. Seit gestern manifestiert sich eine schöne Melancholie in mir. Wobei Melancholie das falsche Wort ist. Ich bin nicht schwermütig, es eher so, daß es sich anfühlt, als sei nun Lebensabschnitt dem Ende nahe. Ich lenke hierbei, den bösen Zungen zum Trotz, die Aufmerksamkeit auf das Wort Lebensabschnitt. Keine Sorge, ich lebe weiter.
Aber welcher Abschnitt gerade zu Ende geht weiß ich nicht. Vielleicht ist es, was ich gestern schon geschrieben habe. Ich fange an mich von der Erbschuld der letzten sechs Jahre zu befreien. Ich fühle mich langsam nicht mehr schuldig für alles, was mal passiert ist, werde es aber niemals vergessen. Nichts wiegt schwerer als mein schlechtes Gewissen, nur man sollte sich auch irgendwann selbst verzeihen. Man ist selten alleine die Wurzel allen Übels, dazu gehören meistens zwei Menschen. Hier klicken, um den ganzen Beitrag anzusehen

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