Eo ipso

Warum blogge ich, wenn es mir schlecht geht? Warum blogge ich überhaupt? Ich wollte sowieso wieder bloggen, wie es bei mir ja so schön heißt. Warum ich es nicht getan habe ist relativ simpel. Das worüber ich bloggen wollte darf ich nicht sagen. Erst in ein paar Wochen. Aber das bringt mich zum Punkt: Bloggen ist öffentlich. Es zwingt mich ehrlich zu sein, weil jeder mich darauf ansprechen kann. Das ist sogar auch schon passiert und nicht nur bei Freunden. Durch das Bloggen muss ich beim reflektieren Antworten finden zu denen ich stehen kann, weil ich sie für wahr und richtig halte.

Außerdem wurde das auf Lifehacker gut zusammengefasst:

earn about how your mind works, and you’ll be much better at all of this. For me, the best ways are meditation and blogging. With meditation (read how to do it) you watch your mind jumping around, running from discomfort, rationalizing. With blogging, you are forced to reflect on what you’ve been doing in life and what you’ve learned from it. It’s a great tool for self-growth, and I recommend it to every young person

– How to Decide what to Do with your life. http://lifehacker.com/how-to-decide-on-what-to-do-with-your-life-1588240029

Bloggen ist Meditation. Es ist eine geistige Übung, die mich zum erkenne, sortieren und reflektieren meiner Erfahrungen und Eindrücke zwingt. Darüber hinaus holt es mich aus der aktuellen Situation raus und schafft eine neue. Ich bin nicht mehr am Arbeiten, Aufräumen, Streiten, Kochen, Einkaufen, Fernsehen – ich bin am Nachdenken. Es lässt mich langsamer werden und ich warte darauf, dass mich meine Erlebnisse einholen. Man rennt nicht immer weiter. Die Reizüberflutung hört für einen Moment auf und man bringt seine Gedanken Stück für Stück in Ordnung.

Oft merke ich selbst erst was ich wirklich denke, wenn ich es aufschreibe. Ich schreibe etwas, das sich nicht richtig anfühlt, korrigiere es und finde einen passenderen Gedanken. Wichtig ist dabei nichts festzuhalten. Die Postings entwickeln sich oft anders als gedacht und deswegen ist es für euch, sorry, oft konfus oder literarisch nicht einfach. Aber der Blog ist oft für jeden eine Möglichkeit in meinen Kopf zu gucken. Warum man das auch immer wollen sollte.

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