Artikel von Januar 5th, 2015

Idealisierte Angst – Vom Wegwerfen und Stillstand

Idealisierte Angst – Vom Wegwerfen und Stillstand

Angst ist ein essentieller Bestandteil unseres Lebens. Deswegen ist das bei weitem auch nicht das erste Posting über Angst. Angst bewegt uns, sie motiviert uns, sie kann uns ergreifen und ersticken. Angst kann aber auch gesund sein, ist sie aber selten. Was nicht als der Angst als solches liegt, sondern wie wir mit Ihr umgehen. Auch wenn ich nicht viel über Angst geschrieben habe, gibt es ein wunderbares Posting über die Natur der Angst: Fear of failure, fear of not being good enough, fear of letting go of control, fear of being alone, fear of abandonment, fear of discomfort, fear of missing out, fear that you’re not OK as you are or your life isn’t OK as it is, fear that some ideal won’t come true. And these all boil down to the same fear: fear that you won’t be OK, that you’re not good enough. A lack of trust in yourself, and in the present moment. – Fear is the Root of Your Problems. http://zenhabits.net/fear-not/ Er beschreibt wie alle Alltagsängste eigentlich dieselbe Angst sind; und für mich stimmt diese Feststellung. Fast alle meine Ängste haben damit zu tun, dass ich Angst davor habe, dass mein Leben kaputt geht. Dass ich nicht das Maximum aus meinen Möglichkeiten heraushole. Ich habe wenig Angst etwas zu verpassen, wie viele andere meiner Generation. Aber eben Angst nicht das best mögliche Leben geführt zu haben, ich habe eben nur eines. Diese Angst ist irrational. Wie viele der Ängste. Der größte Teil der negativen Dinge in unserem Leben haben mit Angst zu tun. Wann immer wir uns wegen Problemen unwohl fühlen, ist der wahre Grund die Angst. Werden wir gefeuert, haben wir wahrscheinlich Angst unseren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten zu können. Aber auch Angst davor nicht gut genug zu sein. Bewerben wir uns ständig, hängen aber im gleichen Job fest, ist es ähnlich. Aber auch die Angst etwas zu verpassen kommt dazu. Die Angst, sich falsch entschieden zu haben. Leid können wir in unserem Leben nicht verhindern. Aber Angst führt zu noch mehr Leid. Sie sorgt dafür, dass sich leiden verstetigt. Angst muss sich nicht immer wie Angst anfühlen, nicht im klassischen Freitag der 13./ Kettensägenmassaker-Stil. Angst kann sich als Wut, Traurigkeit, Druck, Unbeständigkeit und ähnliches äußern. Aber auch durch eine gewisse Fröhlichkeit, das Ablenken von Problemen, falscher Optimismus und das Unterdrücken der eigenen Reflektion. Die Natur der Angst ist, dass sie uns zwar beeinflusst,...

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Eo ipso

Eo ipso

Warum blogge ich, wenn es mir schlecht geht? Warum blogge ich überhaupt? Ich wollte sowieso wieder bloggen, wie es bei mir ja so schön heißt. Warum ich es nicht getan habe ist relativ simpel. Das worüber ich bloggen wollte darf ich nicht sagen. Erst in ein paar Wochen. Aber das bringt mich zum Punkt: Bloggen ist öffentlich. Es zwingt mich ehrlich zu sein, weil jeder mich darauf ansprechen kann. Das ist sogar auch schon passiert und nicht nur bei Freunden. Durch das Bloggen muss ich beim reflektieren Antworten finden zu denen ich stehen kann, weil ich sie für wahr und richtig halte. Außerdem wurde das auf Lifehacker gut zusammengefasst: earn about how your mind works, and you’ll be much better at all of this. For me, the best ways are meditation and blogging. With meditation (read how to do it) you watch your mind jumping around, running from discomfort, rationalizing. With blogging, you are forced to reflect on what you’ve been doing in life and what you’ve learned from it. It’s a great tool for self-growth, and I recommend it to every young person – How to Decide what to Do with your life. http://lifehacker.com/how-to-decide-on-what-to-do-with-your-life-1588240029 Bloggen ist Meditation. Es ist eine geistige Übung, die mich zum erkenne, sortieren und reflektieren meiner Erfahrungen und Eindrücke zwingt. Darüber hinaus holt es mich aus der aktuellen Situation raus und schafft eine neue. Ich bin nicht mehr am Arbeiten, Aufräumen, Streiten, Kochen, Einkaufen, Fernsehen – ich bin am Nachdenken. Es lässt mich langsamer werden und ich warte darauf, dass mich meine Erlebnisse einholen. Man rennt nicht immer weiter. Die Reizüberflutung hört für einen Moment auf und man bringt seine Gedanken Stück für Stück in Ordnung. Oft merke ich selbst erst was ich wirklich denke, wenn ich es aufschreibe. Ich schreibe etwas, das sich nicht richtig anfühlt, korrigiere es und finde einen passenderen Gedanken. Wichtig ist dabei nichts festzuhalten. Die Postings entwickeln sich oft anders als gedacht und deswegen ist es für euch, sorry, oft konfus oder literarisch nicht einfach. Aber der Blog ist oft für jeden eine Möglichkeit in meinen Kopf zu gucken. Warum man das auch immer wollen...

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