Raubkopieren ist eigentlich total vernünftig *update 2*

Durch Micha bin ich auf den Artikel von Uarrr aufmerksam geworden. Seinem Artikel kann ich voll zustimmen. Aber Raubkopieren ist nicht total okay, es ist (leider) auch vernünftig. Sowohl die Musik- als auch die Filmindustrie sind im Selbstmitleid versunken, seit sie hinter der Spieleindustrie zurückgefallen sind. Die paar Milliarden Dollar Gewinn jedes Jahr lohnen doch kaum den aufwand. Der Spieleindustrie, der gewinnstärkste Wirtschaftszweig der Welt, leidet unter Raubkopierern so sehr, dass zweistellige Millionengehälter nur langsam ins dreistellige wachsen. Da bleibt natürlich auch wenig Geld übrig, um die Programmierer und Designer gewinnorientiert zu bezahlen. Mit anderen Worten: Raubkopierer machen, dass es allen schlecht geht.

Allen? Auf der einen Seite sind die Produzenten, wie Publisher und Entwickler, Filmstudios und Schauspieler. Auf der anderen Seite sind die Zuschauer, Zuhörer und Spieler. Die eine Seite möchte Geld verdienen und die andere möchte Unterhalten werden – nicht zwangsweise Geld ausgeben. Jedenfalls nicht grundlos. Genau das soll aber erreicht werden. Spiele werden immer simpler, damit die Entwicklungskosten überschaubarer werden und die Gewinnspanne größer. Das Geld wird im Marketing ausgegeben und nicht in der Entwicklung. Die Call of Duty Serie gibt diesem Prinzip aber leider recht. Noch dazu ist es Mode geworden keine Demoversion anzubieten. Kombiniert man das damit, dass sich Einzelhändler strikt dagegen wehren Spiele umzutauschen (man könnte ja Raubkopierer sein) , wird man zum blinden ausgeben von 40€ – 70€ gezwungen. Wenn Crytek dann sagt, Demos sollten eigentlich Geld kosten, da sie auch ein Produkt sind, ist das der letzte Hohn. Für Werbung werden Millionen ausgegeben, aber kein Bruchteil davon für eine Demo (was auch Werbung ist)? Noch dazu wird jeder Kunde, wie ein potentieller Terrorist behandelt. Restriktive Kopierschutzmechanismen, Zwangsregistrationen usw. Das sowas Kunden verscheucht musste Ubisoft sich jetzt eingestehen. Ubisoft hatte einen Kopierschutz eingeführt, bei dem man zum Spielen permament online mit dem Authentifizierungsserver verbunden sein musste. Wenn dieser Mal ausfiel, gewartet wurde oder Menschen keine ständige Internetverbindung haben – tja dann gibt’s kein Spiel, auch wenn man dafür gezahlt hat. Das irrsinnige daran ist, dass solche Mechanismen nur die ehrlichen Kunden treffen. Raubkopierer umgehen sie.

Gabe Newell1 sagte mal die Spieleindustrie muss mehr wie Piraten werden, denn Piraten haben den besseren Service. Das ist genau der Punkt den Uarrr mit Spotify anspricht. Ein faires Bezahlmodell, gute Benutzbarkeit. Im Endeffekt kommt man sich als Kunde weder verarscht noch ausnutzt vor. Im Gegensatz zu manchen Spielen, die man cracken musste, um sein Orginal spielen zu können. Genauso wenig müssen sich die Kinos wundern, wenn mehr Filme runtergeladen oder auf DVD gekauft werden. Sie können zwar weiter auf die erfoglreichen 3D-Kino-Zahlen onanieren, aber solange manche Filme nur in 3D angeboten werden, ist das kein Wunder. Viele Menschen sind aber nicht so glücklich den Aufpreis für schlechte Effekte zu zahlen, besonders wenn sie Brillenträger sind und die 3D-Brillen nicht benutzen können.

Wir stehlen nicht in Läden, weil wir wahrscheinlich denken, dass wir dort schneller erwischt werden und weil es sich für viele falsch anfühlt. Warum gibt es dieses Gefühl nicht online? Zum einen, weil es eine virtuelle Ware ist und man sie vielleicht anders wahrnimmt. Zum anderen aber auch, weil nie ein Moralitätsverständnis entwickelt wurde. Selbst für ehrliche Kunden is der Kauf eher ein Ringen mit einem blutrünstigen Zombie. Es ist kein anständiges Verhältnis, sondern ein Kampf. Vertrauen, Moral und Respekt entsteht beidseitig und ist nicht nur vom Kunden einzufordern. Was ist also vernünftiger? Produkte blind zu kaufen oder sie runterzuladen, zu testen und dann entweder zu kaufen oder liegen zu lassen?

Könnte man das Gesetz ausklammern, würde ich auch sagen, dass in jedem Fall unrecht geschiet. Entweder an einem selbst oder am Bestohlenen. Es braucht wohl eine gute Grundlage für beide.

Nachtrag:

Passend dazu: Nackte Gier @süddeutsche

Eine lange Diskussion zu dem Artikel fand leider auf Facebook statt und nicht auf dem Blog. Darum füge ich sie mal hier an:

Matze K.: Im Endeffekt sind deine beiden Hauptargumente, dass man 1) durch Raubkopiererei nur den bösen Konzernbosse schadet die sich dann nur noch 2 anstatt 3-stellige Millionengehälter bezahlen können, und 2) das man sich durch Raubkopiererei nur sein ureigenstes Recht zurückholt und dass der Widerstand des kleinen Mannes gegen den Drangsal der Industrie ist.
zu 1): Diese Robin-Hood-Mentalität ist zwar sehr bequem, funktioniert zwar in einer kapitalistischen Produktionslinie nicht. Die von dir angesprochenen Manager gucken am Ende des Tages doch nur auf ihre Bilanzen und wenn ein Spiel dann weniger bringt als erwartet, kriegt das das Entwicklerstudio zu spüren, die Manager streichen aber die gleichen Gehälter ein. Dieser Druck auf die Entwicklungsstudios und Publisher führt aber dazu, dass verstärkt auf massenkompatible Konzepte gesetzt wird (is ja auch logisch, wenn nur 30% meiner Zielgruppe Spiele noch kaufen, versuch ich meine Zielgruppe so groß wie möglich zu kriegen) und dabei son Schund wie CoD rauskommt und gleichzeitig Spiele, wo man wie in meiner Jugend 40+ Stunden dran sitzt und wo Witz, Ideen und Kreativität wichtiger waren als Grafik, aussterben.
zu 2): Das klingt ja alles in einer perfekten Welt ganz niedlich, aber mal ehrlich, glaubst du wirklich, dass die Leute die sich Spiele rippen, das nur tun, weils keine Demos gibt, und wenn ihnen das Spiel gefällt, dass sie danach in den Laden gehen? Die Leute die ich kenne rippen Spiele weil sie keine Lust haben 60€ im Laden auszugeben, dann zocken sie das Game 2 Tage lang, sind durch, und das Game fliegt wieder von der Platte. Ja, dieses Kopierschutzgeraffel nervt und bringt nix, Ja, das bestraft die ehrlichen Käufer und ist daher kontraproduktiv, ist ja alles richtig, aber der Umkehrschluss, das Raubkopieren deshalb moralisch richtig ist, weil die Leute die guten Spiele ja trotzdem kaufen, halte ich für realitätsfern.
Und deshalb bin von „Wir rippen um gegen die bösen Konzernbosse und die Maltretierung der Industrie anzukämpfen“ auf „Mimimimimi“ gekommen.. Sorry wenn das zu reduziert war. Aber meiner Meinung raubkopieren Raubkopierer vorallem aus einem Grund der irgendwo zwischen „Ich will keine riesigen Summen für Spiele ausgeben, an denen ich nur 2 Tage Spaß habe“ und „Ich will gar kein Geld ausgeben“ liegt.

Ich: Zum 1): Das habe ich doch gar nicht gesagt, bzw. wollte ich nicht sagen. Natürlich schadet man jedem in der Produktionskette AUSSER den Bossen. Ich wollte darauf hinweisen, dass der Umsatz, der erwirtschaftet werden muss, um die großen Gehälter und großen Firmenbilanzen zu erwirtschaften, sowohl zu lasten der Kunden als auch zu lasten der normalen oder mittleren Angestellten geht. Ich finde Gewinnerwartung, Leistung und „Belohnung“ der Angestellten hat jeglichen zusammenhang verloren. Natürlich schaden die Raubkopierer jedem, aber die Firmen schaden sowohl sich selbst als auch ihren angestellten. Wo Du gerade CoD nennst. Die Kreativen spiele kommen doch fast immer von Independent Entwicklern, inzwischen besonders im Mobilen Bereich. Das gleiche gilt für Xbox Live und PSN Spiele. Ganz einfach, weil da kein Publisher hintersteht, der den größtmöglichen Gewinn erwirtschaften will. Ich denke die Gewinnmaximierung hat zu einer höheren Piraterie geführt aus den folgenden Gründen: 1. Spieler mit Anspruch werden enttäuscht und wollen für die Spiele nicht mehr den Preis bezahlen. 2. Es wird versucht Nicht-Spieler zu Dauerspielern zu machen. Die sind aber weniger bereit Regelmäßig Geld für alles auszugeben. 3. Alle werden mit sinnlosen massenfortsetzungen überflutet, so dass spiele zu oft rauskommen und man nicht genug Geld hat. Ich denke Publisher sind Schuld daran, dass Kreativität ausstirbt, nicht Raubkopierer. Der Respekt der Kunden fehlt und die Kunden respektieren die Ware nicht.
Zu 2). Nein ich denke nicht, dass die Raubkopierer die Spiele kaufen, die sie runterladen. Manche schon, manche nicht. Aber Du darfst nicht jedes heruntergeladene Spiel als wirtschaftlichen Verlust zählen. Ich denke nämlich nicht, dass viele der Raubkopierer sich das Spiel überhaupt gekauft hätten, auch wenn es nicht zu kopieren wäre. Die Frage ist, wie viele Kunden hat man mit der Firmenpolitik vertrieben? Wie viele Skeptiker hat man zum nicht-kaufen bewegt? Ich denke nicht, dass die meisten Raubkopierer schlechte Menschen sind. Die Frage ist, warum kopieren sie dann? Ich denke wieder, es liegt an der Publisher Politik. Man zielt mit den Spielen auf jugendliche, um sich die Spielerschaft zu erziehen. Vielleicht sollte mman aber bedenken, das die auch begrenzt Geld haben. Billige 1€ Iphone Spiele setzen Teilweise auch Millionen um, wenn die Idee richtig ist. Ich denke man sollte nicht mehr Scheiße wie ein Bonbon darstellen, sondern bonbons machen. Und wenn die großen in der Firma vielleicht nur 3-4 Millionen verdienen… oder nur eine? Dann bleibt auch mehr für die normalen Angestellten übrig.

Matze K.: 1) Ich denke, dass durch die gesamte Produktionskette ne Menge Geld verloren geht, da sind wir uns einig, aber du solltest vielleicht zwischen kreativen Konzepten und einer kreativen Umsetzung unterscheiden. Das erste kannst du independant durchziehen, klar. Bei dem 2. hab ich so Dinge wie Final Fantasy X, das was von Team Ico kommt oder auch Heavy Rain im Sinn. Das sind hochkomplexe Spiele die einfach die gleichen Strukturen wie ein CoD zur Umsetzung erfordern, aber auf Grund ihres Nischen-Daseins für Publisher ein viel höheres Risiko darstellen. Von daher hast du schon recht, in gewisser Weise sind die Publisher schon schuld daran weil sie einfach auf die sicheren pferde setzen. Was ich allerdings nciht glaube is dein 2. Punkt: Ich glaub, grade casual gamer sind eher bereit vollpreisspiele zu kaufen, weil sie einfach in den Strukturen nicht so drin sind um raubkopien einfach beziehen zu können. Dadurch sind sie zur neuen Lieblingszielgruppe der Konsolenbauer geworden. Der Rest ripped einfach spiele, weil sie es können. Weil es einfach ist und weil quasi kein Risikobewusstsein besteht (anders als bei dem von dir genannten Ladendiebstahl). Dadurch wird aber der mentale Wert eines Spiels herabgesetzt und man fragt sich, warum man für ein Spiel 60€ bezahlen sollte, wenn es das im Internet umsonst gibt. Zu SNES Zeiten habe ich darüber gar nicht nachgedacht, sondern so ein Spiel als viel wertvoller angesehen und mich riesig drüber gefreut.
zu 2): okay, wenn du das auch nicht denkst, gut, aber das war leider deine aussage: „Was ist also vernünftiger? Produkte blind zu kaufen oder sie runterzuladen, zu testen und dann entweder zu kaufen oder liegen zu lassen?“ Aber natürlich hast du recht, die meisten gerippten spiele hätten sich die leute auch nciht gekauft. Das nimmt eigentlich nur die Spiele-Industrie gerne offiziell an, um rumzuheulen. Aber wie gesagt, ich denke, vorallem wird geriped weils geht und einfach is weil spiele halt mal 60€ kosten.. bei 10€ wär das mMn schon wieder fast kein business case mehr zu rippen.. Was ich aber nciht tun würde ist, normale Spiele mit den 1€ Iphone Games zu vergleichen, da die mobile games (und auch die mini games in PZN und XboxLive) was spieltiefe und umsetzung einfach viel weniger bieten, sondern meist nur durch gute konzepte überzeugen, technisch aber auf vorhandenem aufsetzen. Bei den ‚richtigen‘ Games musst du halt Entwicklung, die Forschungsleistung für neue Engines, den ganzen Content etc. auch bezahlen, und kommst so auch mal auf 100 Mio Kosten wie bei GTA IV. Un ddas sich das dann erstmal armotisieren muss ist denk ich mal logisch. Daher denke ich, ist es heutzutage einfach deutlich schwieriger, wirklcihe perlen zu machen, weil das finanzielle Risiko deutlich höher ist als früher. Und wenn man dann mal ein Risiko eingeht, kann das sich auszahlen (Portal, Heavy Rain), oder die komplette Firma ruinieren (Shenmu).. Die Gameindustrie is am Ende auch nur ne Industrie und deshalb tu ich mich immer schwer damit das nur auf „die bösen Publisher und Konzernbosse“ zu schieben.. ich denke viel ist da auch im kapitalistischen Prinzip und der daraus resultierenden ’survival of the fittest‘..

Ich: Gleich vorweg zum Thema Casual Gamer und Raubkopien. Ich sehe bei vielen Leuten, die nicht mal einen PC zu Hause stehen haben eine gemoddete Wii Konsole mit Festplatte und mehreren Hundert spielen. Das gleiche gilt für Nintendo DSs. Ein Freund von mir Verkauft Videospiele und die Casual Nintendo Kunden kaufen weniger und Raubkopieren definitiv mehr. Zumindest aus unserer Erfahrung. Genauso können sehr viele, die nicht mal einen eMail Client installieren Bittorrent Seiten benutzen oder bei Vuze begriffe direkt im Client suchen. Vielleicht kommt da mein Beruf durch, aber wenni ich mir diese Aktionen so anschaue und zerlege, dann sind die alle nicht so schwer. Wahrscheinlich erwischt man öfter das falsche oder läd sich diverse Viren herunter, aber die Spiele kommen bestimmt auch. Das Problem am Runterladen ist ja höchsten, das Wissen darüber, wo man suchen muss. Und auch Casual Spieler haben vielleicht einen Freund oder ein Kind, dass sich damit auskennt.
Ich lass jetzt mal Final Fantasy X raus, weil ich denke, dass es kein Nieschenprodukt ist oder sich der Absatz dank Japan immer lohnt. Was man aber auch da sehen kann, ist was passiert, wenn Interne Probleme und Mismanagement auftreten (FFXII und FFXIII). Aber Du hast vollkommen Recht. Es aber praktisch ein unendlicher Kreislauf. Ich glaube nicht, dass Spieler jetzt dümmer oder unfähiger sind als früher, sondern eher Anspruchsloser. Dafür haben die Publisher mit den Spielen aber selbst gesorgt. Man kann Spieler aber denke ich erziehen, sie wachsen mit den Spielen und im Endeffekt sind komplizierte und schwere Spiele bei allen beliebter (ich weiß, das sieht z.zt. nicht so aus). Aber komplexe und schwere Spiele müssen durchdachter konzeptioniert sein. Ich freu mich übrigens auf das neue Ico spiel ;).
Du hast recht, dass man nicht jedes iPhone Spiel mit einem echten Spiel vergleichen soll. Aber einige davon sind echte Spiele mit vergleichbar langer Spielzeit oder einem so innovativen Konzept, dass sie ähnlich wie ein vollpreis Spiel wären. Ich will auch nicht, dass richtige Games 1 oder 10 Euro kosten. Aber ich denke schon, dass Preise um 40€ für Konsolenspiele problemlos drin wären. Ich denke das viele Probleme halt aus den bestehenden Strukturen kommen. Wir denken auch in diesen Strukturen und kennen ja auch keine neuen. Wir sehen dann erst, wenn es bricht, was möglich ist. Und wenn vielleicht das bisherige Konzept pleite geht, wächst daraus ein gutes neues. Ein Angebot wie Netflix in den USA würde ich z.B. jeder Videothek und jedem Downloadportal vorziehen.
Ja ich mag eigentlich am Kapitalismus den „Survival of the fittest“ gedanken. Bloß heißt das eben nicht, dass der mit den besten Produkten oder der schlauste überlebt. Sondern der, der sich ans System am besten angepasst hat. Kapitalismus heißt leider nicht mehr für alle, dass sie für ihre Fehler geradestehen müssen. Im Endeffekt wird sich in 5-10 Jahren zeigen, was die CoD, Guitar Hero, Massenmarktphase der Branche bringt.

Matze K.: Gut, ich denke, wir sind uns relativ einig. Obwohl mich deine Wii-Beobachtungen erstaunen, weil ehrlich gesagt die einzigen die ich kenne und die keine gemoddete Wii haben die casual gamer sind, die sich das wegen mario card und wii fit gekauft haben und ansonsten gar keine 100 anderen spiele wollen.. aber das mag jetzt auch nicht-representativ sein. Nur aus dem Bauch heraus hätte ich gesagt das die nerds mehr rippen als die nicht-nerds ^^
Gut, den Rest kann ich weitestgehend so unterschreiben (außer das ich mich auf das ico+SotC ps3 remake mehr freue als auf das neue game).
Was mir aber persönlich auffällt ist, das grade durch die weniger innovativen Games in Sachen Grafik und Physik in den letzten jahren so viel gemacht wurden, dass die mitlerweile ne gute Basis bilden und neuerdings mehr und mehr wieder wirkliche Kunst mit Inhalt produziert wird. Vorallem was neuerdings so von Quantic Dream oder thegamecompany kommt finde ich echt vielversprechend und ich glaube (oder hoffe), das wir vielleicht bald ne renaissance der qualitativ brauchbaren spiele sehen, die technisch auf vorhandenem aufsetzen und ihr geld für content und konzepte nutzen, um sich einerseits von den casual games abzusetzen und andererseits nciht auf den momentan sehr hart umkämpften Massenmarkt zu konzentrieren.. denn das find ich, ist das schöne am kapitalismus: irgendwie lösen sich die meisten probleme selbst. In dem fall ist der Massenmarkt der Grafik-Shooter momentan so hart umkämpft, das sich nischenspiele scheinbar wieder lohnen.. Wünschenswert wäre es auf jeden fall.

Danke für die Diskussion 🙂

Fußnoten    (↵ returns to text)

  1. CEO von Valve Software, einer der erfolgreichsten Publisher/ Entwickler

2 Kommentare

  1. Hübsch gesagt. Ich freu mich, dass ich Dich dazu inspiriert habe.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: