Artikel von April, 2011

Digitale Geschichten

Wie man schon an den letzten Einträgen sieht, ist die Themenauswahl dieses Blogs eher chaotisch. Der einzige wirkliche rote Faden hier bin ich. Aber ein weiteres Thema dieses Blogs sollen geschichtswissenschaftliche Fragen sein. Eben auch ein Thema, das mir ständig durch den Kopf geht. Es ist nicht klar, ob es noch viele dieser Fragen in meinem Leben geben wird. Werde ich nach meiner letzten Prüfung eine wissenschaftliche Karriere einschlagen (können)? Zurück zu den Fragen. Im Moment untersuche ich die Geschichtsdarstellung in Computerspielen. Bei dem Thema stehe ich ganz am Anfang und arbeite an grundsätzlichen Überlegungen, wie ich an es herangehe. Was für Ergebnisse ich erwarte und wie ich diese analysieren kann. Dabei arbeite ich zuerst völlig alleine. Ich habe während meiner Magisterarbeit gemerkt, dass ich ganz gut auf eigene Ideen komme. Es ist, glaube ich, von Vorteil, wenn man zuerst eine eigene Position schafft, die man dann mit denen anderer Wissenschaftler vergleichen kann. Innovation tritt vor allem auch da auf, wo zwei gegensätzliche Meinungen aufeinandertreffen. Nicht dort, wo vorhandenes Wissen nur kanonisiert wird. Es hat sich schon gezeigt, dass ich hauptsächlich auf fremdsprachige Literatur zurückgreifen muss. In einem eJournal wurde Deutschland 2003 als weißer Fleck auf der wissenschaftlichen Landkarte unterhalb Dänemarks bezeichnet. Das scheint sich noch nicht sehr geändert zu haben. Schade. Manchmal habe ich das Gefühl, wir drehen uns wissenschaftliche immer nur um uns selbst. Wie ein Hund, der seinen Schwanz fängt. Aber das sind starke Worte, von einem nicht mal fertigen Studenten. Warum das Thema Geschichtsdarstellung in Computerspielen überhaupt relevant ist und (nicht nur) Nerd-Interesse von mir erkläre ich nächstes Mal. Heute geht’s um meine grundsätzlichen Überlegungen, weil der Blog meinem Arbeitsplan folgt und keiner redaktionellen Planung. Eine Erforschung der Geschichtsdarstellung in anderen Medien, wie Büchern oder Filmen, erfolgt schon regelmäßig. Wobei ich schon das Gefühl habe (mal wieder), das in der deutschen Forschung eine öffentliche Behandlung von Filmen durch Laien eher Ketzerei ist. Welche Charakteristika haben die jeweiligen Medien? Zuerst würde ich alles ganz grob unterteilen. Beim Buch, sowie bei allen anderen Medien, kommt die Erzählung. Egal welchen Mustern die Erzählung folgt, es wird ein Inhalt medial transportiert. Etwas wird weitergegeben. Dieser Inhalt kann objektiv oder subjektiv sein, distanziert erzählt oder persönlich. Während ein Lexikonartikel eher nüchtern ist, ist die Erzählung der Erfahrungen eines Familienmitgliedes eher persönlich. Mit dem vermittelten Inhalt ändert sich auch die Wahrnehmung der Empfänger. Als nächstes würde ich die Struktur betrachten. Der...

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Bilder: Neue Gruftkönige

Bilder: Neue Gruftkönige

Hier ein paar geleakte Bilder der neuen Gruftkönige. Die sehen wirklich gut aus. Superfantastic! ;D Quelle: Beasts of War PS: Jetzt könnt ihr sie auch vorbestellen. Aber irgendwie fehlt da was…...

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Nährwert

Wir sind ja seit ein paar Monaten Fan der Daily Show und des Colbert Reports. Beide Shows befassen sich mit amerikanischen Nachrichten und zeigen den fast wahnwitzigen politischen Diskurs auf. Zum folgenden Video wußte ich nicht, was ich denken soll. Soll ich mich entweder über die amerikanische Politik lustig machen oder neidisch feststellen, dass man dort, zumindest manche, Politiker über Inhalte reden wollen. Tonal Recall @The Daily Show  ...

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Energiewende

Jetzt wo ich wieder eine Plattform habe, um meine Meinung ins Internet zu pusten, muss ich das auch tun. Aber wir sprechen heute nicht über Zwangstörungen. Fukushima hat die Energiediskussion wieder aufleben lassen. Mir ist damals schon sauer aufgestoßen, als die CDU eine variable Laufzeitverlängerung beschlossen hatte. Die „Jahre“, die die Meiler weiterlaufen, sind Zeitkontingente, die auf die Auslastung der AKWs umgerechnet wird. Also sind zehn Jahre keine zehn Jahre, wenn das Kraftwerk nur auf 70% läuft. Bei einem atomaren Unfall spiel es allerdings keine Rolle, wie stark das AKW vorher ausgelastet war. Zurück zur Energiewende. Wie eine Freundin zu einem völlig anderen Thema meinte:“Drei mal Links ist ein Rechts.“ Und so kamen wir vom Atomausstieg zur Atomförderung zur Brückentechnologie zum Ausstieg und mal sehen, wo wir morgen stehen. Ein Punkt, den man im Moment oft hört, ist, dass so viele Dinge nicht gleichzeitig schief gehen können, um in deutschen Kraftwerken einen GAU auszulösen. Es wäre sehr unwahrscheinlich. Aber sind Unfälle bzw. Katastrophen nicht immer eine Verkettung unglücklicher Umstände? Sieht man das nicht gerade in Fukushima? Es ist völlig irrational jetzt mit Angst vor einer atomaren Katastrophe kopflos durch die Gegend zu rennen. Aber das heißt nicht, dass ein Atomaustieg nicht der richtige Weg wäre und auf die nächsten 100 Jahre bezogen, ist eine Katastrophe vielleicht unwahrscheinlich, aber ein unnötiges Risiko. Ich wollte eigentlich eine Lanze für Thorium Reaktoren brechen, da diese sicherer sind als unsere typischen Reaktoren. Ein Grund, warum wir sie nicht nutzen, ist dass sie für die Energieunternehmen zu teuer sind. Genau das ist das Problem, was ich mit der Energiediskussion habe. Die Risiken werden von marktorientierten, oft kurzfristig operierenden Unternehmen verwaltet. Bei all meiner liebe zum Kapitalismus, sollte eine Schmutzige Bombe nicht in den Händen von Unternehmen sein. Natürlich geht es den Unternehmen auch um Sicherheit, aber nur um die, die sie auch erfüllen müssen. Gut, dass Merkel alle AKWs überprüfen will oder? Das schöne am Begriff „Prüfen“ ist, dass er keine weitere Handlung impliziert. Wie ich von dpa-Mitarbeitern weiß, sollen zumindest Merkels Prüfungen wie folgt ablaufen: Jemand ruft im AKW an. Sie fragen, ob alles in Ordnung ist. Sie bekommen eine Antwort. Ende. Aber kommen wir zu den Thoriumreaktoren. Die Lanze breche ich jetzt nicht mehr, da ich erinnert wurde, dass man auch verantwortungsvoll mit atomarer Energie umgehen muss.  Zur Erklärung schaut einfach mal hier. Also was tun? Ich denke, es ist völlig falsch...

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Oh Schwester

Oh Schwester

Hey ich spiele ja jetzt auch schon seit längerem Warhammer und wollte mal ein paar Gerüchte loswerden. Eigentlich nur drei. Die sind schon bis auf eines etwas älter, aber da war mein Blog ja noch ungenutzt. Das erste wäre, dass die nächste Version der Warhammer 40.000 Regeln im laufe der zweiten Hälfte des nächsten Jahres kommt. Das verblüffendste daran ist, dass die Starterbox keine loyalen  Marines beinhalten soll. Diese beiden Gerüchte kommen aus einer relativ zuverlässigen Quelle. Also keiner Deutschen ;). Jetzt betreten wir den Bereich der dreckigen und unsicheren Gerüchte. Es wird gemunkelt, dass die Starterbox eine ziemlich andersartige Kombination enthält und zwar Schwestern gegen Chaos Space Marines. Das wäre ja was. Auch wenn ich Marine-Fan bin, ich würde gerne mal gegen etwas anderes antreten als Marines. Deswegen würde ich mich freuen, wenn die anderen Rassen gepusht werden würden. Dann habe ich noch was für euch, frisch aus 2. Hand. Bei Blood of Kittens hat ein Nutzer ein Dokument gepostet. Angeblich aus dem Testspielcodex der Schwestern. Was ich davon halte? Ich gebe, solange nicht mehr Seiten auftauchen, nicht sehr viel darauf. Im Gegensatz zum leaked Codex der Grey Knights, sieht die Seite anders formatiert aus. Das Bild sieht mehr aus, wie ein kleiner Teaser, als hätte GW es absichtlich verbreitet und genau das kann ich mir bei bestem Wissen nicht vorstellen. Allerdings sieht man am linken Rand, dass das Bild durch die Falz beim Fotografieren verzerrt wurde. Bindet GW Testspielcodizies? Beim Item „Blood of Martyrs“ wurde das „r“ vergessen. Das kann allerdings auch mal in einem Testspielcodex passieren. Mit anderen Worten: Ich extrem skeptisch. Ich denke, dass das Datum der nächsten Editon stimmt. Ich glaube der Quelle auch, dass es keine Space Marines im Starter gibt. Einfach, weil er immer recht hatte. Der Rest ist Gemurmel. Kann stimmen, muss aber nicht. Hier die...

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