Artikel von Februar, 2009

Achtung, die Hesse' kommen.

Vor ein paar Wochen, wurde deutlich gesagt, dass Roland Koch bewußt wäre, dass er nur wieder Ministerpäsident geworden sei, weil dem Land Alternativen und nicht, weil seine Person ihn so auszeichnet. Sein Wahlkampf (der erste, vor den Neuwahlen) bestach damals dadurch, dass er anscheinendüberhaupt keinen Plan hatte. Die Idee, sich wirklich um sein Wahlergebnis kümmern zu müssen, schien fremd. So wurde getan, was in der Politik leider (fast) immer funktioniert. Es wurde ein Feind geschaffen, gegen den sich verbrüdert werden musste. Ein allgegenwärtiger Feind, ist immer das Beste. So kamen natürlich Videospiele dran, aber auch Jugendliche als solche, da der Jugend die Gewaltbereitschaft innewohnt. Den Dritten Eckpunkt, habe ich leider vergessen. Jedenfalls, kam die Botschaft nicht gut an, selbst bei den Stammwählern. Deutlich gebückt, aber froh nahm er das Ergebnis der Neuwahl an. Er ist unter den Schlechten, die beste Alternative. Diese Rolle schien ihm bewußt zu sein. Aber in der Politik ist das so eine Sache mit dem Langzeitgedächtnis. Wenn die alte Leyer immer wieder durch demokratisches Unverständnis auffällt, warum sollte er das nicht auf dürfen. Anstatt sich seiner Rolle weiter zu fügen, greift er nun die an, die ihm diese Rolle unter die Nase halten, nämlich das ZDF. Mehr brauche dazu nicht zu sagen, da der Artikel des Spiegels, ausnahmsweise ganz gut darstellt, warum es geht. мебели стара загора .: Bullet for my Valentine – Scream, Aim, Fire...

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Kopf sucht Hirn: Spiele in den Medien

Mal wieder ein kurzer Beitrag aus aktuellem Anlaß. Es scheint, als wäre die Spielewoche in den digitalen Zeitschriften los gegangen. Erst titelt die Welt „Videospiele? Nur noch Mainstream!“ völlig zu Recht, wie ich finde, dann zieht der Spiegel nach mit „Alien-Schlächter romantisieren die Weltkriege„. Dabei wird Killzone 2 als kriegsverrherlichendes Spiel mit Schwarz/Weißblick beschrieben. Ein Spiel, dass der deutschen Propaganda im 1. (und wohl auch 2.) Weltkrieg gefallen hätte. Die anderen sind böse, wir sind die Guten, wir töten sie, weil wir besser sind. GTA 4 wird Killzone 2 gegenübergestellt. GTA sei eine ausnahme, von diesem simplen Schema mit richtigen Charakteren, anstelle von Feindbildern. Da musste ich zuerst an GTA San Andreas denken. Wo shizzle my nizzle mit meinen Niggern (der Begriff stammt aus der Selbstbezeichnung der Protagonisten im Spiel) ein paar Bitches rapen wollte, aber dann von anderen Fuckern gestört wurde, die meine Hood terrorisierten. Die wollten doch wirklich hier Crack verkaufen, dabei gehörte mir der Markt an Crack und Heroin. Solche Schüffte. Aber in GTA 4 sieht es anders aus. Als illegaler Einwanderer bringe ich Leute um, weil mein Spielsüchtiger Bruder schulden hat. Cops und Passenten nerven nur, die müssen sterben. Ob ich nun töte, um mein Land zu verteidigen oder töte, weil ich Geld brauche, ist beides gleich schlecht. Killzone 2 versucht den Krieg möglichst hart darzustellen, in Reviews wurde wiederholt gesagt, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Aber es bleibt einem selbstüberlassen zu fragen, wer eigentlich böse ist. Man muss wohl Dinge gegen sein eigenes Gewissen prüfen und nicht einfach soübernehmen. Aber da hat der Spiegel wohl versagt. Oder es liegt daran, dass sie in andren Artikeln Werbung für GTA 4 machen und noch nicht für Killzone 2. .: Die Ärzte – Schunder Song...

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History is Entertainment

Auch wenn ich den Spiegel nicht mehr gerne mag, ich kann nicht oft genug sagen, dass ich die „eines tages“ Sektion gut finde. Der Artikel heute ist sehr lesenswert, irre und vollkommen unglaublich. Genau aus solchen Gründen studiere ich Geschichte. Der Playboy, der Raketen brachte @ Spiegel.de .: Weird al Yankovic – White and Nerdy...

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Valentinswahnsinn

Du hast mal gesagt, dass Du gar nicht weißt, wie Du mit allen konkurrieren sollst. Dass hier immer so viel Positivesüber alle Frauen stand und dass ich gar nicht so viel Gutesüber Dich schreiben kann. Damit hast Du sogar Recht. Wie könnte ich gut davon schreiben, dass Du Dich selbst unterschätzt und immer viel kleiner machst als Du bist. Wie könnte ich positiv davon sprechen, dass Du den Menschen, den ich am meisten respektiere beleidigst. Wenn jeder Mensch sich so auf seine Fehler konzentrieren würde, wie Du, wären alle anderen Menschen viel hässlicher. Jeder Mensch hat Fehler, aber nicht jeder Mensch hat gute Seiten. Ich bin so froh, dass es Dich gibt. So froh, dass jemand bei mir ist, mit dem ich alles teilen kann. Jemand der stehen bleibt und sich schützendüber mich beugt, auch wenn es ihn selbst verletzt. Ich kenne niemanden, der so gutmütig und liebevoll ist wie Du. Du hast den Anspruch immer möglichst perfekt zu sein, misst Deine schlechten Seiten an den besten der Anderen. So fair wie Du zu allen bist, so unfair bist Du zu Dir. Dabei gibt es nichts Schöneres als einfach nur bei Dir zu sein. Ich wünschte, Du würdest Dir so sehr vertrauen, wie ich Dir. Ich wünsche mir, Du könntest Dich sehen, wie Du bist, Dich mal in meinen Augen spiegeln. Nicht nur gute oder schlechte Seiten, sondern Dich als Ganzes. Natürlich gibt es auch Probleme, aber ich bin jedenfalls nicht wegen der Probleme mit Dir zusammen. Ich bin gerne bei Dir, weil Du mich zum Lachen bringst, weil ich gerne mit Dir Rede. Egal ob man einen Löffel holen geht oder Verkäufer freundlich verabschiedet. Durch Dich wird lustig, was sonstöde wäre. Du bedeutest Spaß (und Chaos). Durch Dich entwickele ich mich weiter. Du zeigst mir Dinge, die ich noch nicht kannte und bringst mich auf Ideen, die ich sonst nie sehen könnte. Vor Allem gibst Du mir die Kraft zu verwirklichen, was ich mir vornehme. Du inspirierst mich kreativ zu sein und gibst mir die Energie weiter zu gehen, auch wenn ich sonst nicht mehr könnte. Schade ist nur, dass Du Dir oft keine Schwäche erlaubst und ich Dich so selten tragen kann. Ich bin froh, dass es Dich gibt. Durch Dich bin ich ein Ganzes, das sonst nur eine kaputte Hälfte wäre. Ich freue michüber die vielen Orte, wo Du mein Leben bunter und wärmer gemacht hast....

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Wieder die alte Leyer

Meine Lieblingspolitikerin Ursula von der Leyen, zeichnet sich mal wieder als Kandidat für eine Serie „Hitlers Helfer – Verteidiger eines Erbes“ aus. Leider hat Guido Knopp wohl zu tun und ich beschäftige mich anderen Gebieten der Geschichte. Jedenfalls hält sich das aber nicht davon ab, weiterhin zu versuchen, die Demokratie abzuschaffen. Nicht nur der Bund Deutscher Mädchen wäre stolz. Internetsperren ohne gesetzliche Vorlage auf Golem.de Ohne gesetzliche Vorlage bedeutet in dem Fall auch ohne Prüfung des Sachverhalts im Sinne des Grundgesetz. Also absolute (im Sinne von losgelöst) Kontrolle, die vom Staat ausgeht und nicht vom Volk. Das fällt für mich hierunter: Extremismus .: Metallica – Bad Seed...

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