Wenn das Gras wächst

Regelmäßig schreibe ich hier schon lange nicht mehr. Auch wenn schreiben meine Leidenschaft ist, ist sie nicht die einzige. Die letzten Monate ist immer wieder etwas passiert, die Tage schienen immer kürzer zu werden und die Stunden liefen nur so davon. Stress ist dabei nicht, was ich meine. Stress, wie ich ihn kenne, fühlt sich anders an. Natürlich war viel los die letzten Monate. Der Vortrag in Minden, die Arbeiten für das vorhergegangene Semester, das Blockseminar, Steuern, Mieter und natürlich Sophie, die nur in dieser Liste zuletzt kommt.

Aber es war nicht der Stress. Ich habe mich in der Zeit leer und träge gefühlt. Alles war anstrengend, ermüdend und nichts aufheitern und befriedigend. Trotzdem hatte ich den Drang klarschiff zu machen, mich von altem Ballast zu befreien. So wurde dann langsam alles besser, auch wenn es weiterhin hoch und runter geht. Ich werde auf jeden Fall wieder mehr schreiben, es ist ein Teil von mir, einer der wichtigsten. Aber bis alles etwas besser läuft, wird es immer wieder zu kurz kommen.

Es fühlt sich an als fange ich ein neues Leben in meinem alten Leben an. Ich will nicht, dass sich vieländert, es eben auch nicht wichtig viel zuändern. Aber ich muss mein Leben wieder mehr aktiv leben und nicht von einer Aufgabe zur nächsten straucheln. Eben zum Leben gehört für mich auch das schreiben. Das reflektierenüber „Was zum Geier habe ich da gemacht?!“

Also viel Spaß und bis zum nächsten Geier. Ich räume hier weiter auf, alles inklusive mir.übrigens fange ich an wieder mehr Last.fm und Facebook zu nutzen. Sucht mich doch mal.

.: MC Frontalot – This Old man :.

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