Open(ing) Season

Heute wurde nach mehrjähriger Bauphase die neue Ernst August Gallerie eröffnet. Nach dem Vorbild amerikanischer Malls entstand direkt neben dem Bahnhof ein neues Einkaufszentrum. Ohne große Generalprobe werden nun Geschäfte und Shops, Verkäufer und Köche, Speisen und Getränke der Öffentlichkeit zum Fraß vorgeworfen.

Der erste Eindruck nach Betreten der Mall war ein gemischter. Es erinnerte mich schon an z.B. die Manhatten Mall in New York, aber die Geschäfte waren auf den ersten Blick von allem preislich von einem höheren Niveau. Alles was Rang und Namen hat, ist hier vertreten. Von Espritüber Hilfiger bis hin zu Svarovski. Der Eindruck, der vermittelt wird ist ein durchaus vornehmer. Aber wie viele Kunden können sich diesen auch Leisten?
Je weiter ich mir den Weg durch die Menschenmassen bahnte, desto mehr wurde das Bild aufgelockert. Auf den drei verschiedenen Ebenen finden sich neben Tommy & Co. auch andere Dinge. Es gesellen sich dieüblichen Verdächtigen hinzu. Nanu Nana, Buttlers oder Depot – für kreativen Kleinkram ist gesorgt. Reisebüros behandeln Fernweh und Gamestop sorgt für eine Befriedigung des Spieltriebs.

Besonders wichtig ist für mich vor allem immer eines: Das Essen. Wenn man an den reichlich vertretenen Kaffeemühlen vorbei geht (unter denen sich auch endlich ein Starbucks befindet), findet man neben der täglichen Dröhnung auch Nudeln, Unmengen an Eis, Kuchen, Shakes, Schokolade – und natürlich auch Sushi oder Burger. Obwohl ich im letzten Jahr besonders Sushi-Kritik betrieben habe, habe ich mich für heute ins Play Off gesetzt, einem Diner-ähnlich Fast Food Restaurant.
Es ist schneller zu Aufzuzählen was es hier nicht gibt, als umgekehrt. Es gibt kein dunkles Bier, außer Hefe und keinen Bacon & Cheeseburger, der aber auf Anfrage trotzdem gemacht wird. Es gibt natürlich Burger, Steaks, Pizza, Salate, Sandwhiches und allerlei Sidedishes. Aber neben umfangreichen Standardrogramm, gibt es auch Berliner Weiße und Orangina Roughe… für 1,97 Euro. Was heutzutage schon herausragend preiswert ist. Ein 200gr. Rumpsteak kostet z.B. 9,97, aber Beilagen weitere 1-3 Euro.

Wunderbar ist auch der WLAN Access Point mit kostenlosem Internet – sehr gut. Die Preise sind je nachdem was und wie man ist im mittleren bis schon fast günstigem Segment . Aber was ist mit dem Essen selbst? Ich hatte einen klassischen Cheeseburger und Onionrings. Das Fleisch war sehr gut, die Zutaten frisch, aber der Burger als Gesamtes nur mittel bis gut. Die Buns schmecken zwar gut, sind aber zu dünn und instabil um den Burger mit mehr als gutem Willen zusammenzuhalten. Dafür waren die Onion Rings aber sehr gut, besser geht es kaum. mäßigen Hunger ausreichend. Die Portion war vielleicht etwas klein für den Preis, aber für meinenInsgesamt die Burger im Lucky Stars Diner noch wesentlich besser, aber es gibt ja noch den Rest der Karte, den ich heute aber nicht probieren werde.

Ich lege jedem ans Herz mal im Play Off vorbeizukommen, sei es für einen Burger oder auf einen Kaffee mit einem Donut. Nebenbei könnt ihr dann im Internet surfen und selbst eure Gedanken zum Play Off veröffentlichen. Es bleibt aber natürlich abzuwarten, wie sich das Play Off nach der Eröffnung entwickelt und in wieweit der Schein vielleicht trügt.

.: Galloes – Belly of the Shark :.

1 Kommentar

  1. Das hört sich aber doch ganz gut an. Ich muss da auch mal rein.
    Depot *schwärm*, Doughnuts *sabber* und Starbucks *geil*…
    Und, wie war Gamestop nun? Hat Hannover endlich wieder einen guten Spieleladen?

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: