Keine Evolution in der Computergeneration

Heutzutage scheint sich fast jeder jugendliche mit Elektronik und elektronischen Medien aus. Alle haben Handys, Ipods und einen Studivz – Account. Aber im Seminarüber die Nutzung elektronischer Medien in der Geschichtswissenschaft prägte sich ein anderes Bild.

Computer sind zwar mehr Teil des Lebens der jungen Studenten (zu denen ich mich auch noch zähle), aber davon darf man nicht auf das Verständnis der Dinge schließen. Computer werden benutzt, um zu Chatten, eMails abzurufen, auch um Nachrichten zu lesen. Sie sind immer noch Anwender, Benutzer mancher Dienste, aber nicht mehr. Es besteht oft kein Interesseüber das schlichte benutzen eines Programmes hinaus. Eine größere Vertrautheit mit dem PC als solches und den Möglichkeiten entsteht nicht.

Man muss also stark unterscheiden und darf nicht verallgemeinern. Man ist vertraut mit Google, Web.de oder Studivz. Aber nicht mit Computern als solchen. Das Wissen wird auch nicht aufähnliche Diensteübertragen. Damit meine ich, dass zwar Expertise in der Nutzung von Google erarbeitet wird, aber eben nur für Google. Historicum.net, das eine deutlich bessere Adresse für manche historische Komplexe ist, kennt kaum jemand. Außerdem kann trotz der Erfahrung mit anderen Netzportalen, die Bedienung nicht gleich erschlossen werden.

Es ist oft als speichern die Menschen ihre Erfahrungen absolut. Also losgelöst voneinander. Erfahrungen mit  einer Suchmaschine wie Google, können schlecht auf Yahooübertragen werden. Man lernt es von neuem, stattähnliche Erfahrungen zuübertragen, zu vernetzen und zu nutzen.

Noch ein Mal: Man geht jetzt mehr mit dem Computer um, aber nur mit einzelnen Diensten. Es istähnlich wie mit Autos. Die meisten Menschen (in Deutschland) benutzen sie, aber ein verschwindend geringer Teil könnte eines Bauen. Also besteht wesentlich mehr Lehrbedarf, als es den Anschein hat und als man es in Lehranstalten oft wahrhaben möchte.

.: Gallows – In the Belly of a Shark :.

1 Kommentar

  1. Na, da arbeiten wir ja dran. Aber es stimmt schon. Man könnte sich das Leben sehr vereinfachen, wenn man die Medien in ihrer Gesamtheit anwenden würde, statt partiell.

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