Artikel von August, 2008

Eine Wundertüte voller Text und Magie

Wie schnell die Zeit vergeht, sieht man an der Häufigkeit wie oft bestimmte Daten wiederkehren. Wir nutzen Daten, Skalen und Formeln, um uns das Leben greifbarer zu machen. Mit dem Chaos können die meisten Menschen nicht umgehen. Alles muss greifbar, verständlich und in mundgerechten Häppchen sein. Aber es ist oft nicht so einfach etwas in diese Häppchen zu teilen, besonders weil das Leben zu groß und zu komplex ist, als das eine Person es verstehen könnte. Trotzdem sitze ich bei bewölktem Himmel mit Tiffy im Garten und mache mir gedankenüber das Leben. Die Schmetterlinge geben sich Mühe, es nach Sommeraussehen zu lassen und warum gerade immer wieder Spinnen auf mich herunterfallen, will ich gar nicht wissen. Ich habe im Moment gar keine Lust einen Blogeintrag zu schreiben. Ich schreibe lieber an meinen Hausarbeiten (ja, ehrlich!) undüberlege mal eine Kurzgeschichte zu schreiben. Mir fallen immer so viele Dinge ein,über die ich schreiben könnte. Von Horror bis Humor. Vielleicht kann ich das ja kombinieren? Wer denkt, ich soll mal eine Geschichte schreiben, kann das hier in den Comments hinterlassen. Bei vier Ja-Stimmen fange ich an, da hier aber immer gähnende Leere herrscht, bin ich aber sicher. Ja warum schreibe ichüberhaupt? Ganz einfach: Wenn dieses Posting erscheint, sind Sophie und ich ganze zwei Jahre zusammen. Deswegen auch die Einleitung. Auch wenn ich eher chaotisch angelegt bin, ich mag Jubliäen sehr gerne. Trotzdem kann man nicht alleine von der Zeit darauf schließen, wie groß die Leistung war, zwei Jahreüberstanden zu haben. Das klingt jetzt so, als wäre es ein Schicksalsschlag (in die Eier), dass wir zusammengekommen wären. Nein! Das war es nicht, aber es war eine sehr schwere Zeit. Wenn ich an meine Krankheit, Geld- und (noch bestehenden) Unisorgen denke. Dazu kamen ihre Probleme mit sich, mit mir, mit der Arbeit und den Freunden. Aber egal, wie es gerade um uns stand, wir waren immer füreinander da, haben für uns immer das ich zurückgestellt. Aber jetzt geht es darum zulernen auch ich im uns zu sein. Wenn man nicht weiß, wer man ist und wohin mal will, fällt es schwer, mit jemandanderem irgendwohin zu gehen. Man nimmt falsch auf, was der andere ausstrahlt und gibt schlecht wieder, was einen bewegt. Das macht es nicht leicht wasübereinander zu lernen und das muss man, immer wenn man eine Beziehung führt. Wie heißt es so schön: Man lernt nie aus. Aber gerade in Beziehungen wird das...

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Glückrad mit Buchstaben

Glückrad mit Buchstaben

Ich bereite mich gerade auf die Exkursion vor. Wer will mal raten oder wer weiß es? und .: Emilie Autumn – Second Hand Faith...

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Zwischen Idiotie und Ideen

Es ist mal wieder so weit, wie jedes Jahr, findet gerade die Games Convention statt. Auf der Spielemesse werden neben den neuesten Spielen und Spielchen auch wichtige industrierelevante Dinge besprochen. Wie jede Branche fragt sich die Spieleindustrie natürlich, wohin es in Zukunft gehen soll. Während die Umsatzstärkste Branche der Kulturindustrie zwar immer größere Gewinne macht, sieht man langsam, dass die Entwicklung auf der Strecke blieb (für mich seit gut 7 Jahren). Und auch, wie in jeder anderen Industrie,  hat jeder seinen Sündenbock, seine Sicht und seinen oft schon an Blindheit erinnernden Knick in der Logik. Auf der einen Seite sind Menschen wie Steve Meretzky, die sich für mehr Innovation und bessere Narration aussprechen. Die Spiele auch heute noch als Kulturgut ansehen, denn gerade wo sie ihre Akzeptanz im Kulturkreis bekommen, ist das kaum noch für die Entwickler selbst wichtig. Auf der anderen Seite stehen Leute wie Cevat Yerli von Crytek. Er sieht die Zukunft der Spiele in besserer Technik, realistischerer Grafik und macht die Konsolen als Bremse für die Entwicklung aus. Außerdem müssen Spiele effizienter und billiger Hergestellt werden, um eine höhere Qualität zu erreichen. Das würde man z.B. mit dem Auslagern von arbeitsintensiven Prozessen in Billiglohnsektoren schaffen. Meiner Meinung nach haben natürlich Leute wie Steve Meretzky Recht. Jedenfalls so lange, wie Menschen wie Yerli darauf pochen, dass Raubkopierer an allem Schuld sind. Seiner Meinung nach hat Crysis sich so schlecht verkauft, weil es nur kopiert wurde. Dass es durch einen hübschen aber schlechten Engine auf 90% aller PCs unspielbar war, hatte natürlich nichts damit zu tun. Auch nicht, dass der Kopierschutz nicht mal Originale erkannt hat. Selbst wenn man es konnte, hat man, besonders bei niedrigen Details, gemerkt, dass das Spiel nichts kann. Die KI war dumm wie stroh und die Story war so flach, dass sie nicht mal der KI gefallen hätte. Außerdem sehe ich nicht ein, Prozesse auf Billiglohnprogrammiersklaven auszulagern. Man könnte sich einfach auch mehr Ideenüber Konzepte machen und den Gewinnanteil der Publisher verkleinern. Ich sehe schon eine Zeit kommen, in der statt Baumwohle Code angebaut wird. .: Weid al Yankovic – All about the Pentiums...

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Neue Brille

Neue Brille

Me, Myself and I Ursprünglich hochgeladen von chaosphoenx Meine neue Brille ist da! Yay. Ich sehe also bin ich! .: Celldweller – Switchback...

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Von der Macht der Blogs

… als Kriegswaffe, Propagandamittel und Leitmedium. Ich möchte mal wieder auf einen Spiegelartikel verweisen. Schön sind auch die Stellen, die die Autoren nicht unterstreichen, aber trotzdem wichtig sind. Mal wieder ist zwischen den Zeilen lesen angesagt, nicht nur für Historiker und Soziologen. Gathmann, Meiritz, Sonnberger: Wie die Wahrheit den Krieg verlor. Und noch Musik .: Smashing Pumpkins – Doomsday Clock...

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