Paradoxe Logik

Es gibt schon Dinge, die einem den Geist verdrehen können. In dem Fall sind es mal wieder Kommentare aus der Spiele-Branche. An nicht vielen anderen Plätzen könnte im Moment ein Wegfall von Inhalten als Feature dargestellt werden. Das schlimme ist, daß sich das Gefühl aufdrängt, sie glauben an diese Aussagen. Immerhin wird bei Nintendo nicht verstanden, warum Spieler das Spiel Animal Crossing, nicht als Hardcore Spiel ansehen. Vielleicht war das auch nur eine Andeutung, das ein Tamagotchi heutzutage den maximal möglichen Tiefgang bietet, der noch zu erreichen ist. Es ging heute mit einem Review, nein zwei Reviews, zu Soul Calibur 4 los. Soul Calibur ist ein Beat’em Up, das sich immer durch eine schöne Story und eine damit verbundene Charakterentwicklung auszeichnete. Das war praktisch das Markenzeichen der Serie.

In einem Videoreview von IGN.com hörte ich ganz versteckt in einem Nebensatz die Andeutung, das der Storymodus eher kurz sei, was aber in Wirklichkeit toll ist.

Dann im Review von Gamespy.com wurde das ganze so ausgedrückt:

As for other things Soulcalibur, the single-player modes, hardly the series‘ strongest suit, are a little better this go-round. That’s mainly because they’re fairly stripped-down and devoid of the overly elaborate devices that served to bloat past incarnations. Story mode is remarkably short; some might gripe at the five-round experience, but it cuts to the chase and give us what we want: the fast track to some gorgeous cinematics. Arcade mode is a bit longer, with a few more rounds tossed in for good measure, but it’s the simplistic Tower of Lost Souls that, despite its minimalist approach, works better than the clunky pseudo-RTS of Soulcalibur III’s Chronicles of the Sword. It’s a bit tougher, too. If you want to treasure hunt, you’ll have to meet certain victory parameters, which are often easier said than done.

[…] the single-player modes, hardly the series‘ strongest suit […] ich kenne da einige, die widersprechen würden. Es ist nicht nur toll, das nicht so viel drin ist, sondern alle Sprechen gerneüber Hilde, die so unwahrscheinlich gut ist, dass es auch unwichtig ist, wenn die Gastcharaktere (drei Jedis) das Spielgefühl kaputt machen, weil sie viel zu gut im vergleich zu den anderen Charakteren sind.

Aber was will man erwarten, wenn Marktforschung Kreativität und Innovation ersetzt. Es kommt nur noch darauf an, was sich gut verkauft. Das wird dann so lange stream-lined bis es alles eine gleiche graue Masse ist. Aber an der Stelle möchte auf die Kolumne von Jörg Luibl verweisen, der das ganze hier sehr schön dargestellt hat.

Ansonsten bleibt nur noch das Wundern, aber das Spielen auf der Strecke.

.: MC Front-a-lot – This old man :.

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