Artikel von Juni, 2008

Nachtrag: Medien Assassine

Nur kurz ein Nachtrag. Warum wird eigentlich in einem Beitragüber das Veto Irlands zum Lissabon Vertrag minutenlang darüber gerade, dass Merkel sich ja so für Fußball  interessiert und vom Pressesprecher Infos aufs Handy bekommt. Bezahle ich eigentlich Merkels Fußball Infos bei 80 Mio fürs Bundespresseamt mit?  .: In Flames -Pinball Map :.

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Pressefreiheit & Spielewertungen

Nachdem ich michüber IGN so ausgelassen habe. Hier noch ein Beispiel. Atari will 4players.de wegen einer schlechten Wertung verklagen. 4Players hat sich nicht von Presse Embargos und Richtlinien beschneiden lassen und Journalismus betrieben. Dafür gibt’s Ärger, denn Ehrlichkeit ist nicht gut fürs PR. 4players.de – Alone in the Dark Test 4players.de – Blogüber Atari Krawall.de – Atara verklagt 4Players nach 68%-Wertung  .: In Flames – Touch of Red...

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Medien Assassine

Ich bin mal wieder auf einen sehr guten Spiegelartikel gestoßen, der die Medienpolitik  von Angela Merkel behandelt.  Während Schröder wohl eher ein Medien-Rambo war, ist Merkel mehr eine Assassine. Sie operiert im Schatten, agiert versteckt und zieht da die Fäden, wo es die breite Masse nicht sieht. Und es funktioniert. Die CDU scheint vor allem das Motto“Wir sind nicht die SPD“ in ihrem Politprogramm stehen zu haben. So haben sie damals sehr viele Stimmen gefangen und auch heute punkten sie dadurch. Wenn in der großen Koalition etwas negatives passiert, dann wegen der SPD. Wer istüberhaupt daran schuld, dass heute alles so ist? Natürlich, die SPD. Mir stellt sich ab und zu die Frage, was die CDUüberhaupt tut, außer nicht die SPD zu sein. Noch habe ich keine Antwort gefunden. Natürlich haben 16 reformarme und inovationslose Jahre CDU Führung nicht dazu beigetragen, dass alles so gekommen ist, wie es eben kam. Nein das war alleine die Schuld der SPD und so hält sich die CDU im Umfragetief noch ziemlich gut. Det is keen Bild hier! – Spiegel.de Natürlich war das eben größtenteils Ironie. Aber leider ist Ironie nicht die einzige Art mit dem Frust umzugehen. Macht es bitte besser! Demokratiefrust bereitet Nährboden für Neonazis .: Die Ärzte – Schrei nach Liebe...

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Alles Gute kommt von Oben?

Ich sitze gerade im Garten und Arbeite an der WikiStudie. Ohne Rücksicht auf meine akademische Tätigkeit, wollte mir die Natur etwas zeigen. Ja, ich weiß jetzt, auch Nagetiere kommen in den Himmel. Bis sie fallen. Quiiiek, quiieek, quuööörrrght, qiiieeeewwiietiwiieeek mit dieser allgemein bekannten Grußformel kündigte sich gerade eine Gabelweihe (Rotmilan) an, bevor sieüber meinen völlig entsetzten kreiste. Während meinen Katzen nicht mal mehr einfiel sich vor Ratlosigkeit zu putzen (Katzen denken normalerweise, wenn sie beschäftigt aussehen, sieht man die großen Fragezeichen in ihren Augen nicht). Die Gabelweihe oder besser ihr Kreischen wurde aber noch von dem Quieken einer Maus, die sie in den Fängen hielt,übertönt. Spätestens als meine Katzen auch das bemerkten setzten ihre Gehirne zeitweise aus und verloren die Kontrolleüber ihre Unterkiefer. Während ihre Augen ratlos hin und her schnellten, klapperten ihre Unterkiefer im Takt. Ihre zarten Nervenkostüme sollten ein weiteres mal auf die Probe gestellt werden. Als ich die Katzen im Blick hatte, hörte ich ein leises „Fffssffump!“. Der anscheinend angetrunkene oder einfach tollpatschige Vogel hat beim Kreisen seine Beute verloren. Die enorme Druckwelle des Aufschlags warf die Katzen zurück, bis ins Haus hinein, wo sie sich mit meinem kränklichen „Miioooww“ verschanzten. Gut – vielleicht war es keine Druckwelle und meine Katzen sind einfach nur feige. Während der Vogel seine Beute nach einem gekonnten Sturzflug ein zweites mal Ergriff und von dannen flog, bemerkte ich, dass Mäuse selten aussehen wie eine Presswurst mit Stummelbeinchen. Nein diese Gabelweihe hatte ein Meerschweinchen erbeutet. Irgendwo in irgendeinem Freigehege ist jetzt ein leerer Platz und ein Vater versucht der kleinen Lisa jetzt zu erklären, warum Knöpfchen weggelaufen ist....

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26 Jahre

Wenn ich mir meinen Blog so ansehe und ein Resumé der letzten Monate mache, dann muss ich feststellen, dass ich im Gegensatz zu früher, viel weniger Persönliches beschreibe, erzähle und verarbeitet. Falls ich es dann doch tue, hängt es meistens mit der Uni zusammen. Nun habe ich morgen Geburtstag und da bietet sich an etwas in sich zu blicken undüber die verlorene Jugend zu reflektieren. Heute istübrigens Freitag (06.06.08), aber ich komme sicher heute nicht dazu den Beitrag fertig zu schreiben und zu posten. Also seht ihr morgen, etwas von gestern. Praktisch, wie eine Zeitung und im Bezug auf die Aktualität, ein Widerspruch zum Internet. Aber auch hier dürfen semi-aktuelle Dinge von gestern stehen, irgendwann kommt es wieder in Mode. Ich bin jetzt bald 26 und kein bißchen Weise – oder eher kein bißchen Erwachsen. Ich habe mich ganz anders entwickelt, als ich einmal gedacht habe. Immerhin bin ich jetzt kein Informatiker, sondern ein von Technik faszinierter, an Menschen interessierter Historiker. Angehender Historiker. Ach Titel sind auch wirklich nur Schall und Rauch. Ich analysiere, verstehe und erkläre gerne Sachverhalte. Das ist was ich tue, mag und kann. Ich werfe gerne Fragen auf, auch die, die ich selbst nicht beantworten kann. Fragen helfen dabei sich weiter zu entwickeln und da es kaum noch natürliche Auslese gibt, brauchen wir eben Probleme und Lösungen, um voranzukommen. Wie gesagt, ich schreibe sehr wenigüber mich. Wahrscheinlich weil mich andere Dinge beschäftigen. Andererseits auch, weil die Dinge, die mich angreifen nicht durch schreiben gelöst werden können. Ich reflektiere immer noch viel. Zum Beispielüber die Probleme mit Sophie. Aber das sind nicht viele Probleme, sondern wenige mit einer ungebrochenen Kontinuität. So hilft im Moment nur weiter gegen Windmühlen zu kämpfen, auch wenn das nicht viel bringt. Manchmal muss man es einfach tun, egal ob es vieländert oder nicht. Auch wenn man damit Don Quijotes Pfad folgt, immerhin verzweifelt man nicht und bleibt stehen. Und sonst? Sonst nagt immer noch das Studium an mir, besser gesagt meine Arbeitswut. Ich mache gerne viel, ich kann viel machen, aber wenn es nicht viel sinnvolles zu tun gibt, kommen die Zweifel an mir. Natürlich kann man nicht immer nur das tun, was einem Spaß macht. Darum geht es nicht, herrje dann würde ich auch nie wieder was im Politischen Institut machen. Für mich braucht alles einen Sinn. 14 Stunden die Woche dazusitzen und intellektuell zu Schlafen, das hat keinen Sinn....

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