Wildwechsel

Im Moment stehe ich da, wie ein Reh (oder eher ein stattlicher Hirsch – RrRrrrRrr) vor den beiden grellen Scheinwerfern eines 15-Tonners. Es wäre sinnvoll aus dem Weg zu gehen, aber es geht nicht. Ich denke daran, was ich noch alles machen will. Es warten zwei alte und ein neues Blogposting. Dann eine Studieüber die deutsche Wikipedia und einige Abrechnungen. Aber alles was ich sehe ist der Laster, der auf mich zuheizt. Von den ernsten Sachen abgesehen, würde ich gerne mehr Basteln, Spielen und Freunde sehen. Kino, Fastfood und Cocktails wären auch eine Alternative.

Der Laster ist wohl meine Prüfung,über die ich noch nicht viel weiß, ausser dass ich bald ist. Ich habe keinen Termin, kein Thema und keinen Ort. Ich weiß, dass es Anfang März ist, das ist doch schon mal was. Alles andere erweißt sich, wie schonöfter erwähnt, sehr schwer. Es scheitert wieder an der Kommunikation. Dabei ist eine Email immer noch ein missverstandenes Medium. Ich dachte immer, man könnte sie nutzen, um Dinge zu klären, aber da liege ich wohl falsch. Klar ist es persönlich besser, aber manchmal geht es nicht.

Genau wie dieses Mal. Anstatt dass man per Email einen Termin für ein Gespräch abspricht, musste ich nach Hannover, mich in die Sprechstunden-Liste eintragen,  nur um dann festzustellen, dass alle Termine bis Ende März ausgebucht sind. 80 Minuten Fahrt umsonst. Eine Terminabspracheüber StudIp zu machen, wäre wohl zu innovativ. Naja, jetzt haben ich einen Sondertermin und hoffe, dass ich (jetzt noch mal 10 Tage später) endlich klären kann, was denn eigentlich in meiner Prüfung dran kommt, außer „Politik“.Ich muss mich einfach mal wieder zusammenreißen und die anderen Sachen erledigen. Selbst, wenn ich einfach nichts mache und die Zeit genieße. Nur auf die Scheinwerfer starren ist definitiv sinnlos.

Ich mache am besten das, was ich kann. Den Kopf senken, Anlauf nehmen und dem Laster einen guten Aufprall bieten. Am Ende stehe ich sowieso noch.

.: He is Legend – Stampede :.

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