Und täglich grüßt das Murmeltier

Kaum fängt das Jahr an, geben sich Streß, Krankheit und Ärger die Klinke in die Hand. Letzte Woche von Sophie’süberViren dahingerafft und heute bin ich kurzatmig und habe Bauchweh. Die letzte Zeit war, wie erwähnt stressig. Ich habe zwar angefangen ein Blogposting zu schreiben, aber Interessen, Meinungen und Themen kämpfen noch um die Vorherrschaft. Auf jeden Fall ist es positiv zu verbuchen, dass ich mich endlich zur Zwischenprüfung angemeldet habe. Ich meine, versucht habe ich es schon seit Dezember, aber bürokratisch möglich, wurde es erst am letzten Tag des Anmeldungszeitraums. Da ist es dann auch Sophie zu verdanken, dass es geklappt hat, weil sie schnell für mich dort hin rannte :-). Danke sehr.

Alles in allem muss ich sagen, dass dieses Jahr, wie jedes andere ist. Ich bin froh darüber. Alles geht seinen Lauf. Egal welches Jahr wir schreiben, es wird immer Schönes und Scheußliches geben. Es geht darum, das Schöne zu genießen und das Scheußliche zuändern. Ich denke nicht, dass wir die schlechten Dinge irgendwann ausradiert haben, es sei denn, wir befinden uns in einer dystopischen, totalitären Zukunftsvision, die unweigerlich auch ihren unbezahlbaren Preis hätte.

Arpo pos Zukunftsvision. Nachdem der Spiegel letztes Jahr feststellte, das unser Reallohn auf dem Niveau des Endes der Achtziger ist, kommt es für andere weitaus schlimmer.  Es wird immer klarer, dass Eingliederungshilfen nach Hartz IV eher dazu genutzt wird ehemalige Arbeitslose in geringfügigen Jobs zu parken, die ihren Lebensunterhalt nicht decken können. Während für eher das Motto „Armut trotz Arbeit“ gilt, sichern sich die Arbeitgeber billige Arbeitskräfte. Wie gesagt, jedes Jahr gibt es Schönes und Scheußliches.  Sowas sollte ganz oben auf einer Änderungsliste stehen.

Für mich steht jetzt erstmal oben, meine Bauchschmerzen zuändern.

.: Suburban Tribe – Nevermore :.

1 Kommentar

  1. Bitte schön! Ich frag mich aber doch noch, ob dein Danke ironisch gemeint war. 😉

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