Artikel von Januar 21st, 2008

How to be elite?

So, die Bauchschmerzen müssen warten. In Digireg hat mich wieder ein Stein angestoßen, um einen Beitrag zu schreiben. Es geht um das neue Logo, der StreitnizLeibniz Universität Hannover. Abgesehen davon, dass ich die Zahlenreihe durchaus hübsch finde, gefällt mir der Rest des Logos und dessen Charakter nicht. Die Bedeutung ist bei genauerem hingucken klar. Das Universalgenie Leibniz legte den Grundstein für die Informatik, die universelle Kommunikation und auch alle computergestützten Wissenschaften. Es geht hier nicht um Kekse, sondern den Versuch der Uni Hannover sich mit Leibniz als etwas herausragendes zu legitimieren. Hier wird sich auf den Grundstein einiger Wissenschaften berufen, aber durch den engen Fokus des Logos auch viele andere Wissenschaften außen vorgelassen. Es scheint ein bisschen den Charakter eines „Wir gehören zur Elite“ Logos zu haben. Allerdings finde ich die Scheinheiligkeit dieses Versuchs durchaus ketzerisch. Während sich auf einen großen Wissenschaftler berufen wird, werden angehende Wissenschaftler von der Uni geworfen, weil ihr Studiengang den falschen Namen trägt. Statt der Lehre scheint sich diese Uni dem Prestige verschrieben zu haben. Worum geht es hier eigentlich? Die Forschung, gute Standards oder pubertäre Profilierung? Schade, dass wir nicht Leibniz fragen können. Ich denke nicht, dass er verstanden hätte, warum Wissen auch den richtigen Namen tragen muss. Ist Leibniz ein Vorbild für die Universität Hannover oder deren ganz persönliche Prostituierte? .: Garbage – Androgyny...

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Kaum fängt das Jahr an, geben sich Streß, Krankheit und Ärger die Klinke in die Hand. Letzte Woche von Sophie’süberViren dahingerafft und heute bin ich kurzatmig und habe Bauchweh. Die letzte Zeit war, wie erwähnt stressig. Ich habe zwar angefangen ein Blogposting zu schreiben, aber Interessen, Meinungen und Themen kämpfen noch um die Vorherrschaft. Auf jeden Fall ist es positiv zu verbuchen, dass ich mich endlich zur Zwischenprüfung angemeldet habe. Ich meine, versucht habe ich es schon seit Dezember, aber bürokratisch möglich, wurde es erst am letzten Tag des Anmeldungszeitraums. Da ist es dann auch Sophie zu verdanken, dass es geklappt hat, weil sie schnell für mich dort hin rannte :-). Danke sehr. Alles in allem muss ich sagen, dass dieses Jahr, wie jedes andere ist. Ich bin froh darüber. Alles geht seinen Lauf. Egal welches Jahr wir schreiben, es wird immer Schönes und Scheußliches geben. Es geht darum, das Schöne zu genießen und das Scheußliche zuändern. Ich denke nicht, dass wir die schlechten Dinge irgendwann ausradiert haben, es sei denn, wir befinden uns in einer dystopischen, totalitären Zukunftsvision, die unweigerlich auch ihren unbezahlbaren Preis hätte. Arpo pos Zukunftsvision. Nachdem der Spiegel letztes Jahr feststellte, das unser Reallohn auf dem Niveau des Endes der Achtziger ist, kommt es für andere weitaus schlimmer.  Es wird immer klarer, dass Eingliederungshilfen nach Hartz IV eher dazu genutzt wird ehemalige Arbeitslose in geringfügigen Jobs zu parken, die ihren Lebensunterhalt nicht decken können. Während für eher das Motto „Armut trotz Arbeit“ gilt, sichern sich die Arbeitgeber billige Arbeitskräfte. Wie gesagt, jedes Jahr gibt es Schönes und Scheußliches.  Sowas sollte ganz oben auf einer Änderungsliste stehen. Für mich steht jetzt erstmal oben, meine Bauchschmerzen zuändern. .: Suburban Tribe – Nevermore...

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