Artikel von Oktober, 2007

Warhammer Apokalypse

Endlich mal ein entspannter Blogeintrag. Wobei es Samstag eigentlich alles andere als entspannt war. Aber ich maule mal nichtüber die Uni, Politik oder Menschen. Jetzt geht es nur um Hobbys, da ich mir erlaube noch welche zu haben. Aber keine Sorge, bald geht es hier mit den Themen „Moral & Computerspiele“ und „Machtentzug“ weiter. Heute dreht sich alles um den Apocalypse Event von Warhammer 40.000. Die Apokalypse kam Samstag nach Deutschland und brachte Tod und Verderben. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen, die Seite der Zerstörung hat gewonnen. Die geballte Macht der sonst verfeindeten Völker der Chaos Space Marines, Tyraniden und Tau waren einfach zu stark für die Verteidigungsmacht der Space Marines und den Streitkräften des Imperiums. Absender: Tantalus IV, Kommandopanzer der Dark Angels, Unteroffizier Philipp Nordmeyer Empfänger: Subsektor –Verwaltung Neu Triest, Seine Eminenz Herron Jacobus IX. Ziel: Neu Triest Datum: 4709000.M41 Telepathischer Kanal: spam AT chaosphoenix DOT de Querverweis: NT/1601/Kampfbericht ++++ Kampfbericht ++++ Schon am Anfang zeigte sich, wie verschieden die Streitkräfte waren. Eine riesige mechanisierte Kompanie des Imperiums bahnte sich ihren Weg durch die Vegetation. Trotzdem fiel diese enorme Streitmacht gar nicht weiter auf. Von weitem sah man nur eine kleine Staubwolke, die sich vor den Füßen des riesigen Kampftitanen ausbreitete. An seinen flanken folgte ein schon fast kleiner Scouttitan, unterstützt von einer gepanzerten Speerspitze und Frontbrecherschwadron der Dark Angels. Schon fast unbemerkt fraßen sich die Ketten einer zweiten Kompanie in den steinigen Boden, während sich Space Wolfs und Ultra Marines in denüberresten der geplünderten Stadt und im nahe liegenden Wald Schießstände einrichteten. Doch die aufmarschierende Streitmacht der Zerstörungübertönte selbst die donnernden Schritte der Titanen. Zwar konnte man auch bei dieser verfluchten Armee große Kampfmaschinen entdecken, aber es war die Masse an Infantrie, Bestien und Kampfanzügen, die die Erde zum erzittern brachte. Der Putz bröckelte in urbanen Stellungen der Marines. Beide Armeen warteten auf den richtigen Moment. Die Zeit schien still zu stehen. Letzte Gebete wurden gesprochen, letzte Pakte geschlossen. Und dann brach die Hölle los. Vindikatoren und Landraider preschten auf die feindlichen Stellungen zu. Das Minenfeld bemerkten sie zu spät, aber bis auf ein paar Kratzer konnten die Minen nichts ausrichten. Die Maschinengeister waren voller Zorn, sie würden nie wanken, sie würden für immer Dienen und davon wird sie auch jetzt nichts abhalten. Titanen und Baneblades hinterließen nur Asche durch die dieüberlebenden Chaos Marines stürmten, um den Soldaten des Imperiums ihr Leben zu nehmen. Eine kleine...

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Feindbilder

Was Menschen zusammenschweißt, sind oft Feindbilder. Der Feind meines Feindes ist mein Freund ist ein altbewährter Grundsatz. Dabei sind die Gründe dafür, warum jemand/ etwas ein Feind ist, so vielfältig wie Menschen, die Feinde haben. Wobei der Begriff „Feind“ oft etwas zu hart ist. Sündenböcke, Antagonisten, Pechvögel, Randgruppen und immer wieder beliebt die Vertreter des Neuen. Das sind die vermeintlichen Teufel gegen sich die Allgemeinheit einschwören kann. Nichts hilft besserüber den Frust, die Fehler und das Grau des eigenen Alltags hinweg, als wenn man mit den Bekannten und Freunden, den Kneipenkollegen und Friseusenüber die aktuellen Feindbilder lästern kann. Ganz aktuell in der Topliste ist die GDL und deren Mitglieder. Sie streiken für mehr Lohn und bessere Arbeitsverhältnisse. Dabei spielen die Forderungen und Verhältnisse eine untergeordnete Rolle. Das wichtigste an dem Streik ist der Streik an sich. Alleine das ist ein Ärgernis. Sie verursachen Komplikationen, sie brechen aus ihrer Ordnung aus und die Menschen müssen sich darauf einstellen. Selbst wenn sie einen Stundenlohn von 25 Cent hätten, wären die Deutschen, die sich darüber aufregen, jetzt genauso sauer. Es geht nicht um die Verhältnismäßigkeit der Forderungen, sondern dass sie den Widerspruch vagen. Nonkonformisten! Ketzer! Hexe, Hexe! Die französische Lokführer Gesellschaft in Sympathie und Eigenmotivation von Mittwoch Abend bis Freitag Morgen gestreikt. Für so etwas wären sie wahrscheinlich hier entweder gekreuzigt oder wegen Landesverrats angeklagt worden. Ich weiß allerdings nicht, woran es liegt, dass sich die Wut des Volkes immer am Volk entlädt. Zwar lästert und schimpfen vieleüber die Politik und ihre gewählten Vertreter (wobei die SPD komischerweise immer mehr abbekommt als die CDU), aber es erinnert eher an ein gleichbleibend monoton-politikverdrossenes Gebrabbel. Richtig aufgeregt wird sich,über die Menschen, die versuchen etwas an der Situation zuändern. Die für ihre Sache kämpfen. Ob gerechtfertigt oder nicht, an ihnen entlädt sich auch der geballte Frustüber die Umstände, die sie anklagen. Als könnte die GDL etwas für die extrem gestiegenen Lebenshaltungskosten oder die erhöhten Bahnpreise. „Wir haben auch kein Geld“, „Die Bahnpreise sind schon hoch genug“ – so schallt es aus der breiten Masse. Nur weil alle kein Geld haben, soll sich auch keiner Beschweren? Die GDL kann etwas für die hohen Bahnpreise, obwohl sie nie eine Gehaltserhöhung durch die Erhöhungen bekommen hat? Spätestens ab der zweiten Gegenfrage zu dieser undurchsichtigen Logik ist das Gespräch auf die eine oder andere Weise zu ende. Wo die Wurzel dieses Verhaltens ist, kann ich nicht sagen. Ich kann...

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Schein-Schweine

jaja.. wir haben also noch bis zum 01.04.09. Zeit fertig zu werden. Immerhin sind das noch ein paar Tage, aber wenn man sagt es wirdäußerst knapp, ist das die Untertreibung des Jahrzehnts. Möglich ist ja alles und wenn ich danach gesundheitlich ganz im Arsch bin, ists nicht so schlimm, immerhin habe ich dann eine berufliche Zukunft. Moment.. irgendwo ist da ein Fehler. Aber das ist auch nicht der einzige Fehler. Wenn Hektik geboten ist, muss auch eine gewisse Anstrengung möglich sein. In meinem Fall muss es die Möglichkeit dazu geben, Scheine (Leistungsnachweise) zu machen.  Darum ging ich meine Dozentenliste durch. Bei Müller darf ich nicht arbeiten, weil sie nur Einführungsseminare macht. Borstelmann… voll, voller… ultravoll. Bei Lampings Seminar wäre ultravoll nicht mal eine annähernd korrekte Beschreibung gewesen. Hoppe… ah nein Hoppe ist Freitag. Nein doch nicht? Donnerstag? Hier im aktualisierten Verzeichnis steht aber Freitag. Ah ok, es ist nicht mehr aktuell – online an einer anderen Stelle steht etwas anderes. Yay. Leider hab ich zur gleichen Zeit Feuerle und duplizieren kann ich mich noch nicht. Feuerle, einer meiner Lieblingsdozenten, bietet dieses Semester drei Seminare an. Drei Einführungsseminare. Wo bleiben denn bitte die Studenten, die schon fertig sind? Feuerle sitzt in einem vollen und zwei leeren Seminaren, würde uns gerne Helfen, darf aber nicht. Da hat uns auch die erste Nachforschung im Kollegium keine Hilfe gebracht. Also bleibt unterm Strich wohl doch nur Borstellmann und sein völligüberfülltes Seminar mitüber 50 Leuten, die schon in 5er Gruppen zusammenarbeiten müssen, umüberhaupt etwas zu bekommen. Das Problem ist.. wo kommen die anderen Scheine her? Ich muss ja immerhin mehr tun als eigentlich pro Semester normal ist. Ganz davon abgesehen, dass ich in Politik dieses Semester viel leisten muss. Leider geht in Politik der gleiche Magister / Bachelor Kampf los, wie in Geschichte. Dozenten, die uns helfen habenübervolle Seminare und auch nicht unendlich viel Zeit. Für diese Unterhaltung bezahle ich fast 800€. Was kriege ich dafür? Das Recht scheiße behandelt zu werden. .: He is Legend – Magnolia...

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Die Zeit war schön, ihr könnt jetzt gehn

Heute Morgen habe ich gerade einen Eintragüber die letzten Tage verfasst.über die Erhöhung der Lebenskosten und allem möglichen aktuellen Scheiß, der einem das Leben erschwert. Das zweite Phänomen neben der Verteuerung aller Dinge ist, dass alles schneller gehen muss. Im Zuge dessen hat unsere Regierung auch den Bachelor Studiengang eingeführt. Englische Namen klingen immer modern und international. So wollen wir ja sein. Im Zuge dessen wurde der Studieninhalt auch verändert. So verändert, dass man in kurzer Zeit eine Menge tun muss, ohne etwas dabei zu lernen. So ist es zumindest bei uns in Geschichte. Ich bin einer der letzten Magister Studenten. Es liegt auch schon alleine am Namen „Magister“. Das ist lateinisch. Tote Sprachen vermitteln keine Tradition des Wissens, sondern wohl eher Stillstand. So hilft ein neuer Begriff, ein neuer Name immer bei Umschichtung alter Zustände. Sie endgültig zu lösen und zu verbessern, wäre wohl zu kompliziert. So versauern die Schüler unserer Schulen immer noch in einem Uralten System, das mit neuen Namen undüberbrückungslösungen versucht modern zu erscheinen. Der Vergleich ist etwas hart, aber heute bin ich besonders kaltblütig. Im Moment kommt es mir so vor, als wären wir Magister die Nazis des Bildungssystems. Keiner mag uns, wir stehen alleine und dumm da und man versucht uns zu vernichten. Eine Politik der Verdrängung herrscht nicht nur in unserem Vergangenheitsbild, sondernüberall. Aber wir kann man etwas verdrängen, das noch existiert? Sehr schwer. Darum wird mit den Magistern gemacht, wozu der Staat beim Rechtsradikalismus nicht die Eier hat. Es wird verboten, boykottiert und ausradiert. Magisterstudenten sind ja auch die größeren Probleme unseres Staates, größer zumindest als Rechtsradikalismus oder Vergangenheitsbewältigung. Was ich damit sagen will? Heute in der Uni war ein Schriftstück ausgehängt, das sich wie folgt zusammenfassen läßt: „Alle Magister müssen bis zum 01.04.09 scheinfrei sein, danach werfen wir euch raus.“ Das sind noch 3 Semester. Das wäre auch so schon knapp, aber ich bin im Rückstand. Im Rückstand durch meine 6 Semester dauernde Tortur mit der Gallenblase. Im Rückstand durch die Ignoranz von Fr. RK. Im Rückstand durch meine manchmal mangelnde Motivation. Jetzt muss ich in 3 Semestern 4 Scheine in Geschichte machen. Dazu noch das Praktikum und die Exkursion. Mit Glück und Anstrengungen wäre das schaffbar. Dazu kommen aber noch 2 Scheine in Politik, eine Zwischenprüfung und dann noch das ganze Hauptstudium. Ich bin jetzt im 7. Semester, liege 2 Semester zurück wegen meinem Krankenhausaufenthalts und allem was damit...

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Hass Hass Hass Hass

Hass Hass Hass Hass Hass Hass Hass Hass. Ich habe schon immer Katzen gehabt. Seit ich mich erinnern kann (und das ist lange) hatten wir immer Katzen. Ich liebe Katzen. Aber mir reichts. Die beiden Kami & Nori, so süß sie auch sein mögen, bringen mich dazu ein Leben ohne Katzen zu schätzen. Abgesehen von der 300€ Rechnung von gestern und einigen anderen Schäden. Rauben sie mir Zeit und Nerven. Alle Nerven. Ich weiß nicht, wann ich die letzte Nacht mal mehr als 2h am Stück geschlafen habe. Entweder beissen sie einen in die Augen, wenn man schläft und wenn man sie aussperrt Jaulen sie und zerstören ihr Gefängnis. Außerdem habe ich in den Monaten in den wir sie haben, keine einzige Warhammer Figur fertig gemacht. Warum? Sie springen mir in den Nacken, wenn ich mich zum Anmalen konzentriere. Sie stürzen sich ins Skalpel oder springenüber den Tisch und nehmen es mit, wenn ich mich gerade am Kopf kratze. Sie jagen meine Figuren, nein alle Figuren. Schaut man nur eine Sekunde nicht hin, fehlt was. Die Leute, die mit mir spielen, wissen das. Ich bin fiese Katzen gewohnt, echte Katzen, Bauernkatzen, aber das reicht einfach. Jedes mal wenn ich mich zum basteln hinsetze bin ich weniger weit, als vorher. Warum? Es fehlen dann Teile, die ich für €€€ neu kaufen muss. Nori hat glaube ich gerade einen Bolter gefressen, als ich den Hund von Sophies Mutter davon abhielt den Müll zu durchsuchen. Was das heißt? Entweder natürliche Auslese einer dämlichen Katze oder noch mal 300€ für eine Endoskopie. Nachtrag: Wir haben uns vertragen und gucken mal, was dabei jetzt rauskommt. Unkraut vergeht nicht. .: Drowning Pool – Hate...

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