Leb wohl

Ich sage ja, ich schreibe wieder mehr. Hier mal der Versuch eines „Leb Wohl’s“. Irgendwann wirds Zeit mit alten Dingen, nein Menschen – eher Freunden und Bekannten abzuschließen. Vielleicht schaffe ich ja mir manche Leute aus dem Kopf zu schlagen und mehr Geehiirrrnn in das hier und jetzt zu investieren. Da die fremden Federn mir gut stehen, nutze ich sie noch mal.

Leb‘ wohl, du stehst zu hoch für mich im Wert
Und bist von deinem Vorzug unterrichtet.
Dein Ruhm hat einen Freibrief dir gewährt
Und meine Rechte all auf dich vernichtet.
Mein wurdest du allein durch freie Gabe,
Nicht mein Verdienst gewann dies reiche Glück;
Wie ich kein Recht auf soviel Schönheit habe,
So fällt die Schenkung heut an dich zurück.
Du gabst dich mir, dir selber unbekannt,
Und kanntest wohl auch den Empfänger nicht!
Ein Irrtum nur gab meinem Glück Bestand,
Das mit Erkenntnis jäh zusammenbricht.
Mein warst du nur in holder Träume Reich,
Da war ich König; wach – dem Bettler gleich!

– Sonett 87 – William Shakespeare

Dazu reiche ich:

.: Metallica – The Unforgiven II :.

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