RPC Münster

Grüße,
so wir sind wieder von der RPC zurück. Zuerst einmal war es wirklich super dort. Wir hatten viel Spaß und waren innerhalb von weniger als zwei Stunden problemlos in Münster angelangt.

Der Schriftzug „Heroes and Quests“ begrüßte uns. Wir sahen auch sofort allerlei Helden, Schurken und Scheußlichkeiten, die durch den Haupteingang wuselten. Es war  wirklich alles vertreten. Menschen, Elfen, Untote Piraten, Vampire, Nerds, Werratten, Engel, Jedis, Zombies und Ghetto Prolls. Die einzig wunderliche Erscheinung waren wirklich die Prolls, die zwar nicht nur dumm und fehl am Platze  gewesen sind, sondern auch meinten wir wären die Psychos. Ts 😉

Was soll man auch erwarten von jemandem, der frisch aus dem Ghettotoaster kommt. Die Messehallen waren voll. Voll von Menschen, Monstern, Waffen, Werbegeschenken,  Rollenspielen, Kartenspielen, Onlinespielen – die Liste ist endlos. Durch dieses Gewusel bahnten wir uns den Weg zuerst zum Onlineweltenstand. Dort trafen wir einen, mir leider unbekannten, Mitarbeiter, der uns die nächste Zeit unterhalten hatte. Leider waren weder Andor noch Fry oder Kehron da, die wir eigentlich gesucht hatten. Also führte uns unser Weg zu den juggernden Schergen. Ich traf nach einigen Jahren endlich mal Jerubaal wieder und juggerte auch ein Spiel mit. Trotz vollem Einsatzes und einiger sowohl heroischer als auch genialer Momente (lol), verloren wir das Spiel.  Aber es geht ja nicht nur ums Gewinnen. Immerhin habe ich auch ein aufgerissenes Knie und Atemnot nach dem Spiel behalten.

Dann hieß es erstmal auftanken. Zwar verkaufte ein Stand Elixiere der Hügelriesenstärke, aber abgesehen von einem drohenden Kater war die Wirkung durchaus zweifelhaft. Darum entschieden wir uns im Auto eine große Menge Mineralwasser zu trinken und dazu ein halbes Schwein auf Toast zu essen. Gestärkt und schließlich auch gewandet und gerüstet, machten wir uns auf den Weg zurück zur  RPC. Dieses Mal trafen wir sogar Andor, Kehron und Fry. Die drei gefallen mir ziemlich gut. Die Grüße von Feanwulf und Kurion wurden natürlichüberbracht und eigene Verbindungen geknüpft. Unser Hauptziel an diesem Tag war der Warhammerstand.  Dort haben wir zweimal Greenskinz gespielt. Die haben es mir auch angetan. Obwohl ich sonst ja meistens „gute“ Rassen spiele, gefallen mir die Greenskinz zumindest sehr viel besser als die quadratschädligen Zwerge, die in einem Beamtenstaat relativ gut aufgehoben wären.

Ich habe den Schamanen und den Squigherder ausprobiert. Während meine Freundin Spalta und Squigherder spielte.  Der Schamane ist eine Mischung aus Heiler und DPS Klasse. Ich sage absichtlich nicht, dass er ein Heiler mit offensiven Fertigkeiten ist. Je nachdem, wie man ihn spezialisiert und spielt ist er entweder ein spiritueller Spruchzauberer, ein schamanistischer Heiler oder ein Hybrid aus beidem.  Seine Fertigkeiten waren Debuffs, Schadenszauber, Lifetaps, Buffs, Heilsprüche und Gruppenheilsprüche. Dazu kamen noch spezielle moralbasierende RvR (also Spieler gegen Spieler – Kampf basierende) Spezialfertigkeiten. Seine AP, also Aktionspunkte, füllten sich so schnell wieder auf, dass man trotz Dauerzauberns nicht in Bedrängnis kam. Ganz im Gegensatz zu der Unerschöpflichkeit seiner AP standen seine Lebenspunkte. Trotz möglicher Selbstheilung zeigte er eineähnlich gute Resistenz gegen Hammerschläge wie ein hypoallergenes Vorschulkind gegen eine Güllegrube.
Der Squigherder war mit einer nicht viel größeren Resistenz gesegnet. Aber er konnte sich mit einem snare die Gegner vom Leib halten. Das mußte er auch, da die Mindestreichweite zu den Gegnern sich wesentlich größer anfühlte als  zum Beispiel bei DAoC oder WoW. Im Kampf wurde er von seinen Kampfkugeln mit beinen, den Squigs, unterstützt. Die Auswahl war in dem Szenario auf zwei Squigs beschränkt. Das Stachelsquig, das seine Stacheln im Fernkampf einsetzen konnte und das von mir am meisten verwendete Hornsquig. Das Hornsquig besitzt ein Horn im Gesicht, das sowohl jedes Nashorn als auch Mike Krüger vor Neid erblassen lässt. Dieses Horn eignet sich wunderbar zum Dosenöffnen. Deswegen war es auch sehr vorteilhaft, dass die meisten Zwerge in Dosen rumliefen und sich vom Squig aufspießen ließen. Genau das klappte sehr gut, da das Squig nicht nur eine Unterstützung war, sondern ein echter Schadensfaktor. Mehr als ein wandelnder DoT auf zwei Beinen. Beim beschießen der Zwerge fiel mir dann auf, dass es keine Autoattack gibt. Nur eine Standardattacke mit niedrigem Cooldown, die nichts Besonderes konnte, aber immer wieder schnell gedrückt werden konnte. Es wurde aber eben nicht Automatisch angegriffen.

Gut das war jetzt genug Warhammer. Am Age of Conan Stand erfuhren wir, dass die Technische Beta in den nächsten 2-4 Wochen starten wird. Außerdem ist der deutsche Communitymanager ein einäugiger Schweizer. Naja zumindest ist es kein Österreicher ;-).

Uns zog es immer wieder zur Larpkampf Arena, an der ich aber die Teilnahme versäumte. Eigentlich zog es uns auch an der Arena vorbei zum Stand von Mytholon. Dort wurden sowohl die durch Mytholon vertriebenen Produkte ausgestellt, wo sich meine Freundin einen sehr schönen Rock kaufte als auch abgesondert die Waffen und Rüstungen von Forgotten Dreams.
Irgendwann konnte ich dann auch nicht mehr widerstehen und habe einen Dolch und ein Turmschild gekauft. Natürlich wurde die neue Ausrüstung auch sofort getestet. Aventurien Larp hat es geschafft in die Halle einen düsteren Dungeon zu zaubern und die ganze Messe in einen Minilarpplot einzubinden. Der Dungeon war so dunkel und gut gemacht, dass unserer eingesperrten Gruppe der ein oder andere Angstschrei entflohen ist. Wir konnten nur etwas sehen, weil wir eine kleine Laterne hatten. Leider haben wir auf dem Weg im Dungeon den Laternenträger verloren. Das führte dazu, dass sich mein neues Turmschild einer besonderen Beliebtheit erfreute. Die NPCs sahen nämlich auch nichts und da war es praktisch eine kleine Wand vor sich her zu schieben.
Erfolgreich entkommen führte uns das Abenteuer durch die Hallen, wir rannten hinter Dieben her und schlugen Meuchelmörder zurück. Am Ende reinigten wir das Portal in die Freiheit von finsteren Fieslingen und Dämonen.

Ziemlich geschafft und pleite bemerkten wir, dass wir die Sophies Schlafsachen vergessen hatten. Wir sind zwar mit einem BWM Kombi zur Messe gefahren, aber trotzdem war im Auto nicht genug Platz für uns und die Sachen, jedenfalls wenn wir dort schlafen wollten. Schweren Herzens sind wir dann schon in der Nacht nach einem Tag abgefahren, aber waren froh im eigenen Bett schlafen zu können. Die RPC war ein voller Erfolg für uns und hat viel Spaß gemacht.

Bilder und Videos folgen die nächsten Tage, liebe Grüße an alle, die dabei waren.

.: Within Temptation – The Howling :.

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