Liebe ist…

…manchmal auch ein Grund für Kopfschmerzen. Ohne gute, keine schlechte Seite. Richtig, das Leben ist kein Ponyhof. Somit wäre dann die Quote an leeren Weißheiten auch erfüllt. Manchmal hilft eben nichts weiter. Wenn man sich liebt, heißt das für mich, daß man sich so liebt wie man ist. Mit den guten und den schlechten Seiten, das Ganze, das man ist. Wir sind (fast) alles Menschen und als solche eher nicht perfekt. Ich erwarte von niemandem Perfektion. Ich erwarte, daß der Mensch ist, der man ist. Perfektion anzustreben ist zwar ein ambitioniertes Ziel, aber man sollte von sich selbst und von anderen eben diese nicht erwarten. Besonders Gefühle sind weder einfach noch perfekt. Sie sind menschlich, genau wie ich hoffentlich ein Mensch bin. Ich habe gute und schlechte Tage, ich mag Dinge genau wie ich Andere nicht leiden kann.
Das ist einfach so im Leben. Das macht den Charakter aus und dazu gehören eben auch negative Dinge. Ganz ehrlich, ich brauche das auch. Man muß sagen können, wenn man etwas nicht mag, wenn man etwas nicht haben will oder eine Sache grundsätzlich schlimmer ist als das Abwasser von Mexico City. Aber das heißt doch nicht, daß jedes Mal gleich in Gefahr steht, daß ich jemanden nicht mag. Es gibt so viele Gründe Dich zu mögen, so viele Briefe zu schreiben und so viele Filme zu drehen – wenn ich mein Leben lang damit weiter machen würde, könnte ich vielleicht alles zeigen, das ich mag. Das geht nun mal nicht, dafür muß man etwas anderes: Glauben und Vertrauen. Ich glaube an Dich, ich glaube daran, daß Du ehrlich bist und zu mir stehst. Selbst wenn ich nicht perfekt bin. Du bist, so wie Du bist, mehr als ich mir wünschen konnte. Ich kann Dir das jeden Tag zeigen, aber Du darfst nicht immer daran zweifeln. Ich möchte die Zeit genießen, mit Dir leben und Dich zum Lachen bringen. Aber so ist das härter als es sein müßte.
Ich bin zu müde, um etwas sinnvolles zu machen und zu wach zum schlafen. Ich grübel vor mich hin, ob jetzt jedes negative Gefühl verstecken soll oder Dir das Leben schwer mache. Keines von beiden ist die richtige Option, so bleibt mir also nur das Grübeln. Die Nacht ist noch jung und Schlafen habe ich gerade gestrichen. Ich liebe Dich doch und zeige Dir das so oft mit jedem Wort, das ich finde. Jeder Blume, die mich an Dich erinnert. Jedem Moment, den ich greifbar machen kann.

Aber was tue ich gegen das Vergessen?

.:  36 Crazyfists – Felt it through the Phoneline :.

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