Artikel von August 19th, 2006

Treffen der Generationen

Etwas geschockt, aber trotzdem in einem Stück, sitze ich hier und habe gerade meine Wein-Phase beendet. Nein, nicht heulen, sondern Wein trinken. Ich wäre ja mehr für Met gewesen, aber ich habe nur noch eine Flasche und die will ich für ganz harte Momente aufheben oder mit Sophie teilen. Ich bin ja immer dafür neue Erfahrungen zu machen, also macht sich meine weibliche Seite geradeüber Julia’s Nutelllaglas her. Ich hoffe sie ließt das nicht. Also Nutella ist ja schon ganz klasse, aber ich würde jetzt gegen eine Salami tauschen und mir sowieso lieber Roastbeef aufs Brötchen legen. Nun was ist eigentlich los? Nichts handfestes. Ein bunter Cocktail aus vielen mehr oder kleinen Dingen garniert um eine große Sache. Die große Sache wäre dann ich, die Sonne meines Lebens, der Mittelpunkt meines Universums ;-). Ich bin damit beschäfftigt alle Bereiche, Erinnerungen und Gefühle meines Lebens in ihrem Orbit zu halten. Das funktioniert leider nicht, weil ich höchstens der Mittelpunkt meines Lebens bin, aber niemals der Mittelpunkt des Lebens. Ich bin sauer und frustriert, daß ich nicht aufs Gildentreffen kann, ohne selbst etwas verbockt zu haben. Andere haben es mir versaut und Machtüber mein heiliges Leben ausgeübt. Aber so ist auch das. Im Leben ist nichts heilig, nichts unberührbar, nichts sicher – auch nicht das Leben selbst. Im Moment gewinne ich wieder viel meiner alten Kraft zurück. Mit jedem Level, das ich in WoW mache, mit jedem Tag, indem ich mich mit mir und anderen auseinandersetze und mit jedem einzelnen Atemzug, den ich gegen alle Widrigkeiten tätige, steigt meine Kraft wieder an. Es bringt mich zwar einiges runter, aber es gibt nicht viel was meine Existenz bedrohen kann. Ich habe jemandem gesagt, daß ich nicht kämpfen werde, weil ich es dieses Mal nicht kann. Ich habe mich wohl geirrt. Der Tag an dem ich nicht Kämpfen kann war noch nicht da und wird noch lange nicht kommen. Aber gelegentlich kommt die Melancholie. Gelegentlich? Öfter als ich zugeben will! Das bin eben ich. „Ja das ist wieder einer dieser Abende, wo ich sie vermisse…“ mit diesen Gedanken ging ich ins Schlafzimmer staubsaugen. So ist das eben: Vergangene Liebe und Hausarbeit. Das eine führt manchmal zu dem anderen. (Nein das ergibt keinen tieferen Sinn, außer für Ebi&Regen, die jetzt bestimmt daran denken ihre Freundinnen als Putzfrauen zu benutzen). Obwohl putzende Frauen natürlich etwas für sich haben.. 😉 Äh Themenwechsel bevor ich 80% meiner...

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