Träume

Es gibt einen Zeitpunkt an dem wir jeden Treffen, jeden Angst erleben und jedes Glück ergreifen können. Wenn wir uns ausruhen, wenn wir schlafen und uns in den Träumen einholt, was uns im Leben beschäfftigt. Wenn wir Wach sind, legen wir die Phantasie in Ketten. Egal wie fest diese sind, sie ist nie ganz frei. In unserem Träumen reagiert sie, schöpft aus unseren Ängsten, Hoffnungen und Erinnerung. Träume können wir als unseren besten Freund und unser schlimmster Feind betrachten, aber in Wirklichkeit sind sie ein Teil von uns. Sie sprechen aus, was wir nicht zu sagen vagen, und zeigen uns was wir verdrängen. Wenn man aus einem Traum erwacht und merkt, daß der Traum der Realität entspricht, zaubert es uns ein Lächeln auf das Gesicht. Auf der anderen Seite, wenn wir Träumen und beim aufwachen bemerken, daß nichts von dem mehr stimmt, nichts aus dem Traum bestand hat, dann ist das der bittersüßteste Moment an diesem Tag.

Egal wie man sieht, Träume sind Teil unseres Lebens. Heute Nacht weiß ich nicht, ob ich träumen möchte, weil ich Angst vor dem Aufwachen habe. Aber wozu lebt man, wenn man sich nicht traut Träume zu haben?

.: Rise Against – Give it all :.

1 Kommentar

  1. Lebe Deinen Traum 🙂 ich meine das Gefühl von dem was man als „Glück“ bezeichnet. Das kann man festhalten und mit „Leben“ füllen. Eigentlich sind das nur Seifenblasen die leicht zerplatzen können, man kann das Glück vermutlich nicht wirklich festhalten. Nur die Erinnerung an das gute Gefühl, glücklich gewesen zu sein und die Gewissheit, dass dieses immer wieder möglich ist. Das Leben kann nämlich voll von solchen Momenten sein, wenn man die Augen offen hat, wenn man es sieht. Wenn die „Augen“ nicht auf Dinge gerichtet sind, die uns in wirklichkeit nicht glücklich machen sondern uns beschäftigen. Wir wollen beschäftigt sein aber nicht mit Dingen die uns unglücklich machen. Auch ich kenne diese Träume aus denen man mit einem enttäuschten Gefühl in die (bittere) Realität erwacht. Aber diese Realität hat auch vorzüge: sie ist authentisch. Also lieber die Erinnerung an einen schönen Traum als Trübsal in der Realität. Manches von dem kann wahr werden was wir uns niemals erträumt haben. Nur festhalten kann man es wohl niemals. Es kommt und es geht … wenn man das verstanden hat dann ist vieles garnicht mehr so schwer zu ertragen.

    n8ti

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