Artikel von Juni 19th, 2006

Weißheiten 4-6

Nina: 4. Die Gefahr bei der Suche nach der Wahrheit liegt darin, dass man sie manchmal findet…! In dem Sinne, was ich mal bei Jura-Praktikum gelernt habe: 5. Stelle keine Fragen auf die Du die Antwort nicht kennst. 6. Angst macht genau so viel kaputt wie Leid oder schlechte Erfahrungen. Bloß die Angst bemerkt man oft nicht, und aus Erfahrungen lernt man.

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Orte

Please, please forgive me, But I won’t be home again. Maybe someday you’ll look up, And, barely conscious, you’ll say to no one: „Isn’t something missing?“ -Evanescence – Missing Wieder ein Stück weiter stehe ich hier an diesem unbekannten Ort. Ich weiß wie ich hier hin kam, aber ich weiß nicht wo ich bin. Eine weitere Sache der ich seit der Trennung aus dem Weg gegangen bin, waren einige Lieder von Evanescence. Gestern nach dem Gefühlsschub habe ich unterwegs alles gehört. Es gab mir den Rest des Trittes den ich brauchte. So flogen die Worte auf das Papier während ich merkwürdig von den anderen Fahrgästen angesehen wurde. Es mag vielleicht daran liegen, daß ich etwas zu dick angezogen war. Als ich meine Lederjacke und den Pullover anzog war ich mir der 30°C draussen auch nicht im klaren. Aber ich glaube es lag eher an meinem besessenen Gesichtsausdruck und dem debilen Grinsen. Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander. Leider bin ich viel zu weit auf der zweiten Hälfte, um ein mal etwas geniales zu machen. Obwohl es ziemlich genial war, was sich gestern alles bewegt hat. Nach so langer Zeit wieder die Inspiration einmal zu fühlen war wunderschön. Wenn man die Reue einmal verdrängt, dann kannst Du mir nur Recht geben. In Gedanken tust du es die ganze Zeit. Ich sehe mir gerade einen alten Schatz an, der seinen Wert verloren hat. Das woran er mich erinnert halte ich aber in Ehren. Wünsche ich mich zurück an diesen Ort? Nein, ich wünsche mich fort – ganz weit. Aber nicht allein. So höre ich Evanescence und lese was auf dem Schatz steht:“ 24.12.04 Larissa.“ .: Evanescence – Missing...

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Theatertrauma

Seit gestern ist alles Poesie. Während ich vor ein paar Tagen mein Leben mit einer verunstalteten Folge der Gilmore Girls verglichen hatte, wurde diese Norm jetzt auch gesprengt. Die Feder ist ja bekanntlich mächtiger als das Schwert und anscheinend hat Meister Shakespeare meinen Schicksalsschreiber damit ge-one-hitted (Verzeiht mir den MMORPGSlang). Seit gestern ist alles Poesie – und draussen geht die Welt unter. Alles ist wie es sein soll. Ich wünschte mir Sturm und Regen und bekam ein Wetter, das diesem Wunsch alle Ehre macht. Ich danke dafür. Jetzt zucken draussen die Blitze und der Donner wird vom Takt meiner Musik unterstüzt. Die Gedanken drehen sich im Kreis und werden von den Gefühlen ins Chaos gestürzt. Ich weiß nicht, ob ichübertreibe aber etwas reißt mich davon. Das schlimme ist, dieses mal willige ich ein und lasse es zu. Seit gestern ist alles Poesie – anders kann ich es nicht sagen. Ob ich verliebt bin? Nein, ich denke nicht. Das Leben hat sich nur von einer schönen Seite gezeigt, von einer bittersüßen Seite. Es war wie ein Theaterstück, viel zu phantatisch undübertrieben, um war zu sein. Aber auch viel zu gut, um wegzuschauen. Die Sehnsucht ist eine Verführerin erster Güte. Sie hat weder Gutes noch Böses im Sinn denn worauf wir zusteuern sind unsere eigenen Wünsche. Oft ist’s etwas offensichtliches, ein verlorener Schatz oder ein unerreichbarer Ort. Aber manchmal ist’s was das Herz sich wünscht, aber der Verstand zu verbergen vermag und dann bricht es plötzlich hervor. Ich nenne es Theater, weil es nicht wahr gewesen sein kann und trotzdem ist. Dabei war alles nur ein Gefühl, das dort fehl am Platze war, aber wer kann entscheiden was er fühlt. Alles was war, war ein Gefühl. Egal ob unter der Dusche oder in der Bahn mit Block und Stift. Ein Gefühl war, das nicht sein konnte, aber als Beweiß hinterlies es Poesie. Wie es weiter geht? Ganz einfach: Zweiter Akt, dritte Szene. Er fragte sich, ob es die Sonne war, die ihn wärmt… .: Silbermond – Durch die Nacht...

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