The Gathering (Geburtstagsstorys Teil 2)

Sooo etwas verspätet, aber dafür erholt gibts jetzt den zweiten Teil der Geburtstagsstory. Ich weiß nicht mehr wann Fassy und ich aufgestanden sind, aber ich weiß noch was wir als erstes gemacht haben. Ihr dürft raten. Natürlich, auf nach Mordoooor auf Mount Dooooooooom.
Als wir den Frühsport hinter uns hatten sind wir zu Real gefahren. Ich habe es irgendwie geschafft 180€ für Bier und Würstchen auszugeben. Gut, 25€ davon gingen an den neuen Grill. Auf dem Weg zu Real fragten Moni & Freund wie sie denn zu uns kommen und da Pinsel gerade verlauten ließ, daß wir ihn um 17:30 Uhr vom Bahnhof abholen sollten, konnten wir das kombinieren. Also sollten sich alle 3 mit uns Treffen, um 17:30 Uhr unterm Schwanz.
Unterm Schwanz? Pinsel klang teilweise schockiert und teilweise neugierigüber eine sich anbahnende Zur-Schau-Stellung menschlicher Abgründe. Gut als ich ihm dann erklärthabe was es bedeutet, fragte er mich, ob die Statue nicht etwas zu klein dafür ist. Pinsel ist nicht groß, aber anscheinend verwirrt. 😉
Moni & Begleitung teilten leider mit, daß sie später kommen würden, dafür dann mit Bus und Bahn. Also hatte Pinsel ein Privattaxi von uns bekommen. Ich führte den sichtlich gestreßten Fassy mit dem Golf-Kombi durch die Innenstadt. Abgesehen von einigen „Links.. Links… NEIN DAS ANDERE LINKS“-Momenten ist uns noch eine suizidgefährdete, Handy nutzende Oma für die Karre gesprungen. Pinsel’s Extraktion vom Bahnhof lief in gewohnter Party-SWAT Qualität. Schnell, sauber und lustig. 47 wäre stolz auf uns.
Nach einem ereignislosen Rückweg bauten Fassy und Pinsel den Grill auf während ich nervös in der Wohnung umherlief. Drohendes Unheil ahnend griff ich zum Handy als es vibrierte. Moni sagte ab, weil sie es nicht mehr schaffen würden. Hmkay. da warens nur noch 10. Leicht frustriert warfen wir den Grill an und weihten ihn mit ein paar wunderbar fettigen Minibernern ein. Diese magische berner Spezialsoße, die dem Päckchen enthalten war, hinterließ einen wunderbaren Geschmack von gewöhnlichen Ketchup (Abgesehen von gleicher Farbe und gleichem Geruch).
Irgendwann kamen dann die ersten Leute. Momo & Babsi mit prall gefühltem Essenskorb und als Geschenk das Buch „The Fool on the Hill“. Hm.. soll mir das etwas sagen? Zumsel, Holyolli und Qua bildeten die Nachhut, die extrem gründlich beim Grillfleisch vernichten war. Alsüberraschungsgast Nr. 1 sagte Nina zu. Ich habe mich viel mehrüber ihren Besuch gefreut, als sieüberhaupt glauben will. Auch ihr Geschenk das Buch „Die andere Bildung“ gefällt mir sehr. Obwohl ich zugeben muß.. sie schenkt mir wasüber Bildung… Momo einen Dummkopf auf einem Hügel.. naja was soll mir das sagen?
Gut, der Rest der Party war wie im Zeitraffer. Ich habe gelacht, gesoffen, versucht Nina zu beruhigen, versagt beim Nina beruhigen und natürlich viel viel gegessen.
Irgendwann als die ersten schon Weg waren (manche Menschen müssen leider zur Uni oder Arbeit) kam Sonja mit Hund. Mein debil-fröhliches Lächeln verwandelte sich ab dem Moment in ein zufriedenes Lachen. Ich hab mich sehr gefreut, daß sie da war, auch wenn sie mir ein sehr egoistisches Geschenk gemacht hat. 100 Rezepte zum Kochen 😉 Immer muß ich kochen ;-). Irgendwann um, vor, nach, bei zwei Uhr nachts kam dann der gefühlstechnische Overkill. Ana stand auf einmal vor der Tür mit einem Kuchen und einer Kerze. Ab da verwandelte sich das Lachen in ein breites, glückliches Grinsen. Trotz der wenigen Leute war es die schönste Geburtstagsfeier meines Lebens. Ich weiß nicht warum, vielleicht weil so viele alte Gesichter gesehen habe. Vielleicht weil ich die nächste Katastropheüberlebe, auch wenn ich ab und an an die alte Larissa denke. Vielleicht weil sich ein paar Menschen viel Mühe für mich gemacht haben.
Der rest des Abends bleibt jetzt mal im Dunkeln. Gegen 6 Uhr hab ich Olli auf Tschüß gesagt, der seinen Flieger kriegen mußte. Pinsel und Fassy gingen gegen 12 Uhr und ich blieb die nächsten 3 Tage am träumen. Egal was mal kommt, ich werd den Abend in Erinnerung behalten. Auch egal, wie ich mich mit Ana in Zukunft verstehe, ich bin wirklich froh, daß alles so gelaufen ist an dem Abend. Schade, daß Fassy & Pinsel so weit wegwohnen.
Danke an alle, die da waren und danke an alle, die kommen wollten. Vielen dank.

Fotos
Bier
Ein Teil Futter
Gallerie

Bis zum nächsten Mal

.: Keith Caputo – New York City :.

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