Suchen und Finden

Moin,
da ich im Moment keine normalen Postings mehr mache, sondern eigentlich nur noch Gedanken aufschreibe, kombinier ich das jetzt. Gestern war ich im Excalibur. Nachüber einem Jahr habe ich wieder etwas gegessen, getrunken, Leute unterhalten. Aber ich war für mich da und nicht, um zu arbeiten. Der Abend hat mir gut getan. Wie der Zufall so will habe ich Graveguard + Freundin wiedergetroffen. Natürlich war auch Stefan da, aber damit habe ich gerechnet. Alles in allem war das ein schöner Abend. Irgendwie kamen mir die Gedanken in den Kopf, die ich gleich aufschreibe. Ich hoffe, ich kriege sie noch zusammen.
Es gibt viele Beschreibungen, Metaphern, um das Leben zu beschreiben. Eine der simpelsten ist wohl das Leben als einen Weg zu betrachten. Alles was wir von diesem Weg wirklich kennen ist sein Anfang und sein Ende. Zwischen diesen beiden Punkten treffen wir auf viele Kurven, Sackgassen und Gabelungen. Unsere Wege kreuzen andere oder schneiden anderen ihren Weg ab.
Aber ich denke nicht, daß uns unser Weg nur zum Tod führt. Unterwegs lernen wir sehr viel, treffen Menschen und finden Schätze. Viele von uns sind auf der Suche nach etwas. Reichtum, Ruhm, Liebe – alles Dinge nach denen Menschen streben.
Manchmal sucht man etwas und weiß eigentlich nicht was. Man kann auch nicht direkt etwas suchen, das man nicht kennt. Genau wie man keine völlig neue Farbe erfinden kann. Irgendwann sieht man Mitten auf seinem Weg den Heiligen Grahl und wundert sich wie man jemals etwas anderes wollen konnte. Ich für meinen Teil frage mich gerade, was ich mit meinem Grahl anfangen soll. Ich weiß nur er ist hier und ich möchte ihn nicht wieder verlieren. Aber kann ich auch damit umgehen?
Man sollte manchmal von seinen Vorstellungen und Erwartungen loslassen, um sich für neue Dingeöffnen zu können. Verdammt, das klingt wieder so allwissend. Ich meine ich stehe hier wie der Ochs vorm Walde mit Augen größer als Suppenteller. Jeder Gedanke, den ich versuche zu fassen wird am ende durch ein: Muh? ersetzt. Aber wieder zurück zum Thema. Wenn ich einen Satz in der letzten Zeit oft gehört habe ist es:“Die Dinge sind wie sie sind.“ Man soll vorsichtig sein mit dem was man sich wünscht. Meine Welt ist so ziemlich aus den Fugen gerissen, aber auf keine negative Art und weiße. Ich sehe weder rot noch rosa. Ich glaube, ich sehe klarer als je zuvor. Dieses mal kann ich nur nicht auf Erfahrung zurückgreifen, weil das so wie es ist, etwas neues ist. Eines weiß ich aber sicher. Man soll sich nicht damit aufhalten darüber nachzudenken warum alles passiert und ob man nicht eigentlich etwas anderes gesucht hat. Scheiße was rede ich hier, Du weißt was ich sagen will. Ich will nur sagen: Hör mir auch zu und ich hab keine Ahnung wohin das führt :-p

Kopfüber in die Hölle und mit einem Lächeln wieder raus

.: Korn – Alive :.

ps: Liebe grüße an Bea. Sie zu, daß Du deinen Arsch aus Spanien rauskriegst.

4 Kommentare

  1. also nen Arsch hab ich ja nun schon mal net, hab nen kleinen und unauffälligen Po:wink:

  2. unaufällig ist ziemlich treffend

  3. was soll das denn heißen?*empört ist*
    kennst ihn gar net

  4. das klären wir in 4 wochen

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