Artikel von Juni, 2006

Karma

Wunder gibt es immer wieder, nur sollte man sich nicht darauf verlassen. Zwar könnte ich jetzt alles als Zufall abtun, da ich aberüber jeden rettenden Strohhalmäußerst dankbar bin, interpretiere ich alles so positiv wie möglich. Nichts beschäftigt mich im Moment mehr als die Frage warum ich so bin, wie ich bin, wenn ich nie einen Lohn bekomme, der meinem grenztranszendenten Geist angemessen erscheint. Dabeiübersehe ich den Lohn, daß ich erfahrener werde und immer größere Aufgaben meistern kann, um dann nach einem größeren, nicht eintreffenden, Lohn verlangen zu können. Die exzessive Nutzung des Wortes Lohn istübrigens Absicht. Es ist schon irgendwie undankbar von mir immer nach mehr zu fragen und mich nicht mal in Geduld zuüben, auf ein anderes Dauerhaftes Gut zu warten, als die Entwicklung meiner eigenen Person. Immerhin bin ich für den Rest meines Lebens unweigerlich Teil meines Lebens, obwohl eine multiple Persönlichkeit auch eine gewisse Würze ins Leben bringen könnte. Zurück zum Karma. Eine liebe Frau, die ich morgen endlich mal wiedersehe, sagte mir einmal, sie glaubt fest daran, daß guten Menschen, gute Dinge passieren. Ich hoffe diese Vorstellung mehr als ich sie glaube. Immerhin bekomme ich für meine schlechten Taten immer eine Quittung, während mir von den Guten nur ein relativ abstraktes Gefühl zwischen Schäfchenwolken und Dummheit bleibt. Allerdings ist anzumerken, daß es auch manchmal funktioniert. Wäre ich gestern nicht für Veit zu „Hello Kitty“ gefahren, um für seine Freundin etwas zu besorgen, hätte ich heute Steffi kein Geld leihen können. Ich selten Bargeld bei mir. Gestern habe ich bei „Hello Kitty“ eine Handtasche gekauft, wovon esübrigens lustige Fotos gibt, die aber leider nicht in meinem Besitz sind. Dort habe ich mit Karte bezahlt, aber von Veit später am Abend Bargeld bekommen. Heute verlangte unser Dozent für die Exkursion am nächsten Donnerstagüberraschend Geld im voraus. 10 Euro pro Person, wovon Steffi leider nur 2 Euro dabei hatte. Aber ich hatte ja die zwei 10 Euroscheine von Veit und somit jetzt einen Stein bei Steffi im Brett. Manchmal funktioniert etwas, manchmal gibt’s auch schöne Zufälle und manchmal versuche ich auch etwas positiv zu sehen Also trotte ich meinen Weg erstmal weiter, irgendwo zwischen Helfersyndrom und Egoismus. Die Wut der letzten Tage kam natürlich wieder von Larissa. Sie kommt zwar bei mirüber jede Mauer rüber, verletzt mich, aber meine Wut reicht immer noch nicht aus, um es ihr gleich zu tun. Allerdings war das schon sehr nah dran....

Mehr

Leer

Einfach nur leer. Wo sonst Worte sind, ist jetzt nichts. Alles ist zusammengezogen, verkrampft und ohne Sinn. Kein Platz mehr für Liebe. Alles ist ausgequetscht und alles was bleiben wird ist Asche. Aber.. aus jeder Asche entspringt wieder ein junger Phoenix. .: Korn – here to stay :.

Mehr

Asche

Nein, ich bin nicht wütend. Ich bin böse. Aequat omnis cinis .: Pacing Death’s Trail :.

Mehr

Träume und Tatsachen

Hallo, ich bins wieder, euer zauberhafter, liebenswürdiger Blödmann. Ich benutze mal die Umschreibungen der letzten 2 Tage 😉 Hier seht ihr gerade wieder die Anfänge eines meiner Monsterpostings, das die letzten Tage beschreibt. Ich fange mal am Freitag an. Freitag war es so weit. Ich kam der dritten Einladung zum Avalistredaktionstreffen nach. Der Avalist ist unsere Zeitung des Fachbereichs Geschichte. Michas anderen beiden eifrigen Einladungen bin ich nicht gefolgt, weil ich davon ausging, daß ich nichts sinnvolles beitragen könnte und ich auch mit der Trennung von Larissa zu beschäfftigt war. Nun gut, das bin ich heute noch. Man könnte sagen, daß das Avalist Redaktionsteam unter der WM lit, da wir völlig unterbesetzt waren. Das hatte aber zur folge, daß ich mich die drei Tage von 14 Uhr – 3 Uhr sehr viel mehr einbringen konnte, als ich eigentlich dachte. In einer kollektiven, gegenseitigen, geistigigen Befruchtung entstand das Krümelmonstercover, gefolgt von meinem Einstein-inspirierten Backcover mit nackten Füßen. Obwohl ich eigentlich nicht wollte, habe ich dann sogar in den folgenden Tagen 2 Artikel für den Avalist gemacht, die dann jetzt auch veröffentlicht werden. Am Wochenende wechselten sich kranke Ideen, fehlende Wörter, Parties und Bier ab. Bis zum Sonntag, an dem ich das erste mal wieder beim Juggern war. Alles in allem wars ziemlich gut. Viele neue Gesichter, viele neue Spieler, viele alte Probleme.. sogar ein süßes Gesicht. Ich habe für einen alten, fetten Mann ganz gut gespielt aber es war wirklich leider kein Vergleich zu früher. Janko’s Kette konnte ich zwar noch unter Kontrolle kriegen, aber mir ist sogar 1x der neue Quick weggerannt. Sachen gibts! Es gab auch wieder A und B Team Diskussionen.. Regelprobleme und dasübliche Gemaule. Manche Leute haben inzwischen den Scharm einer Moorleiche. Das macht wohl der Erfolg. Ich weiß aber noch nicht, ob ich wieder regelmäßig Spiele. Das neue Regelwerk ist ja schon fast peinlich. Juggern, der Semikontaktsport, wird zum Kuschelerlebnis. Ich darf niemanden mehr umrennen oder Angst einjagen. Da gehen gleich einige meiner Lieblingsbeschäfftigungen gleich drauf. Aber wir haben ja eine extrem Regeln reitende Teamleitung. Who cares? Auf dem Platz waren weitüber 30°C, die Sonne brannte, aber die Frisur hält. Leider sah das mein Gehirn anders. Nach 5 Stunden in der Sonne und 2 Stunden beim Avalist, dachte sich mein Kopf mir die Quittung geben zu müssen. Kopfweh, Sehschwierigkeiten – das volle Programm. Auf nach Hause, Paracetamolmüsli und 12 Stunden schlafen. Danach gings mir wie...

Mehr

Kein Titel

Als ich ganz alleine war, lernte ich meine Angst kennen und fand am Ende Mut. Als der Mut keine Lösung war, lernte ich zu vertrauen und fand die Kraft meines Herzens. Als mein Herz verkauft wurde, lernte ich wahren Schmerz kennen, und fand am Ende Liebe. Als die Liebe verschwand, lernte ich zu verlieren und fand die Kraft zu geben. Als alles was ich lernte nutzlos war, fing ich an zu glauben und fand am Ende mich. .: Splashdown – Karmaslave...

Mehr