Para und Sozio

Es ist mitten in der Nacht und ich neige zu merkwürdigen Gedanken. Zum Beispiel, daß meine Lieblingswörter im Moment mit Para oder Sozio beginnen. Soziophob, besonders Soziopath könnte ich im Moment oft verwenden. Paralyse, Paranoia. Paranoia ist im Moment mein Lieblingsbegriff. Ich bin mißtrauisch, wenn jemand auf meiner Seite steht. Ich bin noch viel mißtrauischer, wenn jemand was nettes zu mir sagt oder mir komplimente macht. Ich erwarte hinter allem Ironie oder eine Falle. Dabei weiß ich, daß mich niemand im Moment kaputt kriegen könnte. Ich weiß, daß ich jede Art von Falle einfach durchlaufen könnte und dann irgendwann wegstecke. Aber dieser Zweifel an jeder Sache nervt einfach nur.
Komischerweise baue ich keine Abwehr gegen Nina auf, obwohl sie im Moment der einzige Mensch ist, der mir noch weh tun könnte. Ganz einfach, weil sie es noch nie hat. Aber das hat sich ja in der Hinsicht sowieso erledigt, gerade auch weil sie mir nicht weh tun möchte. Ist schon lustig, wie sich alles addiert. Inzwischen wünsche ich mir, daß zwei Leute mal durch meine Augen sehen könnten. Jaja, ich ziehe halt einen gewissen Typ Frau an. Da hilft auch nicht nach Goths, Metallern oder Studenten zu trennen. Jedenfalls bin ich nicht der einzige, der anscheinend ein deja vu hat. Ist immer interessant, daß ich entweder wie der Ex oder wie der beste Freund klinge, oder aber beides. Jedenfalls lernt mich nie jemand richtig kennen wegen der Erfahrungen, die er mit jemand anderem gesammelt hat. Oder weil er (der Mensch :p) in seinem Leben keinen Platz hat, weil er sich einen so festen Rahmen gezimmert hat, daß er sich selbst treu und sicher bleibt. Daß ich das verstehe bringt mir leider auch nichts, außer einem Gefühl von Eitelkeit. Auch, daß ich nicht so bin, bringt mir nichts außer einigen erstaunten Gesprächspausen bis das alte Muster wiedergefunden wird. Ich hoffe gerade, daß Nina das nicht alles auf sich bezieht. Das wäreübel 😉 und ehrlich nicht so gemeint.
Naja noch mal zu ihr. Das kommt mir jedenfalls alles relativ bekannt vor. Nicht von frischen Sachen, die anscheinend auch Panik schaffen, sondern auch von Erfahrungen, die 3 Jahre her sind.. oder 4.. oder 8… oder noch länger. Mensch ich bin so, ich bin durch diese Schule gegangen und lerne noch lange nicht aus. Aber wie schon mal früher gesagt, nichts ist schlimmer als das eigene Gewissen und das wissen mindestens zwei Leser hier sehr gut. Ich bin ich, ich bin hier und ich bleibe. Mal sehen was geschiet.

.: Coheed & Cambria – Welcome Home :.

PS: Einen hab ich noch. Im Jacks hatte jemand eine sehr passende Weißheit von sich gegeben:“Man könnte glauben, die Frauen haben alle das gleiche Buch gelesen.“ Naja meine mit Sicherheit. Ich geh jetzt lieber…

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