Artikel von Juli, 2005

Stellungen im Bett

Was man im Bett so alles machen kann seht ihr hier Edit: Sorry, den Link gibts nicht mehr :< .: Gorillaz – Feel good inc. :.

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Warum darf so etwas wählen?

Nur kurz, ohne viel Kommentar. Nicht nur Heinos Musik ist Scheiße, seine Denkweise auch.

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Uiuiuiui

Man, ich habe aber lange nichts geschrieben. Ja ich atme noch, bin auch noch fast am Leben. Es passiert im Moment nicht viel, zum Glück. Mir tut die Ruhe ganz gut, wenn ich von wem höre, dann von meinem Dozenten. Ich habe immernoch Gefühlschaos, Schuldgefühle und bin zeitweise auch noch traurig. Naja so ist das halt im Leben. Es holt einen immer alles ein, man muß nur lernen damit umzugehen. Neben den ganzen Gefühlen holt mich jetzt erstmal meine Hausarbeit und meine Heizkostenabrechnung ein, die ich langsam mal machen sollte. Ich habe mit meinem Dozenten, wie bereits angedeutet, schon drüber geredet. Meine konkreten Vorstellungen wurden als richtig undäußerst interessant deklariert und – abgeschoben. Sie sind für eine Hausarbeit zu kompliziert, ich soll mich in meiner Magisterarbeit drum kümmern. Jetzt soll ich mich von zwei Büchern inspirieren lassen, die ich mir morgen besorge. Leider klingt das noch alles viel komplizierter als meine Ideen. Irgendwann letzte Woche wurden meine Arbeiten interpretiert und untersucht, um mal ein gewisses Schubladendenken für meine Gedanken einzuführen. Dabei kam damit raus, daß ich ein anarchistischer Vorsokratiker bin. Kann man das heilen? Der Anarchist stimmt, wie ich mit erschrecken feststellen mußte. In einer perfekten Welt gibt es keine Politik. Sie ist ein Hilfsmittel der Menschen und wird nicht mehr gebraucht, wenn die Menschen erwachsen geworden sind. Den Vorsokratiker (da brauche ich noch eine Definition ;-)) bekam ich für die Frage, ob es wenn es Glaube gibt,überhaupt Aberglaube geben kann, ob es eine wirkliche Realität gibt oder ob sich der Mensch sie immer selbst definiert – durch seinen Glauben, oder Aberglauben. In diesem Sinne, ich glaube, ich mache mir eine Gute Zeit. .: Familie Schlegl – Alles Lüge...

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überall nur nicht hier

Als ich vor ein paar Wochen etwasändern wollte, wo habe ich da meinen Kopf gelassen? Wohin ist denn mein Herz verschwunden? Wo sind denn meine Gedanken geblieben. überall nur nicht hier. Was mache ich denn im Moment? Das richtige? Das falsche? Gar nichts? Gar nichts ist, was ich gerade tun muß, aber nicht das was ich möchte. Wenn das einzige, das ich für jemanden tun kann, ist nichts zu tun, dann fühlt sich das nicht gut an. Lieber hätte ich tausend Glückwünsche geschickt anstatt das Handy wegzulegen. Ich wünsche mir, daß sich etwasändert und nicht die gleiche Geschichte immer wieder erklingt. Leider klingt sie mit jedem Mal lauter, anstatt zur Gewohnheit zu werden. Wohin geht man, wenn man nicht weg will, aber da wo man ist sich nicht glücklich fühlt. Pah – immer mache ich mir Probleme, wenn keine da sind. Sowas fällt einem auch erst auf, wenn richtige Probleme da sind. Schon wieder ist jemand gegangen. Nur schlimmer ist, daß ich es dieses Mal hätte verhindern können. Ich werde zunehmend neutraler. Etwas, daß ich noch nie war, nicht mal wenn ich es sein wollte. Mir geht nicht die Kraft aus, ich heiße ja nicht umsonst Phoenix. Nein alles zerrt mich in eine andere Richtung. Liebe, Hass, Angst, Mut – alles das reißt im Moment an mir. Meine Kraft weiß nicht wohin sie soll und sie wird sich wie letztes Mal einen Kanal suchen. Entweder indem ich sie lenke, indem sie heraus platzt oder ich so neutral werde und dann agiere. Equilibrium. Es klingt so banal, aber es ist alles dumm gelaufen. Wir waren alle zur falschen Zeit am falschen Ort und alles was bleibt, bin ich. Wie immer stehe ich hier und bleibe, wärend ich wen anders verbrannt habe oder alle aufgegeben haben. Ich bin ja auch selbst Schuld. Ich wünsche mir selten die Zeit zurückdrehen zu können, alles was passiert ist hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich hoffe lieber, daß ich den richtigen Weg finde. Es tut mir leid. Ausgerechnet jetzt und ausgerechnet so. So sollte alles nicht passieren. Ich würde ein Stück von meinem Herzen geben, um Deines wieder ganz zu machen. Ich würde ein Stück meiner Seele geben, daß sie Dich wärmen könnte. Aber ich kann nicht da sein, denn ich binüberall, nur nicht hier. .: Guano Apes – Pretty in Scarlet...

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Das Unigewissen

Mein Gewissen will dem Schlaf noch keine Ruhe lassen. Ich brauche einen Plan, eine Idee, ja am besten eine Gewissheit, dass ich mein Studium in perfekten Bahnen zum Ende bringe. Wie schon oft gesagt, bin ich alles andere als ein Leistungsorientierter Student. Ich will wichtiges lernen und mich nicht nur mit Papieren dekorieren. Damit bin ich zwar unter Gleichgesinnten und Professorenüberlebensfähig, aber ich fühle mich als ob die Gesellschaft mit dem Finger auf mich zeigt und mich ausschimpft. Dieses Semester ist zweigeteilt zu bewerten. Ich war nicht extrem viel in der Uni, weil ich am Anfang des Jahres zu den Dingen, die ich wollte, nicht hingehen konnte und keinen guten Ersatz gefunden habe. Ich habe es nicht wie andere gemacht und bin einfach irgendwo hin gegangen und hab dann dort geschlafen. Leider machen sie es richtig und ich es falsch. Für das Schlafen bekommt man nämlich Semesterwochenstunden. Ich hingegen, der zu Hause für Seminare gelesen, gelernt oder natürlich auch PC gespielt und gefaulenzt habe, bekomme dafür nichts. Dafür sehe ich auch nicht so fertig aus wie manche anderen Studenten, dafür mag ich was ich tue und dafür gehe ich mit der Geschichte unserer Menschheit nicht um wie mit einem Schnitzel an der Fleischtheke. Aber mein Müßiggang wurmt mich. Ich könnte mehr lernen, mehr machen und besser werden! Ich habe nur keine Ahnung wie. Ich gehe auf in Seminaren, die mich interessieren. Aber wenn ich daran denke worüber ich privat noch etwas lernen könnte, dann fällt mir nichts ein. Ich werde diese Ferien zwei Hausarbeiten schreiben, aber ich finde keine Fragestellung für die Themen. Ich kenne auch keine. Ich weiß nicht, was ich für Geschichte für Fragen untersuchen kann, die auch wirklich von mir beantwortbar sind. Ich habe auch keine Erfahrung damit, aber genau die will ich jetzt sammeln. Ich hoffe nur einer meiner Dozenten ist etwas geduldig mit mir. Ich möchte wirklich die Geschichte der Menschen studieren. Ich möchte sie verstehen und vielleicht mit dem Wissen zukünftige Fragen beantworten können. Aber all das geht nicht einfach so nach einem Lehrplan, sonst könnten wir Philosophen züchten. Dann hätten wir jetzt schon Millionen Kants und Freuds, die sich Gegenseitig Störungen der Beziehung zu ihrer Mutter vorwerfen. Abgesehen davon kollediert bei mir gerade Vernunft und Willen. Entweder orientiert sich mein Kategorischer Imperativ neu, oder ich habe nur Kategorisches Chaos. Egal. Nein, einen Moment. Der Vergleich war doch gar nicht so dumm. Laut...

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