Artikel von Juni, 2005

Zukunftspläne und Vergangenheitsbewältigung

So hier sollte eigentlich der Berichtüber den Kreativanfall der letzten Tage stehen. Der wurde verschoben. Ich mache mir Gedankenüber Vergangenheit und Zukunft. Wenn ich mit jemandem oder etwas eine schöne Vergangenheit hatte, und es inzwischen schlecht ist. Was zählt dann? Das Jetzt oder das Früher? Der Mensch ist doch immer noch der selbe. Ist er das wirklich? Wenn ich genauerüberlege, ist man nie der selbe Mensch. Jede Sekunde ist man um eine Erfahrung reicher, die einen prägt, wenn auch nicht besonders stark. Also ist der Mensch nie der gleiche Mensch, wie er eben war, sondern er formt sich neu in jedem Augenblick in dem er lebt. Aber wird dadurch die Vergangenheit unwichtig? Ich finde es ungerecht zu sagen, daß man hinter jeder Situation einen Schnitt machen soll und den Menschen neu betrachten muß. Das wäre wohl auch nicht richtig, da ein Mensch sich, in dem Fall, wie ich ihn beschreibe, nicht komplettändert. Erändert sich Stück für Stück. Nach wenigen Moment ist es kaum zu bemerken, aber nach Monaten hat man einen Mensch, der sich vielleicht sehr geändert hat. Man bemerkt es nur nicht, da das Puzzle Teil für Teil neugeordnet wurde und so langsam, daß man es nicht gesehen hat. Nun, wie ist es jetzt mit der Vergangenheit und mit der Zukunft. Ich beurteile einen Menschen auch danach, welche Erfahrungen mit ihm gemacht habe. Die Erfahrung ist die Vergangenheit mit diesem Menschen. Eine schöne Zeit will man nicht vermissen und projeziert das auf die Person mit der man es erlebt hat. Oder manüberträgt Erfahrungen von einem Menschen auf den anderen und mischt sein eigenes Selbstbildnis auch noch hinein. Allen diesen Punkten habe ich mich schuldig gemacht. Ich muß sagen, daß dort nichts sinnvolles rauskommt. Ich habe jetzt ein Gedankenkonstrukt verschiedener Eindrücke, die wie eine Collage zusammengesucht sind, aber eigentlich keinen eigenen Bezug zueinander haben. Das ist wichtig. Es hat zwar einen Bezug zueinander, aber einen, den ich selbst hergestellt habe. Es gab keinen eigenen Bezug und deshalb ergibt es auch, bei näherer Bertrachtung auch keinen Sinn. Es hat nur zur Folge, daß ich mich nun nicht mehr selbst kenne. Ich denke man kann, nach einer gewissen Zeit, eine Änderung sehen. Einen Einschnitt, wo eine Sache aufgehört hat; und ein neuer Abschnitt began. Diese Stelle muß man finden und von seinem Bild des Jetzt trennen. Sicher, es ist dieselbe Person, aber nur physisch. Die Erfahrung von früher steckt noch in...

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Sommer, Sonne, Sonderbar

Jaja, so ist das. Gestern bin ich mit Kopfschmerzen aufgestanden, ging mit Kopfschmerzen ins Bad und es wurde noch viel schlimmer, als ich mich im Spiegel sah. Naja einige Stunden und Paracetamol später, ging es mir supi. Gerade als ich draussen zum lernen angekommen war, brach der Himmelüber mir zusammen. Als ich dann wieder im Haus angekommen war, hört es auf zu regnen. Warum kann das Wetter sich nicht nach mir richten? Was denkt eigentlich das Wetter was es ist? Erzürnt von dieser ohrfeigengleichen Frechheit stürmte ich hinaus und rief:“War das etwas alles?“ Mein Nachbar grinste. Der Himmel nicht – BoOOom, Donner fuhr vom Himmel und jemand schien Gottes‘ Badewanne auszuleeren. Zufrieden mit meinem Werk setzte ich mich in meinem Schaukelstuhl an mein offenes Fenster und lernte die nächsten Stunden. .: Filter and the Crystal Method – Trip like I do...

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Das Schwarze Loch

Hmpf! Ich bin mal wieder völlig unzufrieden. Ich habe zwar 3 Stunden für die Uni kreativ gearbeitet und habe so langsam eine extrem gute Vorstellungüber den Themenbereich der Nachzehrer (lacht wenn ihr wollt). Der Aberglauben und seine Entwicklung ist ein sehr interessantes Thema. Besonders, wenn man Analogien zu heutigen Themen findet. Naja 3 Stunden? Danach kam mein Nachbar kurz vorbei und ich habe einen Textüber Personal Firewalls gelesen, der mich völlig gefesselt hat, da er viele Fragen aufwarf, aber keine Antworten bot. Das sind immer die besten Autoren. Reden, reden, reden – alles ist scheiße, das geht so nicht. Dem Schema verfalle ich zum Glück selten, es ist zwar nicht immer notwendig in einem Text alternativen zu präsentieren, aber es kommt auch darauf an, wie man mit dem Thema umgeht. Naja und dann waren noch mal 3 Stunden vorbei und der Tag auch. Muß wohl, wie immer, morgen mehr tun. Böp, bin unzufrieden mit meiner Arbeitsleistung. .: Die Fantastischen Vier – Keine Lösung...

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Mein Aufmerksamkeitsdefizit und ich

Sooo viel zu schreiben, so viel zu Sagen und so verdammt wenige Wörter! So langsam habe ich mein Unimotivationslochüberwunden. Wie kam esüberhaupt zu Stande? Ich glaube es resultierte aus der Enttäuschenüber das Angebot an der Uni, kombiniert mit der Sinnlosigkeit von 90% der zu berücksichtigenden Arbeiten. Ich meine, was bringt es anwesend zu sein und zu schlafen. Warum ist das besser als sich zu Hause zu erholen und Energie für eine der, leider sehr wenigen, wichtigen Veranstaltungen zu sammel? Warum verschwendet man seine Zeit mit der Anwesentheitspflicht bei unsinnigen Kursen, anstatt die Zeit für Hausarbeiten und Referate zu verwenden? Und zwar Arbeiten für Kurse, die wichtig für das persönliche Wissen und die Spezialisierung sind. Es sind einfach nur neue Methoden, um schnell studieren lassen zu können und um langzeit Studenten rauszusieben. Es gibt natürlich verschiedene Klassen von Langzeitstudenten, so wie auch nicht jeder Soldat ein Mörder ist. Die meisten meiner Dozenten waren für heutige Verhältnisse Langzeitstudenten. Bei den meisten von ihnen verneige ich mich vor ihrem Wissen und ihrem Scharfsinn. Sie haben lange studiert, leider wird von der Länge des Studiums auch immer darauf geschlossen, wie fleissig man ist. Ich hingegen denke, dass ich 1100 Jahre, für mich relevante, Geschichte der Menschheit nicht in meinem ganzen Leben erforschen und lernen könnte, geschweige denn in einem Studium. Aber ich will es versuchen. Im Geschichtsstudium geht es für mich darum Wissen zu sammeln, zu verstehen und auch auf heute anwenden zu können. Das ist eine Aufgabe, die nicht in Bahnen gepresst werden kann. … als ich mit diesem Gedankengang fertig war, betrat ich endlich den Bus, der mich zu meinem Mittwochsseminar fahren sollte. Ich dankte der Hitze, denn ohne sie wären die ernstgemeinten Komplimente des Busfahrersüber meinen Kilt und meine Lederjacke nicht möglich gewesen. Gut für das Ego, wenn man schon ein unsinniges Studium verfolgt. Inzwischen habe ich mich an viele Blicke gewöhnt, aber es scheinen auch weniger geworden zu sein in den letzten Jahren. Punk ist ja jetzt in. Ich bin alles andere als ein Punk, aber sie waren sonst die einzigen, die mit relativ großer Häufigkeit auch mal einen Kilt trugen. Nun ja. In der Uni angekommen, endlich untger gleichgesinnten, widmete ich mich erstmal 2 Tassen Kaffee und durchforschte danach die Bibliothek. Der Tag war gut, ich hatte einige gute Ideen und brachte sie gleich zu Papier. Einige Diskusionenüber AggroMusik und ob man mir unter den Kilt schauen dürfte...

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Goodbye and thanks for the fish

Goodbye and thanks for the fish

Heute verstarb einer der Kater mit denen ich aufgewachsen bin. Gismo wurde 9 Jahre alt und wurde eingeschläfert, weil er an Katzenaids erkrankte und es erst bemerkt wurde, als es zu spät war. Meine Mutter kam heute vorbei und begrub ihm im Garten. .: Dido – Don’t leave home...

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