Artikel von April, 2005

Mauern

Ich bin wieder da! Wie oft habe ich das schon geschrieben? Manchmal bin ich froh, daß das Meiste meines Blogs verloren ging. Ich bin wohl lange noch nicht wieder da. Komisch, dabei bin ich jetzt schon in manchen Dingen mehr, als jemals zuvor. Aber es fehlen Teile von mir. Man baut sich Mauern, um Teile von sich versteckt zu halten, um andere davor zu beschützen und um sich vielleicht selbst nicht damit auseinandersetzen zu müssen. Ich habe gerade mit jemandem geredet, der mir aus irgendeinem Grund sehr am Herzen liegt. Am Ende waren dort so viele Mauern, daß ich nicht mehr wußte, ob ich einfach nur dagegen renne, oder ich inzwischen eingemauert war. Naja als ob Mauern etwas neues wären… nicht nach den letzten Jahren. Aber irgendwann als ich gegen eine der Mauern lief schien sich bei mir etwas gelöst zu haben. Ich dachte eigentlich, ich wäre wieder da und dann viel mir diese Mauer in mir selbst auf. Ein Teil, den ich weggesperrt hatte. Ich merke gerade, daß ich eigentlich zu abgelenkt bin, um das hier jetzt strukturiert niederzulegen, aber ich brauche das mal wieder. Welchen Gedanken verfolge ich gerade? Ich weiß nicht, ob ich mir sicher sein kann, daß ich alles verarbeitet habe. Obwohl das bis jetzt nicht schlimm ist. Es dauert wohl noch länger bis ich mich wieder komplett „unter einem Hut“ habe. Ich kenne mich aber trotzdem gut genug und hoffe, daß ich noch wachse und alle meine Mauern einreiße. Bin ich mit mir selbst zufrieden? Nein. Ich könnte mehr sein, meinen Weg habe ich noch nicht gefunden. Ich höre oft, daß ich etwas besonderes bin. Ich denke auch ehrlich, daß ich es bin und nicht nur als Teil einer Redewendung. Aber was nützt es mir? Meine Besonderheit ist, daß ich Menschen auf ihren Weg führen und helfen kann. Meinen Weg habe ich noch nicht gefunden, meine Kraft hat keine Verwendung und kein Ziel und ich komme mir schlecht vor, weil andere viel fleißiger sind als ich. Ich bin etwas besonderes, aber sollte ich damit auch nicht etwas besonderes anfangen? Ich erlebe die Welt offen und sehe mehr als die meisten Menschen. Ich wäre manchmal glücklicher, wenn es nicht so wäre, aber das ist ein Teil von mir. Ich kann mich nicht ablenken und verschließen. Ich kann mir nichts vor machen, ich will ehrlich sein und ehrlich alles empfangen. Ich suche mein Ziel und ich...

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Fear leads to the dark side

… remember that you must. Sorry aber das mußte ich posten. Wehe einer ruft jetzt Heräsie oder Jehova :-p http://mypage.iu.edu/~edicus/compare.jpg .: Weird al yankovic – long long time ago :.

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Hexenverfolgung

Es gibt viele Arten von Bösem. Persönliches Böses, allgemeines Böses. Hier geht es um meine Hexe, meinen Fluch. Auch wenn der Begriff Hexe nicht passend ist, so habe ich den Begriff, einer völlig falschen Tradition folgend, nach Gutdünken einer Frau zugeordnet. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe meine personifizierte Offene Wunde im Bus wieder getroffen. Die Frau bei der ich noch Gedanklich ins Zittern geriet, als ich an sie dachte. Auch fünf Jahre später. In einem meiner ersten Beiträge, die leider verloren gingen, habe ich festgestellt, daß ich, zumindest gedanklich, diesen Fluch los bin. Nun ist sie hier im Bus, ich sehe sie und… das war es auch schon. Welcome to the truth. Sie ist einfach nur eine ganz normale Person, ganz normal ihrem Leben folgend, ganz normal unwichtig geworden. Ich bin wieder um eine Erfahrung reicher und wieder einen Schwachpunkt losgeworden. Komme was wolle, was mich nicht umbringt, macht mich stärker. .: Static X – The Only...

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Frühlingserwachen

Es begab sich zu einer Zeit, die von Hexenverfolgung und Ideengeschichten geprägt war- also praktisch nach meinem Nachmittagsseminar. Während ich den Raum verließ wurde, wie immer, mein Ipod aktiviert. Etwas verwundert darüber, daß ich ein Lied ja schon lange nicht mehr gehört habe bestieg ich die Bahn. Schließlich viel mir dann auf, daß ich in einer Playlist vom letzten Frühling gelandet war. Spätestens jetzt hat es „klick“ gemacht und meine, noch nach all dem Elend (verzeiht mir dieüberspitzung), versteckte Kraft ist erwacht. Meine Kreativität war spätestens in den letzten Wochen wiedergekehrt, wie man z.B. am WoW Video merkt. Anscheinend habe ich den Film als interessantes Medium entdeckt. Bei Musik schießen Bilder durch meinen Kopf, die ich jetzt auch in geeigneter Art und Weise darstellen könnte. Zumindest unter der Vorraussetzung, daß der Tag sich um 11 Stunden verlängern würde. Ich werde erst einmal das gute Alte weiterführen und eine Playlist machen. Des Weiteren muss ich meine Waffen pflegen, nicht nur für das vor mir liegende Semester, sondern auch für mich. Ich habe schonöfter gesagt, daß ich inübertragener Weise ein Krieger bin. Vielleicht auch ein paar Jahrhunderte zu spät geboren, ohne das Rittertum jetzt zu verromantisieren. Das Wort ist ein Schwert, mein Glauben ist mein Schild und das Leben meine Schlacht. In diesem Sinne: Rock‘ on, Rock‘ steady .: System of a down – Innervision...

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WoW Video

Ich habe zwar immer noch nicht Rollenspiel-Hannover wieder hoch gebracht. Ich habe auch nicht ChaosPhoenix.deüberarbeitet, aber das WoW Video ist fertig 😉 Der Clan Fortytwo war so nett es für mich zu hosten, schaut euch diese News an. .: Die fantastischen Vier – Troy...

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