Früher war alles besser ™

Jetzt kommt mal wieder zur Besinnung.
Ich weiß, es war grundsätzlich vor einiger Zeit alles einfacher, die Menschen waren fröhlicher, die Arbeit wurde besser bezahlt und natürlich gab es weder Krieg noch Krankheit.
Dabei ist mir so, als hätten selbst die Griechen schon erkannt, dass das sowohl das goldene als auch das silberne Zeitalter schon längst vorbei sind.
Jeder Mensch beschwert sich über die Wirtschaft, die Steuern, die Reformen und ganz besonders Hartz IV. Ich stelle mal meine Meinung über den Inhalt der Reformen zurück, aber Reformen sind notwendig, persönliche Einschnitte auch. Uns geht es hier immer noch besser als vielen anderen Ländern, vom Bildungsstand mal abgesehen.
Es wird wirklich schlechter, weil sich nichts anpasst. Da hilft es auch nicht einfach spontan aus Protest eine andere Partei zu wählen, als man eigentlich tun würde (huhu Sachsen).
Die enttäuschten SPD-Wähler, die jetzt CDU wählen und sich davon eine Änderung verhoffen, achten oft gar nicht darauf, was die CDU sagt. Dabei hat Stoiber letztes Jahr selbst gesagt, dass Hart IV nur der Anfang der Reformen sein kann.
Aber der Wähler hat die Macht; und da früher alles besser war (Kinderarbeit, Krieg, Stasi), wird den alten Zeiten nachgetrauert.
Dabei wird wohl übersehen, dass es der BRD geht, wie einem Durchschnittsmenschen, der längere Zeit über seine Verhältnisse gelebt hat. Da der Staat die Summe aller Bürger ist, trifft das auch fast auf jeden zu. Man sieht es nur nicht.
Was aber nicht heissen soll, dass das Stimmenoptimierte Programm der Parteien zu mehr nütze ist, als gut auszusehen.

Die Ärzte – Hurra

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