Artikel von Dezember 15th, 2004

Stück für Stück

Stück für Stück auf dem Weg zum Glück scheint das Pech und die Anforderung größer zu werden. Immer wieder räume ich Steine aus dem Weg, doch vor mir scheinen dafür zwei neue zu erscheinen. Es fällt mir schwer zu sehen, was ich alles geschafft habe, ich sehe immer nur was vor mir liegt und lass mich von diesem Anblick lähmen im Moment. Dabei ist es nicht viel, es ist nur alles etwas neu. Ich habe erst etwas großes geschafft und bin ein Schritt weiter als ich erwartet habe. Vielleicht tue ich zu viel gleichzeitig, aber dieses mal muß ich es. Die Uni ist etwas, das ich schaffen will und muß damit es weitergeht in meinem Leben. Das private Vermögen muß ich betreuen, sonst ist es nicht mehr da und das würde noch mehr Probleme geben. Die Hobbies sind etwas, das man meiner Meinung nach pflegen muß, ohne ausgleich zu Streß und Hektik gerät man aus dem Gleichgewicht. Nun gut, ich könnte etwas einschrenken, aber selbst bei Hobbies regt mich auf, wenn etwas liegenbleibt. Da tue dann wirklich etwas viel gleichzeitg. Die Homepage, das PC Spielen, meine Freunde und die alten Magickarten sortieren (ja sagt nichts zu dem Punkt, dass ich mit der Sucht wieder angesteckt wurde, nach 8 Jahren, finde ich selbst peinlich). Die Spiele habe ich alle bis auf 2 durch, Chronicles of Riddick war sehr überraschend der beste Shooter des Jahres. Die Homepage hat nun Milestone 2 von 4 erreicht. Was die einzelnen Bereiche angeht bin ich nun also auf 50%. Naja die Freunde sind immer da 😉 und bei Magic bin ich auch bald fertig. Aber ich mache mir wohl selbst mit meinen Hobbies Stress. Wie viele Steine wohl schon hinter mir liegen? Ich muß mal versuchen sie zu erkennen… .: Schandmaul – Walpurgisnacht...

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Depressionsarroganz

Kennt ihr diese arroganze, stumpfe Art, die Menschen manchmal an den Tag legen, wenn ihr Schmerz zu groß wird und sie die Hoffnung verlieren? Sie sagen, wie schlecht doch ihr Leben ist und sie klingen dabei, als ob sie stolz darauf wären und so als ob alle, die so selbstsüchtig sind und ein Mal Glück erfahren haben, dies nicht verstehen – also arrogant. Von oben herab erzählen sie euch von der wundersamen Melancholie ihres Lebens, die die Glücklichen ja nicht zu schätzen wissen. Ehrlich gesagt machen diese Menschen dann einen wirklich erhabenen Eindruck auf mich, sie scheinen unverwundbar, weil sie sich für unverwundbar halten. Sie sind es auch meistens, wer traurig ist und nichts hat, der kann nichts verlieren und nicht traurig gemacht werden. Es klingt so plausibel wie ein Selbstmord, damit man einem Unfalltod entgeht. Schade ist nur, wenn man so einen Menschen sehr gerne hat und ihm gerne etwas Glück schenken würde. Glück ist nur leider nicht erwünscht, denn es bringt ihren Unverwundbarkeits-Thron aus angesammeltem Selbstmitleid und Schmerz förmlich zum erbeben. Egal wie sehr sich die Menschen ablenken, belügen und verstellen, irgendwann kommt alles wieder. Ob dann noch jemand mit einer helfenden Hand da ist, ist Glückssache, aber jeder ist auch seines eigenen Glückes Schmied. Seid jeder Hilfe dankbar, denn sie ist nicht selbstverständlich – immerhin ist es eure Scheiße, in der ihr versinkt. Devil Driver – Digging up the...

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Lebenszeichen und Ende der Chaostage

So ich lebe noch! Der Hund ist schon seit Freitag weg, hat sich dann aber die letzte Zeit gut benommen, abgesehen davon, dass er auf die Straße rannte, den Verkehr kurzzeitig zum erliegen brachte und die Anwohner erfreute, während ich mich ärgerte. System ist wieder Online, inzwischen sehr sicher gegen Datenverlust, Überspannung, Stromschwankungen und Hardware ausfall 😛 Aus Schaden wird man Klug 😉 Machinae Supremancy –...

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