Mrz 8

Dumm sein macht glücklich. Nach tausenden Jahren des Gefressen werdens geben wir schließlich der Evolution nach und fingen an zu denken. Neben der Möglichkeit Werkzeuge herzustellen und Feuer zu machen, kamen wir dadurch zur Selbsterkenntnis und dem Interesse am Ich. Damit fingen die Probleme richtig an. Für das Jagen und Sammeln waren wir gut geeignet, aber mit Neid, Angst oder Wut können wir auch heute nicht umgehen.

Immer wieder begehen wir Menschen schreckliche Taten, nur weil wir mit etwas nicht klarkommen. Wir denken viel und wissen gleichzeitig nicht was. Wir bewegen uns immer, aber wissen nicht wohin. Wir Menschen scheinen manchmal ständig verwirrt, so scheint es schon ein Wunder zu sein, daß wir überhaupt ein geregeltes Leben führen können. Wir machen uns Gedanken über unsere Freunde, über Geld, über Familie, über die Liebe und nicht zuletzt auch über uns selbst. So viele Gedanken, daß wir kaum die Stimme in uns hören, was wir wirklich wollen.

Dafür gibt es Bücher, Fernsehsendungen, Seminare und Psychologen – alles Wegweiser zum Ziel. Trotzdem hilft keine detailierte Karte weiter, wenn man nicht weiß wo man steht und wo man hin möchte. Aus dieser Verwirrung entsteht der Weltschmerz, die Malaise oder auch the Angst (aus dem Englischen).

Wir sind alle so erpicht alles richtig zu machen, daß wir ständig daran denken. Ob wir nun über uns nachdenken oder anderen Vorschriften machen. Viele unserer Erfahrungen sind inzwischen nicht unsere eigenen. Wenn man ein Baby bekommt, wird sich zuerst darauf vorbereitet. Man sucht nach Ratgebern, das richtige Spielzeug und am Ende kommt alles doch ganz anders. Nun sollen wir nicht auf den Rat anderer verzichten, im Gegenteil man sollte immer für das Wissen anderer offen sein. Trotzdem darf man nicht aufhören seine eigenen Erfahrungen zu machen.

Man weiß nie wohin eine Entscheidung am Ende führt, man kann immer nur die nächste Station sehen. Gerade das macht das Leben heute so schwer. Früher hatten wir keine Zeit zum Denken, mußten es auf das nächstlegende Ziel beschränken. Heute bekommen 20-Jährige keine Arbeit, weil ihr Lebenslauf nicht gradlinig genug ist. Außerdem stirbt man alleine, wenn man die falschen Klamotten trägt und die wichtigsten Beziehungstipps nicht beherzigt.

Zurück zum Anfang. Dumm sein macht glücklich. Wer sich weniger Gedanken macht, belastet sich weniger und macht sich weniger selbst kaputt. Das wichtigste am Denken ist, es wieder abschalten zu können. Wenn es gut ist, wo man ist, warum muß man es dann immer begründen? Wenn man einen Traum hat, muß man ihn dann gegen die Werte der Anderen verteidigen? Reicht es nicht einen Traum zu haben? Ein Beruf mag noch so gut angesehen sein, aber er ist nicht der richtige für alle. Eine Beziehung kann noch so schlecht nach außen aussehen, aber sie hält, weil man zusammenhält. Ein Mensch kann so unverständlich sein, aber man sieht auch nie was drinnen ist.

Kurz gesagt, habt nicht immer Angst davor, was falsch sein könnte. Wie immer es auch läuft, am Ende seid ihr um eine Erfahrung reicher.

.: Paramore – Misery Business :.

Feb 17

Überall beklagen die Verlage, daß es ihnen schlecht geht. In Amerika sterben schon die Zeitungen. Das Internet ist schuld, die Menschen lesen zu wenig. Ist das so? Von Qualitätjournalismus fehlt heutzutage oft jede Spur.

Da hat sueddeutsche.de schon meinen Geschmack getroffen mit der Serie Wozu noch Journalismus? Der vierte Artikel der Reihe hat mich dazu gebracht ihn zu kommentieren. Aber auf der Homepage von der Hauseigenen Zeitung des Autors, der Freitag.

Aber da mein Interesse am Thema so groß ist, kopiere ich meinen Kommentar auch noch mal in den Blog. Viel Vergnügen.

Die Verlage liegen im Sterben, aber der Journalismus ist bereits verwest. Vielleicht verdirbt der Verwesungsgeruch den neuen Lesern die Lust?

Ich gehe besser einen Schritt zurück und schreibe ein verspätetes Vorwort. Ich habe den Artikel von JA und die Kommentare gelesen und zu diesem wichtigen Thema, muss ich meine Meinung noch dazuschreiben. Vielleicht finden sich nicht nur JA, sondern auch Frau Lack, Columbus und andere Kommentatoren wieder.

Zurück zur Kompostierung einer Kommunikationsform. Es ist natürlich richtig, dass Zeitungen sterben, weil zu wenige Exemplare gekauft werden. Woran kann das nur liegen – werden sich am Anfang der Debatte Viele gefragt haben. Den Blick nach außen gerichtet, wird geschaut, was sich verändert hat. Da fallen die neuen Medien so offensichtlich ins Auge, daß sie den Blick auf alles andere verdecken.

Natürlich hat sich die Medienlandschaft durch das Internet stark verändert. Stärker noch als durch das Fernsehen, weil es nun jedem möglich ist zu Publizieren. Und das tun die Menschen auch. Überall wird gebloggt, getwittert, kommentiert und provoziert. All das dient zwar auch, aber nicht nur der bloßen Kommunikation, wie eine SMS. Selbstverständlich twittern Menschen auch, weil sie dadurch Geld sparen können. Das ist trotzdem nicht alles. Bloggen und Twittern findet öffentlich statt und davon geht ein Reiz aus. Es ist der, auch unbewußte, Reiz am öffentlichen Diskurs, am zementieren seiner Meinung, die auch in der Flüchtigkeit des Internets eine Permanenz erlangt.

Es besteht ein großer Bedarf an Meinungen, an Kommunikation und Information. Sind das nicht Bestandteile einer Zeitung, eines Magazins oder auch einer Fachzeitschrift? Trotzdem werden weniger Zeitschriften verkauft. Das mag am Internet liegen. Aber weder Fernsehen noch Radio und im Übrigen auch nicht das Internet, haben es in einer gemeinsamen Anstrengung geschafft das Buch zu vernichten. Zwar erfordern neue Umstände neue Medien, aber der Blick darf nicht nur auf der Form des Vermittelns ruhen. Es muss geschaut werden, was vermittelt wird.

Genau da trifft Herr Augstein mit seinem Kommentar. Die Krise der Verlage liegt am Produkt mit dem sie Handeln. Egal, ob man durch die Überregionalen Zeitungen blättert oder durch verschiedene Nachrichtensendungen im Fernsehen zappt, es scheint alles ähnlich. Natürlich ist der Gegenstand des Berichtes immer dasselbe, aber die Tonart, die Sichtweise auch. Es ist richtig, daß objektiv berichtet werden muss, aber selbst wenn es vollkommene Objektivität geben würde, unterschieden sich die Autoren immer noch in Wort und Stimmung. Doch selbst sind wirkliche Unterschiede oft kaum noch vorhanden. Oft sind Artikel nichts weiter als leicht umformulierte DPA-Meldungen. Und so ein Produkt soll interessant sein?

Wieder zurück zur Objektivität. Es gibt sie nicht. Die Wahrheit zu finden, ist oft unmöglich. Selbst Fakten führen zur Subjektivität. Was erwähnt man, was nicht? Berichtet man nur, dass der Iran erfolgreich Uran anreichert oder erwähnt man noch, daß es sich um einen Bluff handeln könnte? Es sollen keine Grenzen zwischen Artikelgattungen verwischt werden. Nur das Mischverhältnis der Publikationen sollte angeguckt werden. Sind Kommentare wirklich noch Kommentare? Wo setzt sich jemand wirklich mit einem Thema auseinander und wo wird nur die Meinung eines Pressesprechers wiederholt? Ein Thema muss von vielen Seiten beleuchtet werden, aber der Platz für den Text ist oft begrenzt. Der Autor muss auswählen und filtern und dadurch entsteht unweigerlich seine Wahrheit. Das scheint keinem mehr bewußt zu sein. Wären Journalisten Schreiner, dann würden die meisten im Moment den vollkommen gleichen Stuhl herstellen.

Immer das gleiche zu sehen ist nicht interessant und gute Artikel müssen den Leser in seinen Bann ziehen. Von ihnen muss eine Anziehungskraft ausgehen, die sie lesenswert macht. Seine bloße Existenz kann nicht der einzige Grund zum Lesen sein. Die Faszination mit der Columbus hier in den Kommentaren von Journalisten spricht, kommt nicht auf. Wo nichts ist, was geliebt werden kann, entsteht keine (positive) Beziehung. Die Neon ist ein gutes Beispiel. Sie scheint die junge Generation wirklich anzusprechen, da ich überall junge Menschen über sie reden höre. In der Bahn wird die Neon gelesen und auf Blogs wird kommentiert, was die sie schreibt. Das ist eine intermediale Koexistenz, wie sie sich viele Verlage wünschen (sofern sie das Internet nicht verbieten können). Die Neon existiert nicht nur, sie spricht ihre (jungen) Leser an und das in Farbe und bunt, wie der Name schon sagt. Das ist nun auch nicht der Aufruf an sämtliche Printmedien zur BILD zur werden (bitte nicht). Aber Zeitschriften brauchen Charakter, ansonsten können alle problemlos durch Direktmeldungen der Nachrichteagenturen ersetz werden.

Die Jungen zwischen 16-20, die Frau Lack anspricht, sind es gewohnt bevormundet zu werden. Abgesehen von Eltern und Lehrern, tritt die Politik stärker denn je in die Rolle des Vormunds. Überall trifft auf die jugendlichen heute Zensur und vor allem Unverständnis. Ihnen nachzusagen, daß sie Komasäufer sind, ist noch eines der harmlosesten Dinge. Jugendliche sind gewaltbereite Amokläufer, deren Hobbies verboten werden müssen. Ihr Kommunikationsraum (das Internet) ist voller Kinderpornografen, Diebe, Terroristen und Dummschwätzer. Sie sind unmündig und die Kontrolle über sie muss erweitert werden. Heute bekommt man seine Mündigkeit nicht mit 18 Jahren. Man bekommt sie niemals. Spiele und andere Dinge werden in Deutschland verboten, ohne daß selbst Chance hat, für sich zu entscheiden. Was Stopp-Schilder angedeutet wurde, wird mit dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ad absurdum geführt.

Heute heißt es eben nicht mehr „Poltiker lügen“ sondern „Politiker und Medien lügen“. Das Internet gilt als der letzte Platz, wo noch Wahrheiten oder Meinungen zu finden sind und wird von der jungen Generation deswegen mehr geschätzt, als ihnen vielleicht bewußt ist. Und die Zeitungen, Magazine und alle anderen Printmedien wundern sich, daß die Auflage sinkt? Sie sind doch nur Stimmen des Chors, der zerstören möchte, worauf eine Generation stolz ist.

So am Ende etwas zu mir, weil der Hintergrund des Autors oft wichtig ist für das Verständnis seiner Meinung. Mein Name ist Philipp Nordmeyer, ich gehöre selbst zur jungen Generation mit meinen 27 Jahren. Ich bin fast mit meinem Magister Studium der Geschichte und Politikwissenschaft fertig und schreibe nebenbei als C-Klasse-Journalist. Was meine literarische Erziehung angeht, bin ich wohl relativ unterbelichtet. Bis zum Alter von 20 Jahren habe ich vielleicht 10 Büchern aus Spaß gelesen (inzwischen sind es viel mehr). Auch wenn ich mich für Politik und Menschen interessiere, habe ich niemals regelmäßig eine Zeitung gelesen. Dafür hatte ich den Spiegel abonniert bis mich Hasstiraden gegen das Internet und meine Generation Doof vertrieben haben. Ich lese aber regelmäßig online, vor allem weil dort das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Hauptsächlich lese ich sueddeutsche.de, spiegel.de, welt.de und heise.de, um verschiedene Gesichtspunkte kennenzulernen und nicht nur eine Meinung zu hören. Allerdings gibt es, bis auf heise.de, kaum Meinungen. Ich frage mich warum der Heise Verlag als einziger mein politisches Interesse an Meinungsfreiheit vertritt.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand antwortet. Ganz abgesehen davon, meine Einstellung zum Beruf wird mir wohl nie einen richtigen Journalisten-Job bescheren.

.: MC Frontalot – I hate your Blog :.

Dez 7

Es weihnachtet wieder sehr. Die Lieben zu beschenken und sich mit ihnen zu freuen, gehört inzwischen dazu. Geschenke sind immer wieder ein Grund für Freunde, Überraschungen, Verzweiflung und Missverständnisse. Aber jedes Geschenk ist ein gutes, wenn man das Gefühl hat, dass jemand an einen gedacht hat. Um ein wenig mehr Freude zu schaffen und weniger Missverständnisse zu vermeiden, soll ich jetzt meine Wunschliste zusammenfassen.

Als erste wäre da meine Amazon-Wunschliste. Aber ehrlich gesagt, ist da inzwischen fast nur Mist drauf. Ausgerechnet vor Weihnachten hat sich eine kleine Produktflaute eingestellt.

Dann gibt’s natürlich noch Forge World, wo man immer etwas gebrauchen kann. Bei Forge World ist alles viel zu teuer. Aber dafür gibt es für jede Zu-Teuer-Klasse etwas Schönes ;-) .

2x  NURGLE BLIGHT DRONE Ref: IA-CSM-T-002

NURGLE BLIGHT DRONE

2x  BRASS ETCH INQUISITION AND GREY KNIGHTS Ref: BR-40K-A-003.

BRASS ETCH INQUISITION AND GREY KNIGHTS
2x SPACE WOLVES RHINO DOORS AND FRONT PLATE Ref: IA-ISM-A-010
SPACE WOLVES RHINO DOORS AND FRONT PLATE
So viel dazu. Die Forge World Sachen sind mir auch nicht so wichtig und den Warhound Titan konnte ich mir gerade so verkneifen. Ich bin im Moment so ekelhaft zufrieden, daß ich mir gar nichts richtig wünsche, außer das es so bleibt. Der Mars Pattern Warhound Titan (jetzt habe ich es gesagt) mit Mars Pattern Plasma und Mars Pattern Vulcan Bolter wäre natürlich super, aber besser ist es, nach hause zu kommen und das Gefühl zu haben, die Welt ist immer noch in Ordnung.
Das Gefühl wird im Moment sehr gut von Essen und Getränken unterstrichen, also kann man da kaum etwas falsch machen. Alle meine sind entweder sehr teuer oder sehr simpel. Bei mir schleicht sich das Gefühl ein, mit dieser Liste noch mehr Verzweiflung verursacht zu haben.
.: Marilyn Manson – Tainted Love :.
Dez 3

Wir Deutschen haben es nicht leicht. Abgesehen davon, dass wir immer pünktlich, strebsam und korrekt sein müssen, haben unsere rechtsextreme Vergangenheit als Gruppenleiden. Die Italiener haben “la dolce vita”, die Franzosen “savoir vivre” und wir? Wir haben unsere “German Angst”. Wir Deutschen haben es nicht leicht.

Ja wir haben es nicht leicht, schon in der Schule werden wir damit konfrontiert, daß Verbrechen an der Menschheit begangen haben, damit wir wissen, was wir getan haben. Aber Fragen sollte man besser nicht stellen. Generell sollte man nicht darüber reden. Wir müssen wissen was passiert ist, damit wir unser Haupt in Schuld senken, immer versuchen korrekt zu sein, niemanden diskriminieren, gefährlichen Situationen aus dem weg gehen und wegschauen, wenn wir etwas sehen, was es gar nicht mehr geben kann. Wir haben es nicht leicht, nur so werden wir den Schandfleck in unserer Vergangenheit wieder los.

Aber werden wir das? Nein, unsere Nazi-Vergangenheit gehört zu uns und nichts kann das ändern. Das Grausamste ist, wir schämen uns nicht der Opfer wegen, sondern weil wir nicht mehr damit in Verbindung gebracht werden wollen. Wir lernen nichts, weil wir vergessen wollen. Wir helfen nicht, weil wir wegsehen .

In Misburg wurde eine junge Frau von Neonazis angegriffen. Sie wagt es eine andere Meinung zu haben und diese auch zu Leben. Dafür wird sie von den Neonazis verprügelt. Sie lauern ihr auf, bedrohen sie, versuchen sie mit Gewalt einzuschüchtern. Sie gibt nicht auf, obwohl sie alleine steht. Man sollte meine, die Neonazis müßten alleine stehen. Doch die Parteien und Vertreter Misburgs sehen das anders. Es gibt kein Nazi-Problem in Misburg, alles Gespenster. Man muss an Misburgs Ruf denken, wenn man über soetwas redet. So stehen die Männer jeden Tag zufällig in der Nähe ihrer Wohnung und zeigen ihr, wie alleine sie wirklich ist.

Ist das unsere Art mit Nazis umzugehen? Ist alles, was uns davor bewahrt wieder ein totalitärer Staat zu werden, eine dicke Mauer der Ignoranz? Durch die Ignoranz lassen wir ein Machtvakuum zurück, das den Nazis Raum gibt. Seht euch den HAZ-Artikel zu dem Vorfall an. Mitglieder der NPD und andere Rechtsradikale kommentieren dort und versuchen alles darzustellen, als gäbe es sie nicht. Nur die allerdümmsten Nazi-Schläger haben noch nicht begriffen, daß Tarnung ihre beste Waffe ist.

Wir heucheln immer Mitleid und Verständnis. Wir sind immer betroffen, wenn etwas passiert. Dominik Brunner, der in der münchener S-Bahn starb als er gegen die Ungerechtigkeit aufstand oder auch Robert Enke, der uns gezeigt hat, dass alle Menschen verwundbar sein können – und allein. Immer trauern wir, aber warum? Trauern, weil wir mit den Opfern leiden oder weil unser Gewissen uns ermahnt, dass wir nichts getan haben?

Tut etwas. Macht den HAZ-Artikel bekannt, kommentiert. Nutzt Facebook, StudiVZ und Twitter. Seht nicht weg, selbst wenn ihr nicht in Hannover wohnt. Misburg ist kein Einzelfall, überall sitzen Neonazis in den Kneipen, bei Fußballspielen und in Schützenvereinen. Laßt ihnen keinen Raum.

.: Bullet for my Valentine – Waking the Demon :.

Nov 28

Man, war das eine Woche. Ich gehöre, trotz allem, eher zu den gemäßigten Bloggern. Ich schreibe zwar über so ziemlich alles, aber zweifle nicht gleich die sexuelle Ausrichtung anderer Leute an und denke auch nicht, dass alle Menschen schlecht sind, außer Mutti. Trotzdem habe ich eine Wut im Bauch, die über ein bloßes Aufflammen von Agression hinaus geht. Ich habe mich schon immer unregelmäßig kritisch über die politische Situation geäußert. Wo früher demokratietheorethische Fragen standen, kam dann das blanke Entsetzen über Stoiber, Schäuble und von der Leyen. Das Entsetzen ist inzwischen mehr eine fassungslose Ratlosigkeit.

Ich vertraue nur zwei Dingen in unser Demokratie. Wobei man auch nicht von einem wirklichen Vertrauen reden kann, sondern eher von einer positiven Haltung. Ich denke, dass Bundesverfassungsgericht ist eine der demokratischsten Intitutionen, die wir haben und dann ist da noch Wiki-Leaks. Wiki-Leaks sammelt geheime Dokumente und Informationen, wie zuletzt einen Teil des Vertrags zur geplanten Maut. Natürlich, darf man diesen Informationen nicht blind glauben, aber durch Wiki-Leaks kommt vieles zu Tage, was die Politik im demokratischen Prozess selbst offenlegen müßte, aber dann lieber doch nicht tut. Ansonsten kann ich nicht sagen, dass ich an eine Person oder Instution in diesem Land wirklich glaube.

Zu recht. Mit Politikern wie Schäuble, Stoiber, Koch, von der Leyen oder Christina Köhler in den fordersten Reihen politischer Vertretung, ist das auch kein Wunder. Diese Woche ging es wirklich heiß her. Es begann am Montag damit, das von der Leyen das Internet mit der Entdeckung neuer Kontinente verglich. Als die Europäer die Neue Welt entdeckten, haben sie Gesetzlosigkeit, Gewalt und das Recht des Stärkeren abgeschaft. So habe es durchaus “positive Rückkopplungen” für die Ureinwohner gegeben. Jemand sollte mal ihr Geschichtsverständnis prüfen. Ja, die armen, kulturlosen Inka und Indianer. Die waren ja nichts ohne uns. Von der Leyens Schluß daraus war, dass die Internet-Nutzer genausowenig (also gar nichts) zu befürchten haben, wie die Ureinwohner Amerikas. Ganz tief drinnen, fühle ich mich jetzt wirklich beruhigt. Sicher.

Dann kam der Herr Stahl, dessen Name wohl Programm ist. Den Polizisten in NRW geht es furchtbar, darum brauchen sie Gestapo-ähnliche Befugnisse. Aber, er hat nicht vor, sie in Gestapo umzubenennen, Polizei reicht völlig. Stahl forderte eine bessere Videoüberwachung öffentlicher Plätze, das Recht Computer und Mailverkehr zu überwachen und den neuen Typus des billig-Polizisten, der unbewaffnet für (noch) weniger Geld, einfache polizeiliche Tätigkeiten übernehmen kann. Aber mit soetwas ist er ja auch in guter Gesellschaft. De Maziére lies am Donnerstag auch seine Maske fallen. Der Zweck heiligt eben wohl doch die Mittel, nur nicht zu oft.

Aber gestern ging es dann richtig los. Die von mir aufgezählten Sachen beschränkten sich hauptsächlich auf sowas unwichtiges, wie Bürgerrechte und so. Freitag war aber noch ein ganz anderes Kaliber. Zuerst mußte Minister Jung abtreten und Zensursala von Gottes Gnaden höchstpersönlich, ist jetzt unsere neue Arbeitsministerin. Was die nebenberufliche Gebährmaschine wohl mit den Hartz 4 Emfpängern vor hat? Nach ihrem bisherigen Verhalten wären auch Wuthöhlen oder Arbeitslager durchaus vorstellbar. Einer Diskussion wäre sie nicht zugänglich, weil nicht verstehen würde, warum Arbeit eben nicht frei macht. Genau in diese  (noch viel besser) Gesinnungsrichtung passt auch ihre Nachfolgerin, die neue Familienministerin Christina Köhler. Die Frau, die Migranten als Wurzel allen Übels sieht und aus der rechten Ecke der Hessen CDU kommt. Zuletzt verwendete sie Studien von Christan Pfeiffer, die ihm selbst peinlich waren. Ihr wißt schon, der Typ vom KFN, der immer genau das mit seinen unabhängigen Studien beweißt, was er selbst möchte. Bevor er nämlich Spiele als Einnahmequelle entdeckt hat, war mit seinem KFN auch auf dem “Migranten sind böse Trip”. Köhler hat diese Studien nun vor ein paar Tagen für ihre Zwecke recycled.

Aber all das macht natürlich nichts, denn was ich nicht sehe, das gibt es auch nicht. Was werden wir denn bald noch sehen? Roland Koch, die kleine opportunistische Made mit dem lächerln des netten Kinderschänders von Nebenan, hat seinen Willen durchgesetzt und den ZDF Chef abgesägt. Ich bitte noch mal daran zu denken, warum wir GEZ-Gebüren zahlen. Wir zahlen diese, um die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wirtschaftlich unabhängig zu machen, damit möchst wenig wirtschaftlicher Druck auf diese ausgeübt werden kann. Aus den gleichen Gründen, sind öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten auch von der Politik losgelöst, da sie uns Bürgern ein neutrales und ehrliches Informationsprogramm bieten sollen. Soviel zur Theorie. In der Praxis sitzen Parteiangehörige in den Verwaltungsräten und bestimmen natürlich auch die inhaltiche Ausrichtung. Aber sie tun das unpräzise und können nicht direkt steuern. Deswegen hatte Koch auch etwas gegen den ZDF-Chef Brenner, der hatte nämlich gewagt unabhängig und kritisch über Koch zu berichten. Der lange Streit hat nun ein Ende, Roland Koch und seine CDU haben direkt Einfluß auf den öffentlich-rechtlichen Sender ZDF genommen und Brenner abgesetzt. So ist das unabhängige Fernsehen nun doch unter staatlicher Kontrolle.

as Internet, der nächste Dorn im Auge, ist noch wild und ungezähmt. Wie lange noch? Ich weiß es nicht. Was soll man da noch sagen? Spionage-rechte für die Polizei, Medien als Staatsfernsehen und Gesetze, die gar nicht so schlimm sind, wenn sie nicht oft gebraucht werden. Nazi-Vergleiche sind abgenutzt und alt, aber woran erinnert das denn noch, als an einen werdenden totalitären Staat? Die Politiker können sich nicht immer mit Unwissen rausreden. Natürlich kennen sich viele nicht mit dem Internet aus, aber beobachtet doch mal, was diese Menschen für eine Gesinnung an den Tag legen. Das Grundgesetz wird als Hindernis verstanden, anstatt als etwas, das unser Land mit Stolz definiert. Den Kontrollphantasien und der Kurzsichtigkeit vieler Politiker sind oft keine Grenzen geboten und ich habe inzwischen wirklich wenig Hoffnung in die Zukunft dieses Landes. Warum auch? Wir sind zwar Deutschland, aber auch Merkel – uninspiriert, feige, kraftlos und mit gebückter Haltung.

.: Maximum the Hormone – Zetsubo Billy :.

Nov 26

Wie bringt man sein Land nach Vorne? Viele würden wahrscheinlich sagen: Eine starke Wirtschaft. Die innovativen unter Ihnen würden bei einer guten Bildung anfangen. Aber wir sind hier in Deutschland und scheinen das anders zu sehen. Jedenfalls unsere gewählten (oder auch nicht) Vertreter. De Maizière sieht das > so <. Auf die Schule übertragen würde sein Ansatz wie folgt aussehen:

Die beste Schulform wäre auch ein Internat, ausgestattet mit allsehenden Überwachungskameras. Es gäbe viele Strafen, denn je drakonischer die Strafen, desto besser die Schüler. Außerdem wäre jede Strafe erlaubt, denn die Debatte muss nicht darüber geführt werden, was erlaubt ist, sondern wie oft es angewandt wird.

Für mich klingt das ein wenig nach dem Chinesischen Nationalzirkus, aber wenig danach, wie man ein ganzes Land nach vorne bringt. Ich habe vor ein paar Tagen mit einem kleinen Stück Hoffnung zur Kenntnis genommen, dass de Maizière auf inneren Frieden statt innerer Sicherheit setzen will. Heute drängt sich mir der Gedanke auf, dass er diesen inneren Frieden mit Morphium im Trinkwasser erreichen will oder durch die Lobotomie von aufsässigen Bloggern, vorrausgesetzt, sie wird nur in Maßen angewandt.

Ließt man den Artikel auf Heise.de zwischen den Zeilen, dann könnte man das Innenministerium auch in Schäubleministerium oder Reichskontrollbehörde umbenennen. Die Mittel müssen also den Verbrechen angepasst werden. Jeder Bürger scheint unter Generalverdacht zu stehen, besonders wenn man den folgenden Abschnitt ließt:

“Bei 6 Millionen Straftaten im vorigen Jahr, über 140 Millionen Festnetz- und Mobiltelefonanschlüssen und mehr als 43 Millionen Erwachsenen ab 14 Jahren, die online sind, seien 5300 Verfahren sehr maßvoll”

@ Heise.de

Immerhin stellt er die Verfahren allen Bürgern gegenüber. Aber in Kombination mit:

“Maß in der Anwendung ist wichtiger für den Grundrechtsschutz als manche Debatte bei der Gesetzgebung.”

@ Heise.de

und:

“Für de Maizières Geschmack wird aber auch zu viel über die rechtsdogmatische Begründung für Grundrechtseingriffe diskutiert und zu wenig darüber, wie viele Menschen davon betroffen sind.”

@ Heise.de

zeigt sich ein demokratischer Albtraum. Der Zweck heiligt die Mittel und jedes Gesetz darf gemacht werden, man muss es ja nicht oft benutzen. Wenn das die Ethik unseres Landes darstellt, möchte ich dass sowohl Minister Jung als auch jeder andere Verantwortliche für den tragischen Bundeswehrangriff auf die Tanklaster keine negativen Konsequenzen zu spüren bekommen. Immerhin deckt sich das mit der Denkweise unserer Regierung.

.: MC Frontalot – I hate your Blog :.

Nov 25

Ich komm seit ich bei der c’t Arbeite noch wesentlich weniger zum bloggen. Woran das nur liegt… aber hier mal wieder interessante Links. Heute zum Thema Abmahnwellen.

Unanständiges Geschäftsmodell @ sueddeutsche.de

Die relevanten Dokumente könnte man vielleicht bei Google finden, mal sehen.

.: MC Frontalot – Bizzaro Genious Baby :.

Nov 20

Das kam gerade per E-Mail. Ohne Worte, einfach FYI:

Liebe Studentinnen und Studenten der Leibniz Universitaet Hannover,
zurzeit ist das AudiMax durch Studierende besetzt, Lehrveranstaltungen sind daher gestern und heute an diesem zentralen Ort der Hochschule nicht moeglich. Das Praesidium der Universitaet hat heute morgen einen Beschluss gefasst, über den ich Sie auf diesem Wege informieren moechte.
Beschluss des Praesidiums der Leibniz Universitaet Hannover vom 20. November 2009
1.      Das Praesidium der Leibniz Universitaet Hannover hat Verstaendnis für die Anliegen der Studierenden, insbesondere was die derzeitige Studiensituation betrifft.
2.      Es ist jederzeit bereit, ueber diese Situation mit den Studierenden zu diskutieren, gemeinsam nach Loesungen zu suchen und diese soweit es der Hochschule selbst moeglich ist auch umzusetzen.
3.      Besetzungen von Hoersaelen sind kein geeignetes Mittel, um Forderungen durchsetzen. Die Verhinderungen von Lehrveranstaltungen treffen vor allen die Erst- und Drittsemester großer Studiengaenge, und eine überwaeltigende Mehrheit der Betroffenen hat dafuer kein Verstaendnis.
4.      Der Praesident fordert deshalb die Besetzer nachdruecklich auf, Lehrveranstaltungen nicht weiter zu verhindern. Andernfalls wird er die Raeumung veranlassen und Anzeige wegen Hausfriedensbruch stellen.
Mit freundlichen Grueßen
Ihr
Erich Barke
Praesident der Leibniz Universitaet Hannover

Anregungen für Herrn Barke einfach an: Praesident@ZUV.UNI-HANNOVER.DE
.: Guns’n'Roses – Paradise City :.
Nov 16

Manchmal scheint ein Hoffnungsschimmer auch nur der Scheinwerfer des Lastwagens zu sein von dem man gleich überfahren wird. Wir leben jetzt schon seit Jahren ohne Fernsehen, nur von einem selbst ausgewählten Mix aus Videos und Web-TV. Immer wieder schleicht sich bei mir die Vermutung ein, daß es bei mir auch mal genauso mit den Videospielen werden könnte.

Das Spielen an PC und Konsole gehört zu mir, genau wie Kochen und Musik zu hören. Ich bin einfach damit aufgewachsen, es ist ein Hobby, eine Leidenschaft. Und in den letzten Jahren wirklich etwas, das Leiden schafft, als Computer plötzlich simpel und spielen plötzlich „in“ wurde. Ich verkneife mir jetzt die leidige Diskussion über Casual und Hardcore Spiele. Mir geht es nicht um die Erschließbarkeit und Einsteigerfreundlichkeit von Spielen, sondern um die grundsätzliche Qualität.

Die Qualität hat nämlich meiner Meinung immer weiter gelitten. Von notwendigen Patches am Releasetag bis hin Spielen wo die Programmierern nach der Einführung anscheinend keine Lust mehr hatten war alles dabei. Aber auch Story, Ideen und Spielelemente haben sehr gelitten. Die Entwicklung hat vor allem Electronic Arts vorangetrieben indem sie aggressiv Studios mit innovativen Ideen und guten Konzepten aufgekauft und deren Arbeit vervielfältigt haben. So wurden Denkfabriken zu Kopiermaschinen. Aber auch sonst ist eine einfache Rechnung. Simple Spiele sind einfacher, also kostengünstiger zu Programmieren.  Dem Gelegenheitsspieler fehlt auch nicht so schnell ein komplexes System oder eine lange Spieldauer, im Gegenteil man kann die Lernphase in weniger komplexen Spielen verkürzen.

Damit soll jetzt nicht gesagt werden, dass simple Spiele gleichzeitig schlecht sind. Tetris ist sehr simpel und es macht  trotzdem Spaß. Es ist aber ein paralleler Trend gewesen, daß Spiele simpel und Qualitativ schlechter wurden. Es geht den Publishern eben nur soweit um den Spaß am Spielen, wie es den Verkaufszahlen gut tut, eine marktwirtschaftlich gesunde Einstellung.

Aber gesund für den Spielspaß war das ganze nicht. Dieser Trend wurde ausgerechnet auch von EA durchbrochen. EAs Ruf hatte über die Jahre natürlich gelitten, weswegen sie eine Qualitätsoffensive versprachen. Nach den üblichen jährlichen Ablegern wie NHL2009, Fifa 2009 usw. kamen aber auch sehr gute Spiele wie Dead Space und Dragon Age: Origins oder auch Need for Speed Shift. Im Gegensatz dazu steht der frisch fusionierte Branchen-Gigant Activision Blizzard, der gleich eine 100-Million-Policy einführte, die besagt, dass nur noch Spiele veröffentlichen will, die mindestens 100 Millionen Dollar Gewinn einspielen. Darum kam auch sofort die Schere und einige Projekte wurden gestoppt, wie Brütal Legend, das dann später ausgerechnet bei EA unterkam. Das ganze gefiel Activision Blizzard weniger. Frei nach dem Motto „wenn ich dich nicht habe, soll dich kein anderer haben“ versuchten sie die Veröffentlichung zu verhindern. Erfolglos. Inzwischen spült Brütal Legend Geld in die Kassen von EA. Wohl keine 100 Millionen, aber immer noch einiges an Gewinn.

Man könnte also von einer positiven Entwicklung sprechen. Anscheinend war das aber leider nur ein kurzes Phänomen. EA schreibt nämlich zum ersten Mal rote Zahlen. Was jetzt auch an einer völlig aufgeblähten Firmenstruktur mit Accessoires von EA Badelatschen bis hin zu EA Mineralwasser liegen könnte, wird natürlich auf die nicht-ganz-so-casual-Spiele geschoben. Darum wurde gleich versprochen, von solchen Risikoprojekten Abstand zu nehmen. Von einer Firma, die eine Kampfkasse von fast einer Milliarde Dollar hat, könnte man etwas mehr Risikolust erwarten. Aber stattdessen wird davon gesprochen die eigene Medal of Honor-Serie wiederzubeleben, also EA’s Call of Duty Equivalent. Juhu.

Ich spreche natürlich aus der Position eines Spielers. Allein aus ökonomischer Sicht sind einfachere Spiele und ein großes Marketing-Budget anscheinend der richtige Weg, wie auch Call of Duty: Modern Warfare 2 zeigt. Neben einem Mehrspielermodus, der mit dem des ersten Spiels fast identisch ist, zeichnet es sich durch geringere Community-Integration und einem Einzelspieler-Niveau von Moorhuhn Jagd aus. Die kurze Story ist effektvoll umgesetzt, nur die Gegner verhalten sich wie Suizid-gefährdete Lemminge, die nicht viel Unterschied zu den Zielscheiben des Tutorials erkennen lassen. Trotzdem ist das Spiel ein riesigen Erfolg, selbst wenn die Besitzer im nachhinein darüber lästern, sie haben es gekauft. Genau wie ich auch. Es lohnt sich doch oft eben keine Demo für Spiele herauszubringen, weil viele Spieler dann „auf gut Glück“ kaufen. Ich betrachte das Spiel mit einem lachenden und einem weinenden Auge, weil mir der Mehrspielermodus im Grunde gefällt, die fehlende Unterstützung von dedizierten Servern dem Spiel aber schadet. Auch wenn ich sonst öfter DLC gekauft habe, werde ich das für Modern Warfare 2 wohl kaum tun.

Ich denke, daß gerade die immer weiter sinkende Qualität und das bloße Recyclen von Konzepten dazu führt, daß so viel Raubkopiert wird. Oft scheint alles nur der gleiche Einheitsbrei zu sein und wenn ein Spiel mal gut ist, dann ist es oft wegen Bugs schlechter spielbar. Viele laden Spiele aus dem Internet, um die fehlende Demo zu ersetzen. Gerade weil in Deutschland das Umtauschen von PC Spielen oft auch besonders schwer ist. Die Preisentwicklung tut ihr übriges. Es wäre für den Spielemarkt auf Dauer gar nicht so schädlich mehr für Spiele auszugeben. Wenn bei den Spielern ein Gefühl für Qualität entsteht und eine Faszination für Spiele, dann kauft man vielleicht auch sein Leben lang welche. Es entsteht also eine Kundenbindung, eben das, was im Marketing für andere Produkte zum Ein mal Eins gehört.

.: MC Frontalot – Secrets of the Future :.

Nur noch ein kleiner Nachtrag:

Auf Golem.de wurde vor einiger Zeit einer der Köpfe hinter diesen Entscheidungen vorgestellt. Darum gibts jetzt noch einen kleinen Auszug und einen Link. Ich präsentiere Robert Kotick:

Kotick sagte, er habe vor zehn Jahren absichtlich neue Mitarbeiter aus anderen Branchen zu Activision gebracht, um “den Spaß aus der Entwicklung von Videospielen” zu vertreiben. Er versuche, bei Activision eine Atmosphäre von “Kleingläubigkeit, Schwarzseherei und Angst” zu etablieren, um die Mitarbeiter insbesondere angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise dazu zu bringen, stark auf die Kosten zu achten.

Activision Blizzard: Profit statt Spaß, TV statt Konsolen @ golem.de

Okt 13

Nur ein kleiner Nachtrag zur Nachrichtenrunde. Alles hat ein gutes Ende, jedenfalls für Kassen und Arbeitgeber. Was ist eigentlich mit dem Vorhaben geworden die Arbeitnehmer zu entlasten? Der dritte Artikel zum Thema:
Arbeitnehmer, bitte zahlen @ sueddeutsche.de

.: Metallica – Am I evil? :.

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